How do you spend your time? I hope not in bad meetings!

YouTube-Video Empfehlung:

Auf Snapchat verfolge ich u.a. CHMAGNUSSEN (Snapcode), der mir schon seit längerem

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Screenshot: SnapChat-Kanal von CHMAGNUSSEN

durch die Art seiner Erzählungen und Gestaltung der Stories (storytelling) aufgefallen ist. In der aktuellen Snapchat-Story fasst Christoph Magnussen (Twitter: @cmagnussen) in kurzer und sehr verständlichen Art und Weise verschiedene Aspekte unserer Kommunikation und deren Auswirkung auf Büro-Meetings zusammen. Büro-Meetings interessieren mich jetzt zugegebenermaßen weniger, aber um so mehr bin ich am Kommunikationsverhalten interessiert.

 

Für YouTube hat er die Inhalte nocheinmal professioneller zusammengefasst. Aber seht selbst:

Spieglein, Spieglein: Die #BibReise als Weg zu sich selbst

Ich möchte meine Leser gerne auf dieses sehr spannende und hoch interessante Projekt aufmerksam machen. Ich verfolge die Aktivitäten der #BibReise mit, um diesen spannenden Prozess, wie sich öffentliche Bibliotheken mit der Digitalisierung und vor allem der damit einhergehenden Social Media Öffnung, umgehen.

#BibReise

Die #BibReise schreitet voran. Angelehnt ist sie an der Heldenreise, einer archetypischen Struktur einer Geschichte. Dem Ruf ins Abenteuer folgten dreizehn öffentliche Bibliotheken aus Nordrhein-Westfalen. Die Heldinnen und Helden fanden auf ihrem Weg ins Abenteuer Mentoren und Gefährten. In ersten Herausforderungen wurde es schräg, seltsam, anstrengend, lustig und – anders. Auf knapp zwei Jahre ist diese Heldenreise, dieses Coaching- und Qualifizierungsprogramm im Rahmen der Initiative Lernort Bibliothek unter der Ägide der Fachstelle für öffentliche Bibliotheken NRW angelegt. Zwei Jahre, in denen Social Media in den Bibliotheksalltag integriert und der digitale Raum als selbstverständliche Erweiterung der öffentlichen Bibliotheken gelebt wird.

Die Aneignung des digitalen Raums als Prozess

Mit den Workshops in Leverkusen, Espelkamp und Oberhausen ging diese Woche eine weitere Reiserunde zuende. Diesmal besuchte ich allein die Bibliotheken. Während es in der Runde davor um die Themen digitale Identität, Verortung und digitale Nachbarschaft ging, widmeten wir uns diesmal…

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What’s wrong with this picture?

Left: Assembled school children in the Rijksmuseum, Amsterdam. Right: Assembled adults in the Louvre, Paris (Photography: Bonnie SIegler)

Left: Assembled school children in the Rijksmuseum, Amsterdam. Right: Assembled adults in the Louvre, Paris (Photography: Bonnie Siegler)

Auf dem linken Bild sind Jugendliche Besucher in dem Museum „Rijksmuseum“ in Amsterdam abgebildet. Die Jugendlichen sitzen vor Rembrandts berühmten Bild „Die Nachtwache“ (Link zur Wikipedia), aus dem Jahr 1642 und sehen in ihre Smartphones.

(Auf dem Niederlandeblog ist ein sehr schön umgesetzter Marketingflashmob zur Wiedereröffnung des Museums zu finden: Amsterdam ganz im Zeichen des Rijksmuseum, 06.04.2013)

Auf Twitter habe ich folgenden Kommentar dazu gefunden:

Vielleicht war der Kommentar nur als Aufmerksamkeitsimpuls gedacht? Sinngemäß übersetzt lautet er: „Westliche Jugendliche und ihre Bewunderung für Rembrandt“. Die Botschaft ist klar? Jugendliche spielen auf ihren Handys, während hinter ihnen eines der großen Meisterwerke der abendländischen Kunstgeschichte hängt.

In diesem Kontext ist es gut zu wissen, dass das Rijksmuseum ein modernes Museum ist, das sich an den Bedürfnissen seiner Besucher ausrichtet. Beispielsweise bietet das Museum eTickets und kostenloses WLAN an, um die Wartezeit zu verringern. „Dazu gibt es auf der sehr gut gestalteten Webseite auch noch Bilder der Sammlungen in wirklich feiner Auflösung. Nicht nur das – mit dem Rijksstudio lassen sich die Bilder auch noch herunterladen, als Reproduktion bestellen, eigene Sammlungen erstellen und es gibt sogar einen jährlichen „Remix-Wettbewerb„. (Besucherbericht auf dem Blog von Schmalenstroer im Artikel: Handys im Museum, (22.03.2015).“

Auf dem rechten Foto sind Erwachsene im Louvre vor dem berühmten Bild der „Mona Lisa“ (Link zur Wikipedia) mit ihrem Entschluss abgebildet, wie sie diesen besonderen Moment wahrnehmen wollen. Es ist fraglich, ob sie den Blick auf die Mona Lisa nur durch ihre Smartphonekamera in Form einer Dokumentation wahrgenommen haben.

Fotos lassen durchaus Rückschlüsse über den Fotografen zu, wie bspw. über ihren wirtschaftlichen und sozialen Status. Ein gutes Beispiel dafür ist auch das nachfolgende Bild, das zur Papstwahl 2013 um die Welt gegangen ist. Die Personen, die das Ereignis in diesem Moment mit ihrer Kamera festhalten, zeigen, dass sie sich einen Aufenthalt in Rom zur Papstwahl leisten konnten. Vielleicht zeigen sie zudem auch, dass sie sich mittels des „Beweisfotos“ (sofern es öffentlich von ihnen gepostet wurde), dass sie zu diesem Moment in Rom dabei waren, ihr eigenes Ego vor dieses bedeutende Ereignis stellten? Ich bin mir nicht sicher, ob Katholiken diese Umdrehung, in Form des EGOS vor Gott sogar als Gotteslästerung ansehen könnte?

papstwahl

Michael Sohn /AP (St. Peter’s Basilica at the Vatican, on March 13, 2013)

Bevor wir unseren Kindern das nächste Mal wieder in ihrem Handykonsum zurechtweisen, sollten wir uns vielleicht auch einmal selbst in unserer Vorbildsrolle kritisch überprüfen.

 

Marcel Philipp: wir fragen den OB zu seiner Smartphone-Nutzung

By Euku (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

By Euku (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D, via Wikimedia Commons

Zur bevorstehenden Kommunalwahl ist das Maskottchen von GeoSurfen zum OB Marcel Philipp geflogen und hat ihm ein paar Fragen rund um die Smartphone-Nutzung gestellt. 

Frage: Welche Geschichte / persönliches Erlebnis verbindet Sie mit Aachen?
Marcel Philipp: Nahezu mein ganzes Leben … Aachen ist eine tolle Stadt!!

Frage: Wofür nutzen Sie Ihr Smartphone / Handy und welchen Sinn sehen Sie in Apps (einzelne Anwendungen)?
Marcel Philipp: Ich besitze zwar zwei Handys, die ich aber nur sehr selten benutze. Ich telefoniere viel im Auto. Allerdings ist das IPad mein ständiger Begleiter. Täglich nutze ich z.B. die Zeitungs-App von AZ/AN, die ALLRIS-App, auf der alle Ratsunterlagen zu finden sind, natürlich facebook, GoodNotes zur Bearbeitung von pdf´s, die Notizfunktion bei manchen Reden, iThoutsHD für Mindmaps und als Spiel zur Zeit „2048“. Klasse ist auch die Bus-App ASEAG mobil.

Frage: Haben Sie eine Lieblingsapp? Welche ist das und warum setzen Sie diese gerne ein?
Marcel Philipp: Alles, was die Arbeit erleichtert, setze ich gerne ein. Am besten finde ich die ASEAG-App, aber ich fahre nicht täglich Bus.


Frage: Ich sehe immer wieder Leute, die in jeder Situation zum Smartphone greifen und ihre E-Mails prüfen oder Nachrichten versenden müssen. Auch in wichtigen Meetings oder bei intimen Treffen werden wir immer wieder von unseren Smartphones begleitet. Was macht Ihr Smartphone in diesen Situationen?
Marcel Philipp: Im Normalfall habe ich gar kein Smartphone dabei. Das IPad nutze ich aber auch manchmal bei Veranstaltungen, wenn ich etwas nachschauen möchte … solange es nicht die Veranstaltung stört.

Frage: Existiert im Aachener Rathaus eine Regelung für die Smartphone Nutzung während der Rathaussitzungen? Beobachten Sie die Nutzung der Smartephones Ihrer Kollegen?
Marcel Philipp: Einige jüngere Ratsmitglieder nutzen Smartphones auch während der Sitzung, wir haben bisher keine festen Regeln dafür. Es ist eine Frage des Respektes gegenüber den jeweils Redenden.

Frage: Wie gehen Sie selbst mit der Preisgabe/ Zugriffe und Speicherung der Daten der Apps, wie zum Beispiel Standorte, Kontakte etc. um?
Marcel Philipp: Ich bin sicher viel zu offen im Umgang mit meinen Daten. Das liegt aber daran, dass in meinem Amt ohnehin alles öffentlich ist, wo ich gerade bin, was ich mache, mit wem ich Kontakt habe … die Privatsphäre ist sehr begrenzt.


Frage: Können Sie sich vorstellen, dass Tablets oder Smartphones im Unterricht eingesetzt werden? Wie könnte so eine Nutzung aussehen?
Marcel Philipp: Ja, mittelfristig wird das so kommen, so selbstverständlich wie die Nutzung des Taschenrechners früher. Aber es darf nicht alles auf Tablets ausgerichtet sein, Kinder lernen ja auch zunächst im Kopf und schriftlich zu rechnen.

Frage: Identifizieren Sie sich mit einem besonderen mobilen Konzept für Aachen?
Marcel Philipp: Wir arbeiten an einem überall verfügbaren WLAN für alle. Das ist machbar, wird aber noch eine Weile dauern.


Morgen um Mitternacht … (tellM)

Screen / Auflösung

Screen / Auflösung

Erschrocken lasse ich mein Smartphone auf den Tisch zurückfallen, wo es eben noch gelegen hatte. Die Nachricht verschwimmt. Morgen wird es also enden!

Mein Tischnachbar schaut mich fragend an und sieht reflexartig auf den Bildschirm meines Smartphones. Zum Glück kann er nichts mehr lesen, die Nachricht ist verschwommen. Die Nachricht war nur für die Auserwählten bestimmt!

anfang

Auflösung / Screen

Angefangen hatte alles mit einer geheimnisvollen Einladung von einem Unbekannten an mich und meine Freunde, nachdem uns ein mysteriöser Brief vor zwei Wochen erreicht hatte.  Seitdem erreicht uns alle paar Tage ein Hinweis auf einen Überläufer aus unserer Gruppe, ein Spion. Ihn gilt es zu enttarnen. Von Anfang an treibt er sein Spielchen mit uns!!


Hintergrund

So ähnlich könnte eine neue, auf dem Markt erschienene App eingesetzt werden, tellM nennt sie sich. Die App ist im Android, wie auch im iOS Markt kostenlos downloadbar. Das Design kommt modern und erfrischend rüber. Unterstützt wurde das Team von tellM bei der Umsetzung von bitstars.

Die Nutzer können über diese App ihren Telefonkontaktendie ebenfalls diese App installiert haben müssen, anonyme Botschaften zusenden. Bilder müssen zudem erkundet werden, da sie unklar im Stream angezeigt werden. Texte hingegen werden gleich klar angezeigt. Beiden gemeinsam ist jedoch, dass niemand weiß, wer von den Kontakten die Botschaft gesendet hat. Auch bei einer Antwort bleibt der Absender anonym. Nur an dem Waschbären Symbol können andere Nutzer erkennen, welches Geschlecht der Verfasser des Posts inne hat.

 

Handhabung

Mit dem Finger muss der Empfänger den Inhalt des Bildes erkunden und dann Stück für Stück zusammensetzen. Das Maskottchen in Form eines Waschbärens ist daher sehr passend. Für den Waschbären sind seine Pfoten das wichtigste Werkzeug. Alles wird damit erkundet und ertastet. Waschbären sind bekannt für ihr gutes Gedächtnis, ihre große Anpassungsfähigkeit und hohe Lerngeschwindigkeit. Verhaltensforscher H. B. Davis knöpfte sich die Waschbären vor und ließ sie komplexe Schlösser öffnen. Dabei haben sie ebenso gut abgeschlossen wie Rhesus-Affen. 11 von 13 dieser Schlösser öffneten sie in weniger als zehn Versuchen. Einmal begriffen, vergessen Waschbären die Lösung für ein Problem auch nicht so schnell. Bis zu drei Jahre können sie Infos im Hinterstübchen behalten.

Will man selbst ein Bild über tellM versenden, macht man einfach ein Foto, schreibt einen Text dazu und versendet es an die App. Noch können Fotos nicht über die App bearbeitet werden, aber das wird in Zukunft bestimmt noch kommen. Aso bis dahin – Aufpassen!, dass euch eure Bildhintergründe nicht verraten 😉

 

Mit der Anonymität steigt die Gefahr unerwünschte und beleidigende Posts an seine Kontakte zu versenden. Manche Menschen würden sich einen Spaß daraus machen, mal endlich unerkannt über den Chef oder Kommilitonen lästern zu können, wohl wissend, dass auch sie die verletzenden Nachrichten erhalten. tellM hat für diese Fälle Vorkehrungen getroffen. Der Einzelne kann zum einen den User blocken und seine Nachrichten werden somit nicht mehr im Stream angezeigt. Des Weiteren kann der User ein Bild melden. Wird ein Bild zweimal gemeldet, wird das Bild von den Betreibern entfernt und der User für die Benutzung der App gesperrt. Da tellM sich an der Telefonnummer des Smartphones orientiert, muss sich der Nutzer, wenn er wieder im Stream mitmachen will, eine neue Telefonnummer zulegen. Da in tellM kein Nickname angegeben werden muss, identifiziert die App den Nutzer über die Telefonnummer. Daher ist ein erneutes Anmelden, wenn der User entfernt wurde, wie in anderen Netzwerken nicht so leicht möglich.

Marketing

Team tellMDie Gründer von tellM sehen höhere Zukunftschancen der App in den USA. Aus diesem Grunde haben sie hier mit einer besonderen Art des Marketing begonnen, wie ich es beschreiben würde. Partymarketing, d.h. sie fahren von Party zu Party, um ihre App unter den Studenten in den USA bekannt zu machen. Die Unternehmer organisieren zudem Wettbewerbe auf dem Campus der  Universitäten und lassen die Universitäten gegeneinander antreten. Die Universität mit den meisten Downloads bis zu einem bestimmten Zeitpunkt hat 600 $ erhalten.

Since the app is brand new, they’re working hard on spreading the word. The entrepreneurs are holding competitions on campus with different organizations see which can get the most downloads. Avellan said each organization and chapter has a download code they can share, and the tellM team tracks the number of downloads for each code. The competition lasts until Friday and the winner gets $600. (The Daily Aztec 04/2014)

Originalbeitrag auf geosurfenblog