Aachen leuchtet!

Meine neue Heimatstadt überrascht mich manchmal doch sehr. So, wie auch letztes Jahr im September!

Manchmal beklage ich ja, dass in Aachen kulturell nicht so viel angeboten wird, wie in Leipzig, die Stadt, die für alle Vergleiche herhalten muss (weil ich da herkomme) ;).

Dennoch erkenne ich immer mehr den besonderen Charakter Aachens und seiner Umgebung. Unter anderem finde ich es sehr schön, dass Aachen aufgrund der vielen Studenten über eine dynamische und moderne Seite verfügt. Die RWTH Aachen und die FH Aachen, University of Applied Science, beides Hochschulen mit technischem Schwerpunkt und sehr gutem (internationalen) Ruf, locken viele Studierende  in die Stadt (wenn auch noch (!) überwiegend männliche Studierende).

Aachen ist jedoch auch eine Stadt, deren Identitätskern bis weit in das 1. Jahrhundert zurückreicht. Bei einem meiner vielen Spaziergänge entdecke ich immer wieder Mosaiksteine dieser alten, schwertragenden und stolzen Geschichte. Da sind zum einem die alten Mauerreste  römischer Bäder, die ich in Geschäften, wie der Mayrischen Buchhandlung und DM (Drogerieladen) hinter Fussböden und Wänden aus Glas entdecke. Wie viele Menschen gehen ihren alltäglichen Einkäufen nach und können dabei „ganz nebenbei“ mit alter Geschichte in Kontakt treten?

Überall in der Stadt kann ich gerade im Winter dampfende Gullideckel entdecken, weil darunter die heißen Quellen, die Aachen ebenso als Kurort auszeichnen, entlang fließen. Es heißt, dass die Entscheidung von Karl dem Großen, Aachen als seine Residenzstadt zu wählen, unter anderem von diesen heißen Quellen beeinflußt worden ist.

Und dann … ist da natürlich das „Herz“ Aachens; in meinen Augen der Katschhof. Die mittelalterlich erscheinenden Straßen in seiner Umgebung, der an ihm grenzende Dom und das Rathaus geben dem Besucher noch heute einen ehrfürchtigen Einblick von der einstigen mächtigen Kaiserpfalz unter Karl dem Großen. Wie musste sie damals erst auf die Menschen jener Zeit gewirkt haben?

Wird Beides, Altes und Neues miteinander verbunden, kann etwas beeindruckendes entstehen, so wie letztes Jahr im September. Eine kreative und künstlerische Verbindung der schwertragenden Geschichte mit der scheinbaren Leichtigkeit aktuell entwickelter Technik. Seht aber einfach selbst, wie eine auf das Rathaus projektzierte Lichtshow die starre Oberfläche alter Gemäuer neues Leben einhaucht.

 

Alltag im Oktober #12von12

Gestern war der Zwölfte eines Monats und ich wollte in diesem Monat wieder einmal an der mir sehr sympathisch erscheinenden Aktion #12von12 (Artikel „#12von12 im Januar 2016„) teilnehmen. Zwölf Bilder, die den Alltag des Zwölften des Monats wiedergeben.

Meine Faszinierung für diese Idee der Alltagsinszenierung empfand ich zu Anfang dieses Jahres allerdings noch intensiver. Im Verlauf der Monate wurde mit Snapchat (Artikel: „Mein erstes Date mit Snapchat“ im März) und Instagramstories und der für mich immer größer wahrnehmbaren täglichen Bilderflut alltäglicher Szenen in vielen sozialen Netzwerken meine Begeisterung etwas gedämpft.

Was zeichnet den Zwölften dann noch aus, wenn ich jeden Tag den Alltag anderer wahrnehme? Meine Antwort ist der Versuch, dass ich gerne mein Publikationsverhalten an Bildern sensibler wahrnehmen möchte. Vielleicht sollte ich versuchen den Kontrast zwischen Alltag, in Form der Aktion #12von12, und den besonderen Momenten „herauszukitzeln“.

Gestern, der 12.10.2016, war ein für mich einer dieser etwas besonderen Arbeitstage.

Die zur Arbeit dazugehörende Pendellei und das frühe Aufstehen gehören nicht unbedingt zu meinen Lieblingsdisziplinen, wobei ich mich an das frühe Aufstehen noch leichter gewöhnen kann. Gestern klingelte der Wecker wieder einmal weit vor 6:00 Uhr. Der Weg zum Zug läuft sich fast schon von allein, in einer Form Auomatismus. Normalerweise wird der Zug auf seiner Fahrt nach Düsseldorf sehr voll, doch da Ferienzeit- und somit Urlaubszeit ist bleiben ein paar Pätze frei, was den Zug jedoch nicht daran hindert seine alltägliche Verspätung wieder aufzunehmen. Den Anschluss am Hagener Hauptbahnhof werde ich zumindest verpassen.

Doch auf Arbeit entschädigte der Brunch und die vielen guten Gespräche mit den Kollegen die morgendlichen Anstrengungen. Meine Arbeit empfinde ich als sehr berreichernd, auch wenn ich mich heute auf den morgen beginnenden Urlaub freue. Ein paar Abrechnungen müssen noch getätigt werden, ein paar Infos noch geschrieben und eingestellt werden und dann ist da noch das Mitarbeitergespräch … und dann beginnt der Urlaub. Zuvor versuche das Seelenheil meiner Kollegen noch mit Bonbons von der Mosel zu kitzeln und zu versüßen.

 

Die zwölf Tage meines 12. Oktobers 2016:

Alte Wege neu entdecken: Vennbahn

prosaischer Ansatz:

Wenn ich die Augen zusammen kneife, verträumt aus dem Fenster sehe und mich von der Geschwindigkeit berauschen lasse, sehe ich unwirkliche Gestalten. Vielleicht ist es der schwarze Rauch der Dampflok, in dem die vorbeiziehenden und aufgewirbelten Rußpartikel eigenartige Formationen bilden. Vielleicht ist es aber auch nur meine Fantasie, die Träumereien einer jungen Frau auf ihrem Weg nach Monschau, die dort in eine wohlhabende Textilfamilie einheiraten wird. Die Eltern hatten alles arrangiert und ich musste meiner Pflicht nachkommen.


Der Ausblick aus dem Zug verriet mir, dass sich hier öfters wunderschöne Naturschauspiele ereigneten. Der Wald präsentierte sich in einem tiefen wohltuendem Grün und an den Stellen, an denen das Sonnenlicht bis zum Boden vordringen konnte, entstanden kleine abgeschnittene Oasen hektischen Lebens. An den wilden Orchideen summten die Hummeln und Schmetterlinge und ich meinte den Kopf eines neugierigen Rehs aus den dunklen Schatten des Waldes hervorlucken zu sehen. Mit dem nächsten Wimpernschlag war diese Oase des Lebens durch einen grünen Platz ersetzt, auf dem alte rostige Waggons standen, die merkwürdig angemalt waren. Ein Kind sprang zwischen diesen rostig bunten Waggons herum und schien diese zu erkunden. An den Waggons vorbei führte ein Weg, auf dem Männer und Frauen gleichermaßen sich neben- und hintereinander auf fremdartig aussehenden Gegenständen bewegten. Diese Gegenstände erinnerten an die Lauf- und Hochräder in meiner Stadt. In England, so hatte ich jedoch gehört, sind bereits neue Räder mit Lenkerkopf und Pedalen entwickelt worden. Ob diese so aussahen?


Jetzt ging es gerade leicht bergauf. Ich hörte die Dampflok bei dem leichten Anstieg schnaufen. Wieder wirbelte die Rußpartikel durcheinander. Diesmal gaben sie den Blick auf zwei Fahrradfahrer frei, die unter Kraftanstrengungen den Aufstieg bewältigten. Ihre sich liebevoll zugewandten Blicke trafen sich ermutigend und lachend. Als sie den höchsten Punkt des Anstieges erreichten,  umarmten sie sich voller Stolz und Freude,  bevor sie sich bei einer frischen Waffel auf die Holzbank fallen ließen.
Das Bild löste sich vor meinen Augen auf und die Umrisse einer kleinen, im Tal liegenden Stadt erhoben sich.  Dies musste Monschau sein. Ich fuhr in den Bahnhof. Ein kleines rußgeschwärztes Gebäude empfing den Zug und ein Mann im dunkelgrauen Frack mit Gehstock und Zylinder wartete auf mich.

Ein abenteuerlicher Ausbruch aus dem Alltag durch Einsperrung? Live escape room in Aachen

Kreuze, Punkte und geheimnisvolle Symbole liegen über dem Boden verstreut. Im Hintergrund sucht ein Freund nach weiteren verborgenen Zeichen. Hektisch versucht seine Frau an den letzten verbliebenen Zahlenschlössern im Raum einen Code einzugeben, damit sie ihre Geheimnisse freigeben. Ein anderer Freund umtastet gerade wieder einmal den Bilderrahmen und den in der Ecke stehenden Schallplattenspieler. Das Ergebnis viel wieder negativ aus, wie bereits bei den vielen erfolglosen Tastversuchen davor.

Und die Zeit tickt. Sie läuft unaufhaltsam weiter. Sie läuft gnadenlos und ist aufdringlich präsent. Über der Tür thront sie hämisch grinsend in großen Zahlen. Panik breitet sich aus, denn wir haben nur noch fünf Minuten! Die letzten Rätsel sind noch nicht gelöst und die Tür wird uns aus diesem Raum nicht freigeben, wenn wir bis dahin nicht alle Aufgaben ergründet haben.
Eine Kamera und ein Mikrofon beobachten und belauschen jeden unserer Schritte.

Erinnerungen drängen sich in unsere Köpfe zurück. Jeder Code darf nur einmal benutzt werden. Danach wird er ungültig! Die mahnenden Worte des Mannes, der uns in diesen Raum gesperrt hatte, fallen uns wieder ein. Wir hatten uns freiwillig einsperren lassen. Seit dem lösen wir Rätsel im gefühlten Sekundentakt, nur ganz kurz kamen wir fünf Minuten lang mal nicht weiter. Ein anstelle der Uhrzeit eingeblendeter Hinweis, brachte uns wieder auf die richtige Spur.

Rückblende: Vor etwa einer Stunde standen wir zu fünft auf einem unscheinbaren Parkplatz in Aachen. Ein in Aachen seit vielen Jahren ansässiger Freund war über die Existenz dieses Parkplatzes überrascht. Doch, was bedeutete es schon, ein Parkplatz im Hinterhof fällt nicht jedem Aachener auf. Dennoch, diese Aussage war passend zu unserem heutigen Vorhaben. An diesem Parkplatz stand nämlich ein unscheinbares Haus, das uns mit einem Versprechen auf Abenteuer zu sich gelockt hatte.
Seit wenigen Monaten kann in Aachen jeder Rätselhungrige einen von mehreren Räumen buchen, die er innerhalb einer vorgegebenen Zeit wieder verlassen muss, allerdings nicht, ohne sich über eine große Anzahl an kreativen, überraschenden und herausfordernden Aufgaben den Weg nach Außen zu erkämpfen. Denn nur die Lösung des letzten Rätsels öffnet den Weg in die Freiheit. Idealerweise sollten Abenteurer und Neugierige in einer größeren Gruppe diese Räume betreten. So kann jeder seine individuellen Fähigkeiten in den Herausforderungen einbringen.

Das Team Escape Event schenkt eine Stunde, in der der Alltag ausgeblendet werden kann.

Mit zwei Minuten über die Zeit gelang es uns die Tür letztendlich zu öffnen. Vielleicht gelingt es uns im nächsten Raum im Zeitfenster zu bleiben.

weiterführende Links:

Fremde Menschen beim gemeinsamen Essen kennenlernen

#TeAC16 – Was ist das?

An jeder Ecke finde ich heute ein Nahrungsangebot, seien es Pommes, Burger, Smoothies, Bagels, Obstsalat etc. Zu oft esse ich alleine, hektisch, vor dem Laptop sitzend oder „to go“.

Messe ich dem Essen jedoch einen Wert bei, so verlange ich mehr als eine einfache Nahrungsaufnahme. Dann wünsche ich mir in erster Linie einen kommunikativen Anteil herbei, indem ich mich mit Menschen während des Essens austauschen kann.

 

Antep Sofrasi

TeAC16 / Juni / Antep Sofrasi

Das Testessen in Aachen verbindet den gesellschaftlichen Aspekt mit dem Essen. In einer offenen Runde begegnen sich Menschen, die sich mehr oder weniger über Twitter schon einmal gesprochen haben. Diese gemeinsame technische und soziale Affinität bildet für mich den Aufhänger, mich mit manchmal sehr fremden Menschen, die meinen Alltag kaum berühren, zum gemeinsamen Essen zu treffen.

 

Schnell werden meine ersten Berührungsbarrieren durch die offenen und einladenden Gesten, neugierigen Fragen und den offensichtlichen Gemeinsamkeiten überwunden.

Seit etwa 5 Jahren findet das Testessen in Aachen fast immer monatlich statt. Dabei werden gemeinsam verschiedene Locations aufgesucht und diese dann durchaus in den verschiedenen Sozialen Kanälen diskutiert und vorgestellt; auch in der Hoffnung anderen Aachenern einen Mehrwert bieten zu können.

 #TeAC16 im Juni war im Antep Sofrasi 

Im Juni besuchten wir das türkische Restaurant Antep Sofrasi. Auf „Aachen geht Essen“ ist meiner Meinung nach, eine sehr treffende Bewertung der Örtlichkeit zu finden. Neben dem Essen wurde mein Eindruck von ein paar Minuten kurz vor unserem Aufbruch geprägt.


Gegen 20:00 Uhr betrete ich das leere Restaurant. Zuerst war ich über die geringe Anzahl der Gäste ein wenig verwundert. Da wir uns mitten in der Woche trafen, verwarf ich den Gedanken schnell wieder, bis er kurz vor 22:00 Uhr wieder mehr Aufmerksamkeit verlangte. Bis auf den letzten Platz war das Restaurant mit gutgelaunten vorwiegend jungen Männern- und Frauengruppen gefüllt. Irritiert bemerkte ich nicht nur das plötzliche gemeinsame Aufkommen dieser Menschenmasse, sondern sah auch, dass alle Anwesenden bereits Getränke vor sich stehen hatten, die sie scheinbar nicht anrührten.

Der Kellner erklärte uns: „Gemeinsam überstehen sie die letzten Minuten des Verzichts. Mit einer Art Gebetsgesang wird das Fastenbrechen gleich angekündigt werden, das das Mahl segnen soll.“

Dann fiel es mir auf: unser Testessen fand zur Zeit des Ramadans statt.

 

Ein Sonntag im Juni: #12von12

Wie die Zeit verfliegt … Es ist schon wieder der 12. in einem Monat! Was das heißt? Wenn ich das Glück habe, dann komme ich am Ende diesen Tages auf 12 Bilder, die meinen heutigen Alltag charakterisieren, zumindest den Alltag an diesem einen Tag. Angefangen habe ich damit im Januar diesen Jahres (#12von12 im Januar 2016) und ich muss gestehen, dass es mir nicht gelungen ist jeden Monat am Abend des 12. 12 Bilder vorzeigen zu können. Aber diesmal im Juni 🙂

Der Sonntag beginnt still. Leise tröpfeln feine Regentropfen auf dem Schirm ihr eigenes Lied, das immer mal wieder sein Tempo wechselt. Ich lausche ihrem Rhythmus und genieße die frühen Morgenstunden an denen noch kaum ein Mensch auf der Straße ist und die Gedanken noch frisch sind. Humorvoll und bunt begegnet er mir in den nächsten Schritten und ich freue mich, dieses bunte und lebenslustige Arrangement entdecken zu dürfen.

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#1von12 / Juni 2016

Die Regentropfen spielen eine sanfte Melodie, als ich den Stadtteil von Aachen betrete, in dem sich wohl die größte Anhäufung von Thermalquellen befindet, für die schon einst die Römer nach Aachen gekommen waren. Heute findet sich hier eine große Dichte an Kurgästen wieder. Und an Tagen in den die Regentropfen die Luft nicht rein waschen, kann der Besucher an einigen Stellen schwefelstoffhaltige Luft einatmen. Heute empfängt mich die Abteikirche, während die Regentropfen meinen Einmarsch leise und stilvoll begleiten.

#2von12

#2von12 / Juni 2016

Sanft navigieren sie mir den Weg, vorbei an Plätzen, die sie mit ihrem eigenen Charme gestalten. Vorbei am öffentlichen Bücherschrank, indem sich die papiernenden Geschichten und Erzählungen tief in den hinteren Teil des Schrankes zurückziehen und die Regentropfen lachend an der Scheibe klopfen.

 

#3von12

#3von12 / Juni 2016

Vorbei am Brunnen, der das Element Wasser liebevoll thematisiert und die Regentropfen auf ihn zu tanzen anfangen.

#4von12

#4von12 / Juni 2016

Und vorbei an den kleinen Seitenwegen, die sie mit ihrer kristallenen Wasseroberfläche farbintensiver wirken lassen.

#5von12

#5von12 / Juni 2016

Bis zu einem kleinen Seitengarten, wo sie sich einem Mädel zärtlich flüsternd auf die Schulter setzen. Sie kommt mir bekannt vor, kann es sein, dass sie eine Schwester am Elisenbrunnen hat (siehe Blogartikel „Aachen – eine niederländisch-belgische Exklave“ (28.12.2015) auf dem rheinland-blogger)? Sie antworten nicht,  dennoch vermeine ich ein tänzelndes Geräusch auf meinem Schirm wahrzunehmen.

#6von12

#6von12 / Juni 2016

Nach einem gemeinsamen Frühstück im Ferbers, ich aß und sie spielten eine leichte Hintergrundmusik, werden wir übermütig, ja fast ausgelassen. Wir wollen mit der Technik von Foto-Apps experimentieren. Sie führen mich an einem Ort, der sich für 360 Grad Aufnahmen anbietet: unter uns liegt Burtscheid, neben mir steht Gregor von Kalabrien und dahinter befindet sich die Kirche St. Michael.

#12von12

#7von12 / Juni 2016

Doch dann, wollen sie, die Regentropfen im Zentrum des Interesses stehen! Dazu suchen wir uns eine schüchterne Mohnblume aus, die ihre schöne Farbgewaltigkeit unterschätzte.

#7von12

#8von12 / Juni 2016

weitere Models mit ihrem ganz eigenem Charme bieten sich ebenfalls an.

#9von12

#9von12 / Juni 2016

… und natürlich passend zu EM 😉

#8von12

#10von12 / Juni 2016

Am Nachmittag trennen sich dann unsere Wege. Ich ziehe mich zurück, in meine Welt und in meine Gedanken. Als würden sie diesen Rückzug spüren und ihn nicht akzeptieren wollen, wird ihre Melodie härter und fordernder. Sie klopfen ans Fenster, schieben dramatisch wirkende Wolken über die Jakobskirche und drohen zwischendurch die ganze Straße mit einem Sturzbach heimzusuchen.

#10von12

#11von12 / Juni 2016

Ich zog mich zurück in andere Gedankengefilde …