„Wege der Digitalisierung in China, den USA und bei uns“, Einladung der FES

Was war los?

Die FES (Friedrich Ebert Stiftung) lud ein zu einem netzpolitischen Abend bzgl. des Themas „Wege der Digitalisierung in China, den USA und bei uns“ ein (nach zu verfolgen auf Twitter unter #fesNetzpol).

Wer war beteiligt?

Umgesetzt wurde der netzpolitische Abend in Form einer Podiumsdiskussion mit geladenen Gästen. Nachdem sich jeder der Podiumsteilnehmer mit seiner Funktion und Verortung zu dem Thema etwa 5 min vorstellte, wurden verschiedene Fragen von allen Podiumsteilnehmer*innen etwa 25 min diskutiert. Die restlichen wenigen Minuten wurden für Fragen aus dem Publikum eröffnet.

Die Moderation übernahm Judith Horchert, Ressortleiterin Netzwelt bei Spiegel Online. Von seinen Erfahrungen in China im Umgang mit der Digitalisierung berichtete Maximilian Mayer, Assistant Professor an der University of Nottingham Ningbo China. Sabine Frank, Leiterin Regulierung, Verbraucher- und Jugendschutz bei Google Germany, vertrat die Perspektive der USA auf die Digitalisierung in dieser Diskussionsrunde. Paul Nemitz, Hauptberater der EU-Kommission und Mitglied der Datenethikkommission der Bundesregierung, sowie Jens Zimmermann, MdB und digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, vertraten beide die europäische Perspektive, wobei für Jens Zimmermann noch mehr die deutsche Perspektive angedacht wurde.

Was war der Inhalt, bzw. was nehme ich mit?

In dem kurzen Zeitraum der Veranstaltung konnten nur einzelne Aspekte der Digitalisierung, kaum mehr als oberflächlich benannt und beschrieben werden. Das Ziel der Veranstaltung bestand meiner Meinung nach darin, für die unterschiedlichen Betrachtungsweisen und Umsetzungsaspekte aus unterschiedlichen Kulturen (Ländern) zu sensibilisieren. Ich denke, diese unterschiedlichen Herangehensweisen und Wahrnehmungen wurden deutlich. Wiederum können diese drei verschiedenen Kulturen mit ihren jeweiligen eigenen Ansätzen nur als Ausgangspunkt dafür genommen werden, dass wir alle in dieser Welt vielmehr nach außen schauen müssen. Indien und Afrika wurden bspw. kaum mit ihren eigenen Ansätzen berücksichtigt.

Sehr interessant empfand ich die Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der DSGVO und die Rolle, die Europa (bzw. Deutschland) in diesem Kontext spielt. Ich selbst hatte aus dem #china40mooc für mich die etwas ernüchternde Erkenntnis mitgenommen, dass Europa, insbesondere Deutschland, kaum noch von China als interessanten Markt wahrgenommen wird. Umso überraschter war ich, dass sich sowohl China, als auch Amerika (Silicon Valley) an Europa orientieren, was den Umgang im Kontext des Datenschutzes betrifft.

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Der Ansatz der Diskussion im Umgang mit personalisierten, anonymisierten und allgemeinen Daten ist mir ebenfalls im Gedächtnis geblieben. Es war die Forderung kleiner Firmen an große Firmen oder staatlichen Stellen zu vernehmen, dass anonymisierte Daten für die eigene Nutzung zur Verfügung gestellt werden sollten.

Schade war, dass die DSGVO deutlich im Vordergrund dieses Abends stand, als der Austausch, wie die Unterschiede in China, USA und EU gelebt und wahrgenommen werden. Die verschiedenen Ansätze im Umgang mit der Digitalisierung fordern unsere globale Gesellschaft auf, vielmehr in Kontexten zu sprechen und Differenziertheit zuzulassen. Dabei stehen wir, als globale Gesellschaft, jedoch vor der Frage, ob wir eher in mehr-polarigen Welten leben und denken wollen oder ob Gemeinsamkeiten und Vernetzungsmöglichkeiten (Synergien) unser Denken und Leben bestimmt. Dabei ist die Vernetzung/Kommunikation von Mensch und Device mit zu berücksichtigen, bzw. auch der Devices untereinander.

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Wie war die Atmosphäre?

Größtenteils konnte ich einer wertschätzenden Diskussion folgen. An einigen Stellen ist dieser wertschätzende Ansatz entglitten und ich empfand es als unangenehm dem weiteren Gesprächsverlauf zu folgen. Nicht alle Podiumsteilnehmer waren meiner Empfindung nach darin involviert. Treiber war Paul Nemitz, der in meinen Augen oberflächig generalisierte. An zwei Beispielen ist mir das aufgefallen. Zum einem lenkte Maximilian Mayer den Blick darauf, dass China noch weit von einem umfänglichen digitalen Social Scoring System entfernt sei und dennoch verwies Paul Nemitz immer wieder auf diesen digitalen Überwachungsaspekt, der in China vollumfassend eingesetzt wird. Des Weiteren kam aus dem Publikum der Hinweis, dass eine allgemeine Datenerhebung mit der Umsetzung der DSGVO kaum bis gar nicht mehr möglich wäre. Paul Nemitz Reaktion bestand darin, diese Aussage als falsch darzustellen und den Fragesteller persönlich anzugreifen.

Sehr positiv in Erinnerung sind mir hingegen die anderen Podiumsteilnehmer*innen in Erinnerung geblieben, die meiner Meinung nach den wertschätzenden Austausch gesucht haben.

Gibt es Synergien, Vernetzungen mit eigenen Erfahrungen?

Aufgrund des einstündigen Zeitraums, in der die Veranstaltung stattfand, kann die Differenziertheit, die meiner Meinung nach für das Thema notwendig wäre, nicht erreicht werden. Daher kann diese Veranstaltung nur als Impuls verstanden werden, bestimmte Perspektiven weiter zu verfolgen. Für differenziertere Perspektiven und als Ausgangspunkt eigener Recherchen kann das Wiki, welches im Rahmen des #china40mooc’s entstanden ist, genutzt werden.

Den #china40mooc habe ich bereits im Artikel vom 28.01.2019 „Silicon Valley-China-Germany“ erwähnt. Im Interview mit Han Jin wurden verschiedene kulturelle Unterschiede aus Unternehmer bzw. Start-Up Perspektive benannt.

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Silicon Valley-China-Germany

Im Rahmen des #china40mooc „China Infusion – Was wir von China lernen können“ der vom 22.02.19 – 24.02.19 stattfindet, durfte ich Han Jin (Lucid) interviewen. Ihn zeichnet aus, dass er sich in der Startup-Szene von drei Kulturen (China / Silicon Valley / Deutschland) bewegt und diesbezüglich tolle Impulse für den MOOC im Februar mitgeben konnte.

Nachfolgend ist das Interview verlinkt und im Anschluss daran habe ich das Interview in einer Tabelle zusammengefasst.

Mitnehmen möchte ich vor allem seinen Aufruf, die Welt als ein globales System zu verstehen und sich in ihr zu bewegen lernen (mit den Vor-und Nachteilen eines jeden Landes).

Vielen lieben Dank für deine Zeit, Han Jin 🙂

Han Jin (/han ʤɪn/; geboren am 15. Oktober 1988) ist Mitbegründer, CEO und Produktarchitekt von Lucid VR Inc. (Lucid), ein Startup-Unternehmen mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien.

Die Ergebnisse aus dem Interview werden in einer Tabelle dargestellt. Die einzelnen Inhalte haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn etwas nicht genannt ist, heißt es beispielsweise nicht, dass es das nicht gibt, sondern es war lediglich kein Thema in diesem Interview. Unter anderem liegt das auch daran, dass „Lucid“ (Startup) kein Büro in Deutschland eröffnet hat, sondern nur in China und dem Silicon Valley.

Fazit: Jedes Land hat seine Vor- und Nachteile, daher stellt sich Han Jin gar nicht die Frage, was Deutschland von China und dem Silicon Valley lernen kann. Es ist vielmehr unsere zukünftige Aufgabe, sich zu fragen, wie können die jeweiligen Vor- und Nachteile verschiedenster Länder genutzt werden, wenn man sich heute global bewegt (Welt als ein globales System verstehen und sich in ihr zu bewegen lernen).

Johannes Heinlein / edX: „Cat is out of the bag“: Interviewreihe (Hochschulen der Zukunft)

In den letzten Wochen und den nächsten Wochen, habe ich und werde ich sehr interessante Persönlichkeiten zum Thema, wie könnten Hochschulen zukünftig aufgestellt sein, interviewen. Erste Eindrücke der Interviews gehen in ihrer Vielfalt mit dem Verlauf der Zeit gerne verloren. Um diesem entgegen zu wirken, versuche ich diese über meinen persönlichen Blog zu bewahren.

Erinnerung: Raum für Begegnungen

Wir entschieden uns an diesem kalten Tag (Dezember 2017) mit der U-Bahn zu fahren. Glücklicherweise war der Treffpunkt, der Gebäudekomplex von edX, nah am MIT gelegen. So fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, U-Bahn und Bus, trotz eisigen Wetters von mehreren Minusgraden, bis zum MIT. Durch eine Campusführung am vorherigen Tag, wussten wir, dass ein Großteil des Gebäudekomplexes über den riesigen Campus des MIT miteinander verbunden war. Um der Kälte zu entkommen, suchten wir den Weg durch die warmen fast labyrinthartigen Gänge des MIT, um zu dem Ausgang zu gelangen, der dem edX Gebäude am nächsten lag.

Während wir auf Johannes Heinlein beim Empfang warteten, kamen immer wieder Mitarbeiter aus den verschiedenen Büros, um im Empfangsbereich die Kaffeemaschine zu bedienen. Uns wurde ebenfalls Kaffee angeboten und ich beobachtete beim Trinken die zufälligen Begegnungen an der Kaffeemaschine an dieser ungewöhnlichen Stelle. Eine Sitzlandschaft lud die Menschen, die länger in einer Diskussion verweilten ein, auf ihr Platz zu nehmen. Ich war beeindruckt, welche Wirkung guter Kaffee und ein paar einladende Sessel auf die Gesprächskultur am Empfang haben konnten. Jedes neue Gesicht, wurde von dieser warmen, geschäftigen und dennoch einladenden Atmosphäre empfangen.

Zu edX:

EdX ist eine Plattform für MOOCs (Massive Open Online Courses) auf der weltweit Kurse aus den verschiedensten Themenbereichen angeboten werden.  Die Mission von edx ist:

  1. Kostenlose Inhalte für Lernende (weltweit) bereit zu stellen
  2. Hochschulen zu verändern
  3. Durch Forschung Lernergebnisse verbessern

 

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HarvardX – Videostudio

EdX ist eine Kooperation von Harvard und dem MIT. Ihr Ziel ist es als unabhängige und das Gemeinwohl unterstützende Stiftung die Diskussion zur digitalen Transformation in der Bildung positiv mitzugestalten. EdX agiert unabhängig, ist aber einem Aufsichtsrat (bestehend aus MIT und Harvard) rechenschaftspflichtig. EdX Ziel ist es, verschiedene Reaktionsmöglichkeiten auf Digitalisierungsprozesse und den damit einhergehenden Veränderungen zu sammeln und mit seinen Partnern (Hochschule, Industrie, Politik), zusammen zu evaluieren und dann strategische Lösungen aufzuzeigen.

 

 

Johannes Heinlein ist als Vicepresident für strategische Partnerschaften seit Beginn dieses Projekts bei edX tätig. Davor war er in Harvard tätig, wo er für strategische Transformationsprojekte zuständig war. EdX ist eines dieser Projekte. Er ist dementsprechend seit der Gründung, 2012, in dieses Projekt involviert.

Aus dem Interview hat mich am Stärksten beeindruckt:

 

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HarvardX – Büro

Bemerkenswert finde ich, dass sich zwei sehr gute Universitäten zu einer Kooperation zusammengeschlossen haben, um der Digitalisierung und ihre Einflüsse auf Hochschulen als der zukünftig stärksten Veränderungsbewegung nachzugehen. EdX weiß/wusste nicht, inwieweit sich Hochschulen im Zuge der Digitalisierung verändern werden, edX wusste nur, dass sie verändert werden. Um diesen Gestaltungsprozess von Vornherein aktiv mit zu gestalten, haben sich diese beiden Eliteuniversitäten zu der Kooperation zusammengeschlossen und bereits mehr als 80 Millionen Dollar in das Projekt investiert. Bemerkenswert finde ich an dieser Stelle, dass gerade diese beiden Universitäten, von einem Wandel am Spätesten betroffen wären. Jährlich nehmen diese nur etwa 5% der Bewerber an und das bei Gesamtstudiengebühren von etwa 80.000 $. Harvard und MIT sind in einer exzellenten Situation, sie könnten abwarten, beobachten und dann erst auf Digitalisierung reagieren. Genau das, so Johannes Heinlein, sei aber die deutsche Herangehensweise. EdX will hingegen nicht aus dem Nachgang reagieren, sondern maßgeblich den Diskussionsprozess zur Digitalisierung mitgestalten und alle Interessierten in diesen Diskussionsprozess einladen.

  • Das MIT (Massachusetts Institut of Technology) , gilt als eine der weltweit führenden forschungsintensiven Eliteuniversitäten.
  • Die Harvard University ist die älteste Universität der Vereinigten Staaten. Harvard erreicht ebenfalls in internationalen Vergleichen einen Spitzenplatz unter den besten Eliteuniversitäten.

Im weiteren Gesprächsverlauf wurde diese Haltung immer deutlicher. EdX (und damit

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HarvardX

Harvard und MIT) macht Ernst! Die Studienkosten in den USA sind immens und verhindern vielen einen Besuch an der Uni. Aus diesem Grund versucht edX nicht nur die Linearität des Lernens über modalisierte und personalisierte Angebote aufzubrechen, sondern schafft es mit Hilfe von MicroMaster Programmen die Kosten der Studierenden fast zu halbieren. So bietet MIT einzelne Kurse bis hin zu ganzen Programmen jeden auf der Welt Interessierten an, diese online zu absolvieren. Wird das Programm erfolgreich abgeschlossen, so kann der Teilnehmende gegen eine kleine Gebühr ein Zertifikat erwerben. Diese Vorgehensweise von diversen MOOC-Plattformen ist mittlerweile weitgehend bekannt. Der Schritt weiter ist, dass die an dem MicroMaster zertifizierten Teilnehmenden, dieses Zertifikat als einen Teil des Studiums bei ihrer Bewerbung am MIT anrechnen lassen können und ihre Campuskosten um die Hälfte reduziert werden können, da diese Studierenden nicht mehr mit den Einführungskursen anfangen brauchen, da sie diese online abgeschlossen haben, sondern schon weiter fortgeschritten in ihrem MIT Studium sind. Ihre Anwesenheitspflicht auf dem Campus wird auf das aktuell Notwendigste reduziert.

Aktuell können auf der edX-Plattform bis zu 50 MicroMaster Programme gefunden werden.

Erinnerung: Verabschiedung

Ich erinnere mich noch, wie wir nach dem Interview innerhalb von 30 Minuten bei HarvardX sein sollten, um von den Mitarbeitern vor Ort einen kleinen Einblick in ihre täglichen Aufgaben und Arbeitsumgebung zu erhalten. An und für sich war die Entfernung zwischen dem MIT Campus und dem Harvard Campus mit dem Auto leicht innerhalb weniger Minuten zu bewerkstelligen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jedoch sollte sich die Zeit bis ins Unendliche dienen. (Das verriet uns Google-Map, ein Dienst, der in den USA um ein Vielfaches detaillierter und serviceorientierter arbeitet.) Johannes Heinlein war, wie auch schon vorherige Begegnungen in Bosten, überrascht, dass wir nicht Uber oder Lyft benutzten. Diese Dienste hätten mittlerweile den Stellenwert von öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir bezweifelten allerdings die Anrechenbarkeit dieser Dienste im deutschen Bürokratiewahnsinn.

Noch während wir diskutierten, bestellte uns Johannes Heinlein über seinen Account einen Uberfahrer, der uns Minuten später zum gewünschten Ort brachte. Danke.

Im Nachhinein muss ich über diese Verabschiedung schmunzeln, da in dieser Verabschiedung der im Interview diskutierte kulturelle Unterschied zwischen den USA und Deutschland anhand eines Beispiels praktisch vor Augen führt. Wir als Deutsche möchten erst wissen, was passiert und wie etwas im Zusammenhang steht.

re:publica 2017 und ich

Was ist die re:publica?

Auf der re:publica treffen sich jedes Jahr die Personen in Berlin, die über den gegenwärtigen und zukünftigen digitalen Einfluss auf Gesellschaft diskutieren wollen. Da das Netz ein weiterer Diskussions- und Anregungsraum für aktuelle gesellschaftliche und politische Ereignisse ist, spiegeln sich auch hier die Emotionen wieder, die den Umgangston und Verhaltensweisen beeinflussen. Unser Umgangston im Netz, die Wertschätzung Andersdenkender und Handelnder  im Netz (sogenannte Filterbubbles) steht dieses Jahr im Zentrum der elften re:publica mit dem Motto „Love out Loud“. Das Motto ist ein Aufruf zur digitalen Zivilcourage, um im Netzwerk Betroffenen solidarisch beiseite zu stehen gegen Mobbing, Hatespeech, Fakenews, Trollen, Zensur und für Pressefreiheit, Kommunikationsfreiheit, etc…

Ich empfinde das Motto weiterhin als Aufruf, den Mut aufzubringen, sich Ausprobieren zu können, ja gar zu müssen egal in welchem Alter man sich selbst befindet, wie Gunter Dueck (YouTube-Aufzeichnung ab 11. Minute) in seinem Vortrag fast nebenbei erwähnte. Dasselbe hatte ich bei Tanja Haeusler in der Eröffnungsrede gehört, als sie meinte, dass viele von uns im Herzen immer (Teenager-)Rebellen bleiben werden, egal wie alt wir tatsächlich sind, weil wir uns nie mit den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Ereignissen abfinden wollen, an diesen gar verzweifeln und wütend werden.

Eine ganze Zeit lang habe ich mich gefragt, wie die Entstehungsgeschichte zum „Love out Loud“ sein könnte? Woher kommt der Ursprung dieser Begrifflichkeit? Im Kontext des Corporate Learning 2025 MOOCathons, der parallel zur re:publica startete, bin ich auf die Methode des „Working Out Loud“ (über den Blogartikel von Harald Schirmer, Twitter: @haraldschirmer) gestoßen. Bei „Working Out Loud“ handelt es sich um eine Methode, bei der nachhaltiges Lernen im digitalen Zeitalter im Fokus steht. In öffentlicher (transparenter) einer privaten Umgebung teilt eine Personengruppe ihr Wissen/Informationen und Erfahrungen zu einem konkreten Ziel miteinander (Danke für den Hinweis Harald Schirmer). Der Grundgedanke dabei ist, die digitale Vernetzung und soziale Netzwerke als Chance zu nutzen: Kontakte zu knüpfen und Beziehungen aufzubauen, Inspiration zu finden und eigene Arbeitsergebnisse breiter zugänglich zu machen mit dem Ziel, die Resonanz des Netzwerks zu nutzen und (Zwischen-)Ergebnisse durch Diskussionen kontinuierlich zu verbessern. Die Eingrenzung auf fünf Personen, die Schirmer in seinem Blog vornimmt, verstehe ich eher als Hinweis, dass diese intensive Zusammenarbeit für kleinere Gruppen ideal ist. „Love out Loud“ ist in diesem Sinne ein Statement für Neugiere, Respekt, positives Nach vorne Denken, Offenheit und der Wunsch nach Vielfalt.

Zahlen:

Um die 9.000 Teilnehmende aus 71 Ländern, über 1.000 Sprecher (47% davon waren weiblich, verkündete Johnny Häusler beim „Welcome“ (YouTube-Aufzeichnung ab der 9.Min)  auf der elften re:publica) auf 20 Bühnen, 500 Stunden Programm.

Etwa 96k Tweets von etwa 30k Twitter-Usern wurden auf Twitter gezählt. Eine Übersicht von talkwalker zeigt deutlich, dass die re:publica international auf Twitter Beachtung fand.

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Die Infografik von MonitorinMatcher zeigt auf, dass neben Twitter weitere Kanäle während der re:publica intensiv genutzt wurden.  Stefan Evertz weist in dieser Infografik aber auch darauf hin, dass einige Kanäle aktuell statistisch gar nicht erfasst werden können, wie bspw. Insta-Stories, Snapchat, etc.. Weitere Social-Insights können in dem Artikel von brandwatch nachgelesen werden.

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  1. Tag: Anreise zur re:publica

2. Tag: Eröffnung der re:publica

3. Folgetag: re:publica

Mit welcher Motivation war ich angereist und was nehme ich mit?

Das Programm der re:publica war umfangreich, 500 Stunden Programm, zusätzlich angebotene Meetups, diverse Treffen, verschiedene Ausstellungen an Ständen und zusätzliche Aktivitäten hier und da, rund um die re:publica stellten mich schon vor der Anreise vor eine riesige Herausforderung. Ohne einen konkreten Plan wäre meine Teilnahme an der re:publica nicht zu meiner Zufriedenheit abgelaufen. Ich wollte mich nicht, wie ein Blättchen im Wind vom Zufall treiben lassen, sondern mit einer konkreten Vorstellung das Event besuchen. Räume für Zufälle haben sich dennoch ergeben, da ich an meiner eigenen Programmplanung sehr flexibel festhielt.

Dennoch habe ich mir die Mühe gemacht, mir über mehrere Stunden (wozu sollte man sonst lange Bahnfahrten nutzen ;)) das Programm durchzulesen. Über eine von der re:publica angebotenen App wurden interessante Vorträge, Workshops etc. festgehalten.

Vor allem die persönlichen Treffen und Gespräche waren jedoch der treibende Motor meines Entschlusses eines Besuchs der re:publica. Mit dem ersten Atemzug meiner Ankunft in Berlin, tauchte ich in dieses einzigartige Flair, welches Gedanken und Emotionen anregen und beschleunigen kann, ein.

Die Schwerpunkte meines Besuches der re:publica lagen auf:

1. Zukunft der Arbeit, Bildung und Gesellschaft

Am Sonntag traf ich ein paar der Personen, die sich mit zukünftigen Gesellschaftsveränderungen  (Inkl. Bildung und Arbeit) bedingt durch den ständigen und schnellen Wandel der Arbeits- und Lebenswelt, der mit der Digitalisierung einhergeht, die u. a. durch disruptive Veränderungen ausgelöst werden, auseinandersetzen. Über den kürzlich zu Ende gegangene MOOC „Leuchtfeuer 4.0“ habe ich einige kennengelernt und war neugierig auf sie geworden (weitere Infos zum Inhalt des MOOCs sind im Blogartikel von Johannes Schmidt-Mosig zusammengefasst).

Ellen Euler (Twitter: @EllenEuler) Diskussionsbeitrag auf der re:publica stellte ich diesen Zusammenhang. Sie vertrat die Deutschen Digitalen Bibliothek und diskutierte den Stellenwert des kulturellen digitalen Gedächtnisses (YouTube). Das kulturelle Gedächtnis wird als generationsübergreifende, interaktionslose Kommunikation über aufgezeichnete kulturelle Äußerungen verstanden. Die Frage wie kulturelle Artefakte in die Zukunft transportiert, kommuniziert und anschlussfähig gehalten werden können, umreißt viele Herausforderungen bzgl. politischer Unklarheiten, rechtlicher Zwänge und Großprojekten mächtiger Konzerne (Google).

2. 360°-Videoproduktion!

Susanne Dickels (auf Twitter: @Flight_1) Workshop (der aufgrund der Größe eher einem (sehr gut gehaltenen) Vortrag) zu „Extend your vision – die DOS and Don’ts der 360° – Videoproduktion“ glich, traf mich bei einem meiner großen Interessen. Als sie dann auch noch die für mich wichtigste Unterscheidung zwischen Virtual Reality und 360° einging, war ich davon überzeugt, mich auf ihren Vortrag einlassen zu können. Auf der Facebookseite von Kreative Kommunikations Konzepte, einer Firma in Essen, die ich für ihren qualitativen Content zu Virtual Reality und 360° schätzen gelernt habe, habe ich die Unterscheidung zwischen den beiden Medienarten sehr anschaulich begriffen.

Susanne Dieckels holte mich bei meinen Vorerfahrungen ab (passend dazu der Slot von Elisabeth Wehling (Twitter: @E_Wehling) : „Die Macht der Sprachbilder – Politisches Framing“, ein sehr zu empfehlender Vortrag).

3. Szenario-Methode

Die Hans Böckler Stiftung traf ich an einem Ausstellungsstand. Aufmerksam wurde ich auf sie, da an diesem Stand eine Methode vorgestellt wurde, mit der die Stiftung sich dem Zukunftsfeld der Arbeit, über vier entwickelte Szenarien, genähert hatte. Diese können im PDF „Mitbestimmung 2035“ nachgelesen werden.

Grundlage der Entwicklung der vier Szenarien ist der Begriff der Mitbestimmung. Im Laufe der industriellen Entwicklung Deutschlands hat sich ein gesellschaftlicher Konsens herausgebildet, dass die Modernisierungsfähigkeit der industriellen Wirtschaft auf einer langfristigen Bindung von Fachkräften ans Unternehmen beruht, und zwar durch Mitbestimmung, so die Begründung der Grundlagenbegriffs. Daraufhin wurden mehrere mögliche Zukunftszenarien für Mitbestimmung entworfen. Diese sind jedoch nicht allgemeingültig, sondern für die Hans Böckler Stiftung aus der aktuellen Entwicklung heraus, plausible Szenarien für kommenden zwei Jahrzehnte.

Folgende vier Szenarien werden kommuniziert: Wettbewerb, Verantwortung, Fairness und Kampf.

ZUKUNFT BEGINNT HEUTE

Das Kernteam der Szenarienentwicklung bestand aus sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung. Die Szenarien wurden aus einer onlinegestützten Befragung abgeleitet und mit 8 einstündige qualitative Interviews ergänzt. Nach einer Verdichtung der Materialen auf wesentliche Begriffe (durch das Kernteam) wurden in drei Workshops mit allen Mitarbeitern der Stiftung, Schlüsselmotive, Übereinstimmungen, sowie Unterschiede in den Zukunftserwartungen entworfen und diskutiert.

4. Wissenschaftskommunikation!

Aktuell ist eine Durchdringung verschiedener bisher klar abgegrenzter Bereiche in allen gesellschaftlichen Ebenen, so auch bspw. im Feld der Wissenschaftskommunikation zu beobachten. War der Elfenbeinturm, in dem angeblich die Wissenschaftler wohnen und arbeiten vor einigen Jahren noch eine Auszeichnung, so wandelt sich der Begriff in meiner Wahrnehmung eher ins negative, elitäre und arrogante. Mit den digitalen Partizipationsmöglichkeiten können Forschende ihre Inhalte auf verschiedenen Wegen erzählen, so Patrick Breitenbach (Twitter: @breitenbach). Sie können Einblicke in Forschungsprozesse geben, erzählen von Fehlern oder Misserfolgen, beteiligen sich an aktuellen Diskussionen und werden greifbarer und authentischer. Der Wissenschaftspodcast ist ein solcher Ansatz, genauso, wie die Science Slams, etc..

5. Braindate!

Die Idee dieser Plattform  hat mich sehr angesprochen, bei der man sein Expertenwissen zum Teilen anbieten könnte oder für vorab formulierte Fragen den passenden Wissenskommunikator fand, der einem an seinem Wissen teilhaben ließ. Sobald das Inserat oder Angebot  abgegeben und der/die passende Gegenüber gefunden wurde, vereinbarten beide eine Uhrzeit des Braindates. Martina Pumpat (Twitter: @martinapp2 ) hatte es ausprobiert und mir mit begeisterten Augen davon berichtet. Leider hatte ich diese Möglichkeit der Partizipation zu spät entdeckt.

Es war wunderbar sich mit Nicole Bauch, abseits der großen Fragen auch mit kleinen, fast banal wirkenden Fragen austauschen zu können, wie bspw. ob Bilder auf Instagram mit pinkem Anteil mehr geliked werden als andere Bilder oder dem Erfahrungsaustausch zu Instagramstories.

Der Erfahrungs- und Gedankenaustausch mit allen Begegnungen war sehr bereichernd. Vielen lieben Dank euch allen!

Meine Tätigkeit in 5, 10 oder 15 Jahren?

Impulse zu Arbeit4.0 und Bildung 4.0 werden von den Teilnehmenden des MOOC’s (mooin-Plattform) #feuer40 (Twitter) gerade zahlreich abgefeuert. Auch wenn mich nur ein paar der Impulse erreichen, reichen diese aus, um meine Gedanken der Zukunft entgegen schweifen zu lassen.

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Quelle: Pinterest Andrea sketcht

So kreisten sie um eine Teiltätigkeit meines aktuellen Berufs: Erwachsene im Hochschulsystem weiterzubilden. Wie könnte diese Tätigkeit in den nächsten Jahren aussehen? Unter welchen Bedingungen könnte sie stehen? Wenn ich die aktuellen Veränderungen, die vielleicht mit den folgenden Schlagworten einhergehen, weiterdenke und viel konsequenter dynamischer miteinander verzahnen lassen und diese dann auf meine Tätigkeit übertrage: der Digitalisierung, der Vernetzung, der Disruption, der Individualisierung, der Selbstorganisation, etc.

Und auf einmal befand ich mich in meiner erdachten Welt der Zukunft wieder und ich begleitete eine diffus erschienene Person, die das Bedürfnis hat, sich einer Fragestellung zu nähern. Irgendwo im Alltag der Person war ein Hindernis oder Wunsch entstanden, ein Ziel zu erreichen oder Antworten auf eine Frage zu finden.

Ich stellte mir vor, dass dieses Individuum von jedem Ort und zu jeder Zeit auf eine digitale Bibliothek zugreifen kann. Kostenlos gelangte es an alle Informationen/Wissen, welches jemals von Menschen gespeichert wurden. Eine Suchfunktion ermöglichte der Person einen schnellen Überblick über die Inhalte zu erlangen. Inhalte, die vielleicht, wie in dem nachfolgenden YouTube-Video aufbereitet sein könnten:

In der weiteren Verfolgung der individuellen Fragestellung oder des individuellen Zieles nimmt der Lernwillige Kontakt zu einem Lernbegleiter auf. In einem persönlichen Gespräch wird eine Zielsetzung mit entsprechenden Zwischenzielen festgehalten. Dieses könnte beispielsweise so aussehen, wie Facebook gerade social virtual reality vorgestellt hat „Facebook Spaces makes virtzual reality a social experience„:

Gemeinsam werden die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Lernwilligen erkundet. Das könnten Fragen zur Lebenssituation sein, zum Lebensumfeld, Lerntyp, Priorisierung der Zielerreichung, vorhandene Kompetenzen etc. An die Zielerreichung/Fragestellung kann auch implizites gesellschaftliches Wissen (Kulturkompetenzen) gebunden sein, die der Lernbegleiter in der Erstellung des individuellen Lernplans berücksichtigt.

Das erste Zwischenziel des Lernenden wird mit einer möglichen Zeitangabe, an der das Zwischenziel von dem Lernenden erreicht werden könnte, festgehalten. Nach dem Erreichen des Zwischenzieles passt der Lernbegleiter weitere Zwischenziele immer wieder an die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten des Lernenden an. Darüber hinaus unterbreitet der Lernbegleiter dem Lernenden Angebote das theoretische Wissen, das sich der Lernende aus der digitalen Bibliothek selbst erarbeitet, mit praktischem (Erfahrungs-)Wissen anzureichern.

Entsprechend der Fragestellung des Lernenden vernetzt und eröffnet der Lernbegleiter dem Lernenden Angebote aus Firmen bzw. Unternehmen. Der Lernbegleiter weist zum einen auf öffentliche Veranstaltungen der Unternehmen, die zum gegenseitigen Netzwerken und Kennenlernen des Lernenden und des Unternehmens genutzt werden können. Des Weiteren ist es dem Lernbegleiter aus einer digitalen Datenbank möglich unterschiedliche Szenarien auszuwählen, die den Lernenden im Lernprozess unterstützen. Bei einem Teil dieser Lernszenarien arbeiten der Lernbegleiter und das Unternehmen zusammen. So könnten in Lernszenarien holometrische Ansätze eingesetzt werden:

Das Unternehmen speist kleine Teilaufgaben in die Datenbank, die vom Lernbegleiter mit dem entsprechenden Lernszenario verbunden werden. Diese Lernszenarien verfügen über unterschiedlich ausgeprägte Hilfestellungen und Schwierigkeitsgrade. Verfügt die Datenbank nicht über das entsprechende Lernszenario, um einer Teilaufgabe nachgehen zu können, entwickelt der Lernbegleiter in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen dieses. Auf diesem Wege wird der praktische Lernanteil stets aktuell gehalten und entwickelt sich ständig weiter.

Der Lernbegleiter zertifiziert das Erreichen des Lernziels in einem digitalen Portfolio mit entsprechenden Kontaktierungsmöglichkeiten zum Lernbegleiter.

Und auf einmal ist mir klar, dass diese Zukunft sich gar nicht so weit entfernt von mir befinden kann. Es existiert ja schon alles!

 

 

Storytelling des Leuchtfeuers 4.0

Eine der ältesten Methoden in der Geschichte der Menschheit ist das „Geschichten erzählen“ – Storytelling. Wir Menschen brauchen Geschichten, um beispielsweise Kultur und Wissen aus der Vergangenheit in die Gegenwart transportieren zu können. Damit uns eine Geschichte emotional erreicht, muss man sie „erfühlen“ können, so Wieskamp (2016). Storytelling reicht von der kurzen Metapher über das Gleichnis und die Fabel hin bis zur Anekdote und Story. So eignet sich storytelling hervorragend um Visionen und gemeinsame Zielsetzungen „sichtbar“ zu machen. Zudem ist storytelling eine Erzählmethode mit der Wissen in Form von Metaphern weitergeben wird  (Milling 2017).

CC0 Public Domain

Auf das Element des storytellings (erklärt im Artikel von Nina Oberländer  „Wie aus entflammter Neugier ein Leuchtfeuer wird“ und „7 Werkzeuge für das Erkunden neuer Lernorte„) greift auch das Projekt „Regionale Bildung 4.0“ auf, indem gestern der MOOC mit dem Motto: „Leuchtfeuer 4.0: Arbeit 4.0 trifft Bildung 4.0“ dazu gestartet war (Artikel „Der MOOC Leuchtfeuer 4.0 ist gestartet“ (19.04.2017) von Christoph Schmitt).

Der Ausgangspunkt ist das „Basislager“, in dem wir uns alle tummeln. Das Basislager, so interpretiere ich es, befindet sich mit uns, den Teilnehmenden, den Gastgebenden, etc., in der Gegenwart. In der Ferne am Horizont, da wo sich das Neuland befindet, so bemerken die temporären Bewohner des Basislagers, brauen sich Veränderungen zusammen, die auch in absehbarer Zeit das Lager mit seinen Bewohnern erreichen werden. Auf was für Veränderungen müssen sich die Organisatoren und zukünftigen Bewohner einstellen? Wie ist das Basislager in Zukunft zu organisieren, damit die Bewohner von hieraus neugierig und gestärkt weiterhin zu ihren Expeditionen aufbrechen? Um das herauszufinden treten sie zu einer gemeinsamen Expedition ins „Neuland“ an.

Gemeinsam wollen sie erkunden, welche Veränderungen auf sie zukommen, um dann gemeinsam zu diskutieren, in welcher Art und Weise sich das Basislager verändern muss. Auf dem Weg ins Neuland beginnen schon die ersten Veränderungen. Werkzeuge und Ausrüstung (siehe Sketchnotes von Andrea Brücken) werden an die veränderten Bedürfnisse angepasst. Neue Werkzeuge (bspw. Instagramstories von Nicole Bauch) werden entworfen und auf ihre Wirkung getestet und vielleicht ins Repertoire aufgenommen oder wieder verworfen.

Auffällig ist, dass die Teilnehmenden der Expedition sehr wertschätzend, aufmerksam und empathisch miteinander umgehen. Sie trauen sich einander um Rat zu fragen. Sie sind mutig genug eigene (vermeintliche) Schwächen einzugestehen. Sie stellen offen und mit voller Zuversicht ihre eigenen Ideen in der Gruppe vor, um die Impulse der anderen mit aufzunehmen. Sie übernehmen selbstständig Verantwortung für einen Teil der Aufgaben in der Gruppe, um zum Gelingen des übergeordneten Ziels beizutragen zu können.