mit GeoGuessr die Welt entdecken?

Geoguessr – schönes Spiel, das die digitale und physikalische Welt miteinander verbindet.

Bisher habe ich oft, wenn ich die Funktionsweisen von Google erklären wollte, das Google-Quiz eingesetzt. Ein Beispiel dafür findet ihr unter der folgenden Prezi:

google

Die Idee habe ich von Jöran Muuß-Merholz kennengelernt und ist einfach und mächtig zugleich – und kann den QuizteilnehmerInnen viele Erkenntnisse über Google und andere Suchmaschinen liefern: Zwei oder mehr Gruppen haben in verschiedenen Runden Aufgaben zu erledigen, bei denen Wissen über Google&Co sinnvoll ist, und sammeln damit Punkte. Die Quizauflösung (also die Suchergebnisse) liefert oft lustige, vor allem aber aufschlussreiche Einblicke in manche Websites und das Funktionieren von Google.

Viele konkrete Beispiele für die Ausgestaltung sind im EtherPad zur GoogleQuiz-Session zu finden.

Wichtig: Die TeilnehmerInnen dürfen während des Quiz nicht das Internet benutzen! Das Spiel findet im Kopf und auf Papier statt. Google liefert die Auflösung, deswegen darf nur der Quizmaster Google benutzen. Das Googlequiz ist eine ausgesprochen spaßorientierte Veranstaltung.

Geoguessr ist Google Street View verkehrt herum. An einen zufälligen Ort irgendwo auf der (von Google Street View erfassten) Welt geworfen, gilt es die eigene Position auf der Weltkarte möglichst präzise zu erraten. Je näher man die Nadel an den gesuchten Ort setzt, desto mehr Punkte gibt es.

Benjamin Filitzbeschreibt das Spiel folgendermaßen: Neue Orte, neue Eindrücke, man scheitert, lernt und probiert aufs neue. Ein schöner Meeresblick mit Palmen entpuppt sich beim Erkunden als eine Region, in der Sandsacksperren und Maschinengewehre zum Alltagsbild gehören. Eine kleine Insel südlich von Japan hat ein Festungsbauwerk, das sich nicht vor der chiniesischen Mauer verstecken braucht und nicht jede Wüstenlandschaft mit roten Steinen und etwas Gestrüpp liegt in Australien.

Ein vorgegebenes Photo (links) muss mit der Maus auf der Landkarte (rechts) zugeordnet werden.

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Daraufhin erscheint die Auswertung über deine Treffgenauigkeit.

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Einen Schwachpunkt hat Geoguessr: Google. Eine Firma, zu der man ein sehr gespaltenes Verhältnis haben muss.

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Übersicht zum Cybermobbing

prezi

Gestern durfte ich im Rathaus Leipzig einen Vortrag im Rahmen des Fachtages den medienpädagogischen Arbeitskreises Leipzig halten.

Der Beitrag soll den Vortrag für weitere Interessierte zusammenfassen.

Einleitung:

Bei Cybermobbing handelt es sich um eine bestimmte Ausformung des Mobbings. Cybermobbing ist kein neues Phänomen, sondern ein Bekanntes in einer digitalen Umgebung und wird daher von anderen Begleiterscheinungen umrahmt.

Worin unterscheidet sich Cybermobbing vom Mobbing und was ist ihnen gemeinsam?

Gemeinsamkeiten:

  1. Vom Mobbing spricht man im Allgemeinen, wenn eine Person über einen längeren Zeitraum von mehreren anderen immer wieder schikaniert wird. Wer also ein- oder zweimal geärgert oder ausgeschlossen wird, wird noch nicht gemobbt. Erst wenn erkennbar wird, dass sich andere auf ihn eingeschossen haben und diese Gemeinheiten systematisch vorgenommen werden, spricht man von Mobbing

Unterschiede:

  1. Aufwand / Effektivität / Zeit: Mobbing in der analogen Welt ist eher auf die Umgebung und somit einen kleineren Personenkreis begrenzt. Der Aufwand jemanden schädigen zu wollen, bedarf eines hohen Zeit- und Organisationsaufwandes. In der digitalen Welt hingegen kann innerhalb kürzester Zeit jeder erreicht werden. Die digitale Welt ist mit einem Turbolader an Informationsverbreitung zu vergleichen. Der Betroffene wird öffentlich bloßgestellt. Gleichzeitig ist das Mobben durch die digitale Vorlage hier wesentlich effektiver. Immer wieder und kann die Nachricht aufgerufen und gelesen werden. Selbst wenn Nachrichten gelöscht wurden, kann diese Nachricht durch den digitalen Charakter und der Öffentlichkeit von anderen kopiert oder gespeichert worden sein. Der Inhalt der Schikane ist somit gefühlt endlos und nicht mehr löschbar.
  2. Anonymität: In der analogen Welt ist die Identität des Mobbers leichter feststellbar. Hier bedarf es eines sehr hohen Aufwandes, um auf lange Zeit unerkannt zu bleiben. In der digitalen Welt existiert zwar keine Anonymität, da jede Aktion mit der IP – Adresse gespeichert wird. Dennoch ist es hier wesentlich aufwendiger die dahinter befindliche Identität festzustellen.
  3. Schutzräume: Im Gegensatz zum analogen Mobben, existieren in der digital verknüpften Welt kaum noch Schutzräume. In der analogen Welt, kann man sich mit dem Verlassen des Schulhofes oder der Arbeitsräume in eigene Schutzräume zurückziehen. Mit dem Smartphone und dem Internet ist man jedoch jederzeit erreichbar.

Damit dringt das Cybermobbing sehr tief in die Privatsphäre ein.

Anmerkung: Die Begriffe Cybermobbing und Cyberbullying werden oft synonym verwendet. Sie verweisen jedoch auf eine andere Herkunft.

Wie wird gemobbt?

  •      Beschimpfungen, Gemeinheiten oder Bedrohungen

Dies kann sich beispielsweise auf Pinnwänden in Sozialen Netzwerken äußern. In der Prezi habe ich ein Beispiel aus Youtube angebracht. Vor einigen Wochen verbreitet sich der Song „Pico (Das kleine Kücken piept)“ im Web turboartig, welches nicht nur bei kleinen Kindern sehr gut ankam. Aufgrund der Stimme hätte ich das vermutet, aber ich bin eben kein Musikexperte geworden 😉 Tatsächlich und gegen meine Erwartungen entdeckte ich sogar Fans, welche ich weit in die 40 Jahre hinauf einschätzte. Aufgrund der Beliebtheit des Liedes haben Kinder und Jugendliche den Tanz des Liedes von sich gefilmt oder ihre Stimme aufgenommen, mit der sie das Lied nach sangen und auf die Plattform Youtube eingestellt haben. Nicht alle Videos sind dabei sehr gut geglückt. Unter einigen Videos kann man Beschimpfungen und Beleidigungen lesen.

Selbst auf Kinderchatseiten, wie Knuddels können diffamierende Aussagen in den Gästebüchern gefunden werden. Selbst auf moderierten Kinder-Webseiten konnte ich schon Aussagen entdecken, die das Kind angriffen. Damit wird auch deutlich, dass der Aufwand teilweise sehr hoch ist, vor allem Kinder davor zu schützen.

  1. Telefonterror beispielsweise über ständig zugesandte SMS mit verletzenden Inhalten.
  2.  Mit peinlichen Bildern oder Filmen welche mit der Handykamera aufgenommen und weiter versandt bzw. veröffentlicht werden. In ganz schlimmen Fällen werden die Betroffenen sogar eigens für die Aufnahmen tätlich angegriffen (Happy Slapping)
  3.  persönliche Inhalte werden herumgezeigt, um den Betroffenen zu beschämen.
  4. extra eingerichtete Hass-Seiten / Hass-Gruppen auf denen beispielsweise gefälschte Profile mit peinlichen Inhalten angelegt werden  
  5. gezielter Ausschluss Vor kurzem gab es noch die Webseite iShare Gossip, auf der sich Personen treffen konnten, um gezielt bestimmte Personen zu beschimpfen, zu beleidigen bzw. zu erniedrigen. Diese Seite existiert heute nicht mehr. Das Beispiel zeigt jedoch, dass hier für einige Personen Bedarf zu geben scheint und heute sicherlich auch existieren, vl. unauffälliger.

 

Warum ist Mobbing so schlimm?

Wer gemobbt wird, hat jeden Tag Angst vor neuen Angriffen und steht ständig unter Stress. Das führt zu körperlichen Beschwerden, wie Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen. Das Selbstvertrauen geht verloren, im schlimmsten Fall werden Betroffene depressiv. Wer als Kind gemobbt wurde, hat als Erwachsener oft Schwierigkeiten, anderen Menschen zu vertrauen und gute Beziehungen zu anderen aufzubauen.

Wer sind die Beteiligten?

Mobber/in: Motive:

  1. Menschen demütigen andere häufig, um dadurch in den Augen irgendeiner Gruppe den eigenen Status zu verbessern. Das gelingt, wenn der Mobber/in mit der Demütigung unterlegener Personen durchkommt. So kann auch jemand zum Bully werden, weil er erlebt hat, wie ein anderer fertig gemacht wurde. Um nun zu vermeiden, selbst in die Gruppe der „Loser“ zu geraten, verhält er sich selbst, wie ein „Bully“.
  2. Ein ganz konkreter Anlass, mit der der/die Betroffene im direkten Zusammenhang steht, kann Mobbing auslösen, wie bspw. eine zerbrochene Freundschaft.
  3. Es könnte auch sein, dass der Mobbende sich dem Betroffenen unterlegen fühlt.
  4. Mobber sind in der Regel Kinder und Jugendliche, die Gruppen gut einschätzen können und genau wissen, wer wozu bereit ist.
  5. Mobber mobben auch weil ihnen langweilig ist und andere gern quälen oder weil ihnen das Mobben hilft, ihre eigenen Ängste abzubauen.

Betroffene/r:

  1. Gemobbt werden kann grundsätzlich jede/r. Es existiert nicht das typische Oper.
  2. Mobber suchen sich Mitschüler aus, die vorwiegend anders sind als die meisten anderen und damit nicht selbstbewusst umgehen. Das können Kinder sein, die sich anders anziehen, andere Musik hören, dicker, dünner oder auch ruhiger sind.
  3. Auch wer gerade eine schwere Zeit durchmacht und verletzlich ist, kann zum Opfer werden.

Zuschauer/in und schweigende Mehrheit:

Neben den Mobbern und dem Gemobbten gibt es in einer Gruppe immer auch die Zuschauer und die schweigende Mehrheit. Die Zuschauer haben meist selbst Angst ins Interesse der Mobber zu geraten und klatschen lieber Beifall. Die schweigende Mehrheit hofft, dass das Mobbing aufhört, wenn sie es ignoriert.

Beide Haltungen machen es erst möglich, dass die Mobber weitermachen können. Wenn die anderen aber eingreifen oder eine Person des Vertrauens informieren, kann das Mobbing beendet werden. Selbst, wenn sie sich einfach nur auf die Seite des Betroffenen stellen, verlieren die Mobber ihre Macht.

Fazit: In einer Gemeinschaft, ob Klasse oder Büro, kann keine Gemeinschaft entstehen, wenn jede/r ständig aufpassen muss, nichts in das Visier des Mobbers zu geraten. Letzten Endes schadet Mobbing allen.

Wie kann man Mobbing vorbeugen?

  • Gespräche suchen
  • Mechanismen diskutieren

Durch äußerliche scheinbar spielerischen Ansätzen können Kinder / Schüler, aber auch Erwachsene zu Gesprächen rund um das Mobbing angeregt werden. Solche Ansätze können das Rollenspiel „Das Soziale Netzwerkspiel – offline“, extra entwickelte App oder Computerspiele sein. Ein besonders interessanter Ansatz ist Plattform juuuport, auf der man sich in der eigenen Peer-Group über Probleme austauschen kann. Allerdings können auch Video- und Hörspielproduktionen zum intensiven Austausch über das Thema anregen.

  • Privatsphären-Einstellungen

Die richtigen Privatsphären-Einstellungen in den einzelnen Netzwerken und ein bewusster Umgang mit den eigen Informationen können ein Mobben nicht verhindern, aber den Zugang zu Informationen erschweren.

  • Vertrauensperson

Was kann man tun, wenn man betroffen ist?

  • Direkt und schnell reagieren!!
  • Person, die mobbt ansprechen, um dein Selbstbewusstsein zu zeigen und ihr die Basis des Mobbens zu nehmen.
  • Screenshots / Beweise sammeln
  • Nicht auf Attacken reagieren, um den Mobber nicht zusätzliches „Futter“ zu geben
  • Kontaktmöglichkeiten reduzieren, damit wird einerseits der Betroffene entlastet, um nicht ständig mit den Beschimpfungen konfrontiert zu werden, andererseits wird dem Mobber der Kanal zugemacht, aus dem er mögliche Informationen geholt hatte.
  • Sperren, wird der Mobber gesperrt, fällt es ihm schwerer Informationen zu erhalten oder in Kontakt mit dem Betroffenen zu gelangen. Er wird nicht mehr wahrgenommen von dem Betroffenen.
  • Melden, fast jede Plattform verfügt über einen Meldebutton. Damit kann der Plattformbetreiber eingreifen und den Zugang bspw. löschen. Allerdings ist es leicht, sich einen neuen Zugang anzulegen.
  • An Vertrauensperson wenden
  • Hilf anderen, die beleidigt werden!!

Gute Apps für Kinder

Mit Spannung warte ich auf den Beginn des Online-Kurses „Gute Apps für Kinder“.

In 3,5 Wochen sollen Bewertungen für Kinder-Apps entwicklelt werden. Zunächst werden Kriterien diskutiert, anhand derer aus professioneller pädagogischer Perspektive die Qualität von Apps bewerten werden können. Anschließend sichten und bewerten wir konkrete Apps entlang der Kriterien und erstellen daraus eine Sammlung von App-Empfehlungen für Eltern (nur Eltern?). Wir wollen bei der Bewertung der Apps insbesondere die Stimmen von Kindern und Eltern einbinden und Apps gemeinsam mit Kindern besprechen. Am Ende steht die Vorstellung der Sammlung von App-Rezensionen gegenüber interessierten Dritten und Organisationen, die die Ergebnisse weiter verwenden können.

Details: http://medialiteracylab.de/

Diesen Beitrag finde ich wichtig, da sich momentan noch keine Kriterien für Apps für Kinder etabliert haben und sich jeder in diesem Feld nach eigenem Gewissen bewegt, auch ich 😉 (siehe Blogbeitrag zu der App „Zwergenwelten“ und auch geosurfen)

Quasi nebenbei experimentiere ich über diesen Online Kurs (MOOC??) mit einer neuen Lernform. In einem gemeinsamen Prozess mit Fremden und Bekannten wollen wir aktiv (über das Web mit verschiedenen Arbeitsintensitäten (wie sich jeder einbringen kann) mit verschiedenen Medienformaten (Google-Hangout, Twitter, Google-Community, Wiki etc.) das Ziel des Kurses in 3,5 Wochen erreichen.

http://youtu.be/pF8yJOG_ti8

Veranstaltet wird der Online-Kurs vom Media Literacy Lab an der AG Medienpädagogik der Universität Mainz. Organisiert wird alles über das soziale Netzwerk Google plus. Wer daran interessiert ist, kann sich gern noch anmelden, teilnehmen oder diesen Kurs still über den Hashtag #mlab13 verfolgen. 

Wie ist der Kurs aufgebaut?

Phase 0: Am Anfang steht eine kurze Einführung ins Thema. Dazu gehört ein Überblick über den Forschungsstand in der Wissenschaft und die heutige Praxis.
Phase 1: Es werden Kriterien gesichtet und diskutiert, nach denen Apps für Kinder kategorisiert und bewertet werden können. Dafür stehen uns  Coaches zur Seite – Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Phase 2: Jetzt wird es praktisch. Wir erstellen zusammen eine Sammlung von Apps, die für Kinder mehr oder weniger gut geeignet sind. Im zweiten Schritt nehmen Arbeitsgruppen dann je eine App genau unter die Lupe und bewerten sie anhand des Kriterienkatalogs.
Phase 3: Neben diesen pädagogisch-professionellen Bewertungen sollen auch die Experten aus der Praxis zu Wort kommen – Kinder und Eltern. Wir laden alle Kursteilnehmenden ein, mit einem Kind über eine App zu sprechen und das Ergebnis z. B. als Audiodatei (Podcast) mit dem Kurs und mit der Welt zu teilen.
Phase 4: Am Ende steht die Vorstellung der Sammlung von App-Rezensionen gegenüber interessierten Dritten und Organisationen, die die Ergebnisse weiter verwenden können.

Lob / Kriktik

Sehr gut finde ich jetzt schon die Organisation der Veranstaltung. Rechtzeitig kann man sich auf die einzelnen Aufgaben vorbereiten und wird gleichzeitig daraufhin gewiesen, welches Arbeitspensum wohl abverlangt werden wird. Dabei werden verschiedene Kollaborationsmöglichkeiten angeboten. Nicht jeder hat schließlich rund um die Uhr Zeit 😉  Super!!

Allerdings bin ich mir auch noch nicht sicher, inwieweit der Chat, welche Rolle spielen wird. Ist der Kurs gänzlich frei zu gestalten finde ich diesen Schritt sehr mutig. Meiner Erfahrung nach kann nicht jeder damit umgehen. Ich bin gespannt!! und freue mich !!! 😉

Eine Spielanleitung für ein modernes Outdoor Adventure?

Soll ich wirklich eine klassische Spielanleitung für ein modernes Outdoor Adventure schreiben? Immer wieder geistert mir diese Frage durch den Kopf. Hierbei handelt es sich doch um Stilbruch! Ein Tutorial, welches in App bzw. in der Webseite integriert ist, scheint eher angebracht zu sein.

Ich wurde allerdings darum gebeten! Irgendwie finde ich diese Anfrage auch spannend. Wie wird denn eine Spielanleitung geschrieben? Wie setzt diese sich zusammen? Kann man dort etwas falsch machen? Nicht jeder mögliche Nutzer kennt die Anwendungsmöglichkeiten einer App und möchte dennoch bei Nachfragen Hilfe geben können, wie auch in diese Fall. Ein Verein hat eine Tour über das Outdoor Adventure geosurfen umgesetzt, welches nun der Zielgruppe des Vereins über eine App angeboten wird. Die Mitarbeiter des Vereins sind in der Regel weniger Appaffin. Dennoch wollen sie für Rückfragen gewappnet sein, damit jeder diesem Spielspaß nachgehen kann. Verständlich, und aus diesem Grunde habe ich mir in den letzten Stunden etliche Spielanleitungen angesehen.

Die grobe Gliederung habe ich auch für das Outdoor Adventure geosurfen übernommen. Natürlich ist jede Spielanleitung an das Spiel angepasst, im Großen und Ganzen ist sie der nachfolgenden ähnlich. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass jeder Spielschritt mit zahlreichen Grafiken bebildert ist.

Spielanleitung

Das Spiel: geosurfen

gesosurfen ist ein Outdoor Adventure mit Communityanbindung. Hier können Spieler über ihre Smartephones (aktuell nur Android), Abenteuer in ihrer Umgebung entdecken. Geosurfen verbindet Elemente einer klassischen Schnitzeljagd mit interaktiven und multimedialen Rätselelementen.

Geosurfen eröffnet zwei Zugänge. Spieler können hier eigene Abenteuer anlegen oder die Abenteuer anderer spielen. Jeder Spieler kann über eine einfache Oberfläche eigene Abenteuer anlegen und für andere freigeben. Die erhaltenen Punkte werden im weiteren Spielverlauf wieder mit der Community geteilt.

Das Outdoor Adventur geosurfen besitzt eine eigene Communityinterne Sprache.

Begrifflichkeiten

Um ein in sich schlüssiges Konzept anzubieten, hat geosurfen ein eigenes Wording entwickelt. Für die Spielanleitung ist jedoch nur folgendes Wording von besonderer Bedeutung:

Wave = spielbares Abenteuer, das unterschieden wird in:

1. One-Wave: Das Abenteuer besteht aus nur einer Station.

2. Multi-Wave: Das Abenteuer besteht aus mehreren Stationen

Das Spielfeld

Das Spielfeld ist vor deiner Tür. Hier kannst du entweder vorgebende Punkte anlaufen oder über dein Smartphone eigene Anlaufstationen erstellen.

Spielvorbereitung

Bevor du das Haus verlässt, lade dein Smartphone auf.

Achte bitte auf der Straße auf den Verkehr zu deiner Sicherheit, auf deine Mitmenschen zu deren Sicherheit und auf die Natur, sowie deine Umwelt , damit auch weitere Spieler Spaß an deiner oder anderen Abenteuern haben.

Um nicht draußen lange nach einem Abenteuer suchen zu müssen, kannst du dich schon vorher über die Karte im Webbrowser oder in der App nach in der Nähe liegenden Abenteuern suchen und dich in den aufgeliseten Anforderungen informieren. Bei einigen Abenteuern müssen zusätzliche Werkzeuge mitgebracht werden, andere sind nur zu bestimmten Uhrzeiten zugänglich und weitere sind vom Umfang oder der Beschaffenheit des Weges schwieriger als der vielleicht nur einfache vorgenommene Spaziergang.

Spielvorbereitung (technisch)

 

Das Spiel kann ausschließlich über die App gespielt werden, die du aus dem Android Markt (Google Play) herunterladen kannst.

 

Hast du deine Standorterkennung freigegeben erkennt die App diesen und zeigt dir, die in deiner Umgebung befindlichen “Waves” an. Werden keine Waves in deiner Umgebung angezeigt, kannst du mit beiden Fingern, durch zusammen- oder auseinander ziehen in die Karte hin- bzw. hinauszoomen.

Über das Suchsymbol der Lupe kannst du auch direkt nach bestimmten Waves oder zu anderen Adressen springen.

Anmeldung:

Willst du eine Wave spielen, musst du dich zuerst anmelden.

Spielbeginn:

Danach tippst du auf die Wave, welche du spielen willst. Woraufhin dir zuerst einmal die allgemeine Beschreibung  und die Parameter der Wave angezeigt werden. So weißt du, mit welchem Werkzeug und zu welchen Zeiten du diese Wave umsetzen kannst, bzw. wie viel Zeit du wahrscheinlich in das Abenteuer stecken musst. Hast du dich dann von den Herausforderungen nicht abschrecken lassen und haben dich die Berichte anderer Spieler unter dem “Surfer-Geflüster” neugierig gemacht, fängst du diese Wave zu spielen an.

Hast du dich zum Spiel entschlossen, wird auf der Karte die erste Station angezeigt, welche nun angelaufen werden muss.Du musst dich dieser Station schon bis auf 30 m nähern, damit diese ausgelöst wird. Allerdings kannst du dich auch mithilfe eines Kompasses dem Ziel nähern. Dazu brauchst du nur in der linken Ecke unten auf das Kompass – Symbol klicken.

Hast du dich bis auf 30 m der Station genähert, kannst du die Station mit der Beschreibung und dem Rätsel, auslösen. Viel Spaß bei den Rätseln ;).

Profil / Punktewertung (Spielende):

Je nachdem, wie gut du dich anstellst, kannst du dir Punkte und Surfies verdienen. In deinem Profil kannst du deinen Punkte- und Surfiestand einsehen. Ebenso hast du hier eine Übersicht, welche Waves du selbst angelegt, gespielt bzw. heruntergeladen hast.

In diesem Spiel hast du zwei getrennte Punktekonten. Die Punkte sind dein Leistungsidentikator. Hier kannst du nachvollziehen, wieviele Punkte du dir mit jeder gespielten Wave und dem richtigen Lösen der Aufgaben erspielen könntest.

Dein Surfiekonto zeigt deinen tatsächlichen Spielstand an. Hast du eine Aufgabe falsch gelöst, werden dir Surfies abgezogen, die auf die Land- bzw. Stadtkarte geworfen werden und die andere Spieler einsammeln können. Deine Bewertung der Wave wirkt sich mit Surfies auf den Ersteller der Wave aus. Bewertest du diese Tour mit gut, erhält er einen prozentualen Anteil an deiner Gesamtleistung (welcher von dir aber nicht abgezogen wird). Somit versuchen wir besonders qualitative Waves zu belohnen.