Der letzte Schattenschnitzer (#Lesung #Leipzig @vonaster)

Einstimmung auf die Lesung:

Ein paar Minuten zu spät gelangten wir an den Eingang des Südfriedhofs in Leipzig, der im Schatten des Völkerschlachtdenkmals zu finden ist. Ich schluckte, als ich die merkwürdigen Gestalten erspähte, die am Eingang bereits auf uns warten. Die Gesichter waren in einer Mönchskutte nur schattenartig zu erspähen. Bei ihnen endlich angelangt, rief ich mir den Grund meines Besuches an diesem Ort in Erinnerung. Einer Lesung von Christian von Aster  „Der letzte Schattenschnitzer“ wollten wir an diesem Abend beiwohnen. So empfand ich den Empfang thematisch passend und der lange Weg hoch zur Kapelle stimmte uns in der Abenddämmerung  atmosphärisch auf die bevorstehende Veranstaltung ein. Der gewählte Ort war ungewöhnlich, worin auch ein großer Reiz der Veranstaltung lag, da sich die Organisatoren mit der beeindruckenden aber für eine Lesung herausfordernden Architektur einer Kapelle auseinandersetzen mussten.

Lesung:

„Als eine alte Magie wieder zum Leben erwacht, beginnen die Schatten sich gegen ihre Herren zu verbünden. Und während ein kleiner Junge die Schatten seiner Stofftiere vertauschen lernt, geschieht ein Wunder, das die  Welt in Verzückung setzt: Ein Mädchen ohne Schatten wird geboren, Carmen Maria Dolores Hidalgo…“, so wird auf der Website das Buch angepriesen.

Auch der Trailer, der anfangs eingespielt wurde, begleitete den Zuhörer in die Welt Christian von Asters

Mit Humor, einer bildhaften und poetischen Sprache, sowie bereits bekannter Elemente alter Legenden und Formulierungen konnte er das ausgewählte Publikum diesen Abend in die Welt der Schatten kurzzeitig mitnehmen.

allgemein:

Lesungen empfinde ich spannend, da eine Lesung dem direkten Austausch zwischen Autor und dem Publikum dienen kann. Wie aus der Beschreibung meiner Wahrnehmung dieser Lesung von Christian von Aster deutlich wird, stellt jeder Autor in einem anderen Stil seine Werke vor.

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Was man so alles zum #Geocachen gebrauchen könnte – #Wathose

Ja, ihr lest ganz richtig. Als ich mich dem Hobby mit ersten zaghaften Schritten näherte, konnte ich mir zum damaligen Zeitraum noch nicht erträumen, dass dieses Hobby solche Auswüchse annehmen würde.

Und ehrlich … erstaunt bin ich jetzt immer noch! Ich habe mir eine Wathose gekauft, um mir vor allem erst einmal bei einem Cache, aber auch zukünftigen Caches nicht wieder nasse und kalte Füße zu holen.
Der erste Versuch einen Cache in einem kniehoch mit Wasser gefülltem Keller zu lösen, bestand noch aus besonders festen Mülltüten. Erst wurde eine über die Knie gezogen, welche zu meinem Leidwesen nicht lange gehalten hatte. In der Mitte des Raumes stehend riss die Mülltüte und das Wasser strömte munter ein, wohl wissend, dass ich keine Chance zum Entkommen hatte. Ein weiterer Versuch mit drei besonders reißfesten Mülltüten endete immerhin damit, dass die Mülltüten so lange hielten, um zum gesuchten Hinweis zu finden. Doch spitze Gegenstände auf dem Kellerboden vereitelten den trockenen Rückweg. Den Rest der Suche stapfte ich mehr oder minder gutgelaunt mit kalten und nassen Füßen weiter.
Ein paar Wochen später wartete wieder ein Cache auf uns, wo der Keller deutlich und umfänglich hüfthoch unter Wasser stand. Da die Erfahrung zeigte, dass Mülltüten in diesen Räumlichkeiten nicht verlässlich waren, orientierte ich mich an den erfahreneren Geocachern. Zu meinem Erstaunen besitzen Geocacher, die solche Caches pflegen und mit Vorliebe aufspüren in ihrem Equipment eine Wathose. Ich legte mir demzufolge ebenso eine zu. Diesmal war die Suche deutlich angenehmer. Zwischenzeitlich hatte ich zwar kurz das Gefühl von eindringendem Wasser in die Wathose, doch glücklicherweise stellte sich diese Empfindung als Fehlalarm heraus. Das Wasser ist teilweise nur so kalt gewesen, so dass ich außen und innen nicht mehr richtig unterscheiden konnte.

Impressionen:

 

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Ursprungspost:

Handy verlegt?

Ich habe vor einiger Zeit mein Handy verloren und habe aus diesem bitteren Ereignis gelernt ;). Das Handy war zwar teuer gewesen, dennoch störte mich viel mehr der Gedanke, dass Fremde auf meine persönlichen Daten zugreifen konnten (FB, Emails, SMS etc.). Seit dem überlege ich, wie ich zukünftig vorgehen könnte, falls mir so etwas wieder passieren sollte. Ich habe mir aber fest vorgenommen, auf mein Handy besser aufzupassen, doch manchmal helfen vl. auch die besten Vorsätze nichts.

Über das Portal www.samsungdive.com soll sich das Handy (Samsung) einfach orten oder sperren lassen. Besonders interessant finde ich zudem die Möglichkeit, dass über das Portal wichtige Daten gelöscht und somit vor Missbrauch geschützt werden können. Samsung bietet neben HTC und Motorola einen Onlinedienst zur Fernwartung an, welcher derzeit mit dem Galaxy s, dem Galaxy S II und dem Bada-Gerät Wave funktioniert. Auf der Webseite von Samsung Dive muss man einfach seine Geräte registrieren.

Das vermisste Handy kann in mehreren Abstufungen wiedergefunden werden:

  • Szenario 1: 

Das Handy ist irgendwo in der Wohnung auf Erkundungsreise und ich habe keine Ahnung, welche Ecke es sich gerade bevorzugt anschaut.

Lösung: Über das Portal kann ich das Handy mit maximaler Lautstärke anklingeln lassen. Bisher habe ich über Skype mein Handy ausfindig machen lassen, indem ich auf meinem Lapi mich selbst angerufen habe. Das geht auch.

  • Szenario 2:

Das Handy ist weg oder gestohlen.

Lösung: Über das Portal wird mein Handy auf einer Landkarte lokalisiert bzw. geortet. Des Weiteren kann ich über das Portal eine SMS an den Finder senden. Dieser Dienst kann auch von zahlreichen anderen Handyortungsmöglichkeiten genutzt werden. Was in meinen Augen SamsungDive jedoch gegenüber diesen Webplattformen hervorhebt, ist die Möglichkeit die Plattform dazu zu nutzen, um alle persönlichen Daten zu löschen bzw. das Handy zu sperren.

Das bedeutet also, wenn jemand das Handy stiehlt oder findet und anstatt es zurückzugeben seine eigene SIM einlegt, wird die Nummer dieser SIM dann mitgeteilt. Ich finde das schon Klasse – wer dann trickreich ist, hat eine reelle Chance, den Dieb/Finder irgendwie doch noch ausfindig zu machen (indem man ihn auf seiner eigenen Nummer anruft).

  • Szenario 3:

Eltern überwachen ihre Kinder.

Lösung: Die Plattform kann mit seiner Ortungsmöglichkeit von Eltern eingesetzt werden. Mit der Funktion „Ortung starten“ können Eltern für 12 h im 15 Minuten Rhythmus den Weg des Handys, welches das Kind im besten Fall bei sich trägt, nachverfolgen.

Damit die Registrierung der Samsung Geräte reibungslos abläuft, sollte man zuerst ein Konto auf der Plattform anlegen. Danach muss man auf dem Samsung Gerät (Handy …) das Konto eintragen, um dann im dritten Schritt wieder auf der Plattform seine Einstellungen vornehmen zu lassen. Ist das Konto auf dem Handy nicht eingerichtet, findet das Portal das Handy nicht.