bitstars auf dem Weg ins Silicon Valley

Die technischen Partner von geosurfen, bitstars, haben sich im letzten Herbst für einen mind. drei monatigen unterstützenden Aufenthalt im Silicon Valley über den German Accelerator qualifiziert (bitstars berichtete am 10.Oktober 2014 darüber). Da ich mit einigen Mitarbeitern von bitstars befreundet bin, finde ich diese Entwicklung sehr spannend und begleite diese gerne ein wenig aus der beobachtenden Perspektive mit.

Im Mittelpunkt der Reise steht das aktuelle Projekt, der Holobuilder, für den bitstars in San Francisco und in Palo Alto Feedback und Hinweise für die weitere Entwicklung erhalten wollen.

Der Holobuilder kann mit einem Klick auf das nachfolgende Bild geöffnet werden. In ihr befindet sich eine 360° Aufnahme aus dem Büro von bitstars. Mit der gedrückten Maus könnt ihr euch im Holoplayer bewegen. Ihr könnt also einen kleinen Einblick erhalten, obwohl ihr nicht vor Ort seid ;). Mostafa Akbari, CEO von bitstars, sitzt auf einem Sofa und gibt ein kleines Interview. Das Interview wurde mit der Kamera aufgenommen und ist in Form von zwei YouTube Videos in der 360° Umgebung im Holoplayer verlinkt. Dazu braucht ihr auf Infoboxen klicken, um die jeweiligen Videos zu starten. (Weiter unten im Blog wurde das Interview verschriftlicht.)

Das Laden der Einbindung kann etwas dauern und ist an Google Chrome und Firefox optimiert.

Für mich sind bei einer solchen Unternehmen vor allem folgende Fragen interessant:

  • Wie wird das Silicon Valley hier in Deutschland wahrgenommen?
  • Was wird darüber berichtet? Wer berichtet darüber?
  • Was ist an den ganzen Berichten drann?

Ich wünsche bitstars sehr viel Erfolg im Silicon Valley :).

Interview mit Mostafa Akbari, CEO von bitstars vor der Reise ins Silican Valley über den German Accelerator

Interview mit Mostafa Akbari, CEO von bitstars vor der Reise ins Silican Valley

  1. Frage: Wie kommt es, dass bitstars ins Silicon Valley fliegt?

Wir von bitstars haben uns beim German Accelerator beworben und haben ein Platz im Programm erhalten. So fliege ich für bitstars für mindestens drei Monate in die USA. Dort werde ich im Silicon Valley mich aufhalten.

Ein Monat in Palo Alto und dann zwei Monate im San Francisco.

  1. Was ist der German Accelerator?

Der German Accelerator unterstützt deutsche Startups beim Eintritt in den US Markt. Man kann entweder ins Silicon Valley gehen oder nach New York. Dort nehmen wir nach unserer Ankunft an Workshops und einem Bootcamp, als Vorbereitung die eigenen Ziele im SV zu erreichen, teil. Ebenso erhalten wir einen Mentor an die Seite und oben drauf noch ein Arbeitsplatz in zentraler Lage vor Ort.

Wir sind schon sehr gespannt.

  1. Warum habt ihr euch entschieden ins Silicon Valley zu gehen?

Wir wollen sehen, wie unser Holobuilder.com und andere unsere Services in den USA ankommen. Der Markt ist dort etwas weiter als in Deutschland. Geräte wie Google Glass oder Occulus Rift haben einen höheren Bekanntheitsgrad als hier.

Daneben kommen noch mehre andere VR und AR Geräte aus dem Silicon Valley. Das andere wichtige Thema für uns ist das Investment. Wir wollen dort die Fühler ausstrecken und erkunden welche Möglichkeiten für uns offen stehen. Dadurch dass AR und VR ein Thema im SV ist, verstehen die Investoren auch schneller das Thema.

  1. Was was macht bitstars?

Wir ermöglichen jedermann einfach sich seine eigenen 3D Erlebnis zu kreieren. Es existieren heute schon Portale für 3D Modele oder Panorama 360 Bilder, die in unsere Oberfläche integriert werden können. Diese sind ähnlich zu Flickr oder andere Bild-Datenbanken, man kann mit dem Content nichts anfangen. Wir ermöglichen jedermann über einen Creator seinen eigenen 3D Raum zu gestalten oder einfach eine Reparaturanleitung für eine Maschine zu erstellen. Das ganze ohne Programmieren oder irgendwie Vorkenntnisse mit 3D Programmen zu haben.

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Pendelgeschichten: Wie beschäftige ich mich im Zug?

Meine Bahnfahrten mit sinnvollen Beschäftigungen anzureichern ist für mich gar nicht so einfach. Schon gar nicht, wenn ich früh morgens gegen sechs Uhr in den Zug steige. Dann bin ich bestenfalls eine halbe Stunde vorher aus dem Bett gefallen und bewege mich nun leicht automatisch in die Richtung des Bahnhofs. Meine Beine kennen den Weg und sie stolpern unausgeschlafen darauf los. OK, zugegebenermaßen kann ich es seit zwei Wochen kaum noch erwarten endlich morgens loszugehen, da ich entdeckt habe, dass ich auf dem Weg zum Bahnhof Ingress spielen kann. An manchen Tagen versuche ich sogar ein paar Minuten früher aus dem Haus zu kommen, da mein erster Blick frühmorgens in Ingress danach Ausschau hält, welche feindlichen oder neutralen Portale ich einnehmen könnte. Eher aufstehen werde ich deswegen nicht, eher werde ich Bewegungsabläufe optimieren. Schlaf ist mir dann doch wichtiger ;).

Spiele

Ingress

Screenshot-02-2015_Ingress

Screenshot-02-2015_Ingress

Seit dem ich allerdings weiß (und ja, liebe Ingress Spieler, ich musste erst auf Level vier kommen, um zu entdecken, dass ich fremde Tore auch attackieren und nicht nur hacken kann.), wie man gegnerische Tore attackiert, suche ich frühmorgens erst nach dem Portal über dem ich wohne und sehe nach ob es noch mir gehört. Das ist albern, aber meine verspielte Seele fühlt sich herausgefordert, diesen Eindringling zu bekämpfen. So habe ich doch gestern an die 60 Burster verbraucht, um dieses Level 8 Portal einzunehmen … und ich hab davon noch jede Menge ;).

Sitze ich dann endlich im Zug, kann ich mich nicht immer dazu motivieren, meine Fahrtzeit sinnvoll zu gestalten. Mittlerweile ist es ja auch erst kurz nach sechs Uhr und meine Gehirnzellen sind noch nicht alle wach geworden.

Oft entscheide ich mich dann erst einmal für ein (weiteres) Spiel. Die Wahl des Spieles ist abhängig von der Netzabdeckung meines Anbieters. Denn kurz vor der Grenze zu den Niederlanden hat Vodafone wohl keine Masten mehr stehen. Ich wundere mich jedes Mal, wieso ich in Deutschland auf niederländisches Netz zugreifen muss. Allerdings lohnt es sich nicht, sich darüber aufzuregen, so viel Adrenalin verkraftet meine Seele noch nicht zu dieser frühen Uhrzeit.

Allerdings finde ich dann mal Zeit den Geheimnissen der Spiele auf die Spur zu kommen, die Tausende von Spielern faszinieren.

Aktuell spiele ich, ich nenne es testen und weiß mit einem Augenzwinkern, dass ich mir damit selbst etwas vormache:

Clash of Clans

Screenshot-02-2015_Clash_of_Clans

Screenshot-02-2015_Clash_of_Clans

Insgesamt komme ich über den ganzen Tag verteilt, vielleicht auf eine Spielzeit von etwa 10 Minuten. Das liegt daran, dass man immer so lange warten muss, bis etwas fertiggestellt ist. Es sei denn man will sich für reales Geld die Zeitersparnis einkaufen. So weit ist dann aber doch nicht meine „Spielsucht“ ausgeufert.

Scrabble (Classic Word)

Screenshot-02-2015_Scrabble

Screenshot-02-2015_Scrabble

Mit Scrabble kann ich meine Gehirnzellen motivieren aufzuwachen. Auch verschiedene Sprachen kann ich mit dieser App immer wieder trainieren.

War der Arbeitstag jedoch sehr anstrengend, lasse ich das Spiel schon gerne „links liegen“.

Catan

Screenshot-02-2015-Catan

Screenshot-02-2015-Catan

Catan entspricht der digitalen APP Version des bekannten Spiels „Die Siedler von Catan“. Dieses Spiel hilft mir, mich auf die Kernthemen des Tages einzustellen bzw. den Tag zu reflektieren.

Welche Zusammenhänge zwischen dem Spielen dieses Spieles und der Fokussierung/Reflexion greifen, muss ich bei Gelegenheit recherchieren (wenn mein Datenvolumen wieder hochgestuft ist, denn das verbrauche ich seit dem ich pendle mehr als auf.)

Netzwerke

Mittlerweile bin ich wach geworden und habe neben dem Spielen auf den verschiedensten Plattformen nach den News gesehen, etwas weitergegeben, kurze Antworten geschrieben, neue Impulse hinein gegeben etc… Zu den Netzwerken zähle ich bspw.:

  • Twitter
  • Emails
  • WhatsApp
  • Facebook
  • LinkedIn
  • Google+

Arbeiten

Eine ganz scharfe Trennung zwischen den hier in diesem Artikel aufgeführten Kategorien ist selten praktikabel. Gerade die Kategorie des Netzwerkes überschneidet sich zu großen Teilen mit der des Arbeitens. Aber auch aus den Spielen oder den andere Apps kann ich oft kleine Anregungen in meine Arbeit übernehmen.

Wie bspw. Junaio, Layar, Wikitude, etc…

Screenshot02-2015_Junaio

Screenshot02-2015_Junaio

Allerdings ist festzuhalten, dass konzentriertes und wertschöpfendes Arbeiten für mich im Zug nur selten möglich ist. Dazu ist der Zug zu voll und oft einfach auch zu laut. Ein paar Mal kam es schon vor, dass ich verschiedene Texte auf die Sitze vor mir (Vierersitz, kein ganzer Wagen ;)) ausbreiten konnte und mit aufgeklappten Laptop tatsächlich etwas erarbeiten konnte. Leider sitze ich den größten Teil meiner Pendelzeit in Wagen, in denen jeder Platz besetzt ist. Der Luxus, Texte auf freie Sitze vor mir zu legen, ergibt sich selten. Auch wenn Pendler kaum bis gar nicht miteinander reden (im Gegensatz zu schnatternden Nachmittags- und Wochenendreisenden) ist es für mich im Zug ungemütlich laut, um über einen längeren Zeitraum konzentriert arbeiten zu können. Das Klappern der Tastaturen einzelner Laptops, Schnarchgeräusche, ständiges Aus- und Anziehen zu den allen 5-10 minütigen Haltestellen, dumpf erklingende Musik aus den schlecht isolierten Kopfhörern, … Geräusche nehme ich früh morgens anscheinend intensiver wahr.

  • P.S. ich kenne bis heute nicht die Namen aller Stationen, an denen ich jeden Tag vorbei fahre 😉
  • P.P.S. Die Idee, Grußkarten zum Versenden vorzubereiten, wie auf den Blog der Karrierebibel vorgeschlagen wird, muss ich demnächst mal ausprobieren und vl. in mein Repertoire mit einbauen.

– Aachen – Hagen (14x , 3.976 km)

– Aachen – Berlin (1x, 1240 km)