Rückblick zu der Session: “LBS Potenziale am POS”

Rückblick zu der Session (auf dem CommunityCamp 2013 in Berlin): “LBS Potenziale am POS

Angeboten wurde die Session von Nastasja Heuer und Christian Schwinden, zu der sich sich zahlreiche Interessierte eingefunden hatten. Beide Session-Ideengeber haben versucht die barcamp Regeln in dieser Session zu integrieren und nicht so sehr vor den Interessierten einen Vortrag zu halten, sondern mit den Anwesenden in einen regen Austausch zu gelangen. Durch gezielte Fragen zu gegenwärtigen und zukünftigen Services von LBS versuchten sie die Zuhörer zu Teilgebern zu transformieren. Ideal finde ich eine Session auf einem barcamp, wenn die Frontaktivität bei wenigen Prozenten liegt. Karl Heinz Pape erklärt in seinem Blogbeitrag zum CommunityCamp, dass diese Frontaktivität bei etwa 10 % liegen sollte.

Nastasja und Christian arbeiten beide an der Integration und Potenzialentdeckung- bzw. -verwirklichung von Location Based Services (kurz: LBS genannt) bei Rossmann. Rossmann war zugleich einer der zahlreichen Sponsoren auf dem CommunityCamp.

rossmann

Was für LBS Plattformen waren den Anwesenden bekannt?

  • Gowalla (wurde 2011 von Facebook übernommen, wobei mit der Übernahme die Marktführung angestrebt wurde, letztendlich aber gescheitert ist (Social Media Marketing Blog))
  • Latitude (Funktion: Freunde zu in Echtzeit zu orten – wurde im August 2013 eingestellt (Cashys Blog))
  • Yelp (vor Kurzem noch Qype, welches dann mit Yelp zu einem Dienst unter dem Dach von Google verband (netzwertig.com))
  • Dailyplaces (hat Insolvenz angemeldet (netzwertig.com))
  • Fousquare (Marktführer! Schon oft wurde der Einbruch für Foursquare vorausgesagt, gerade in Bezug zur Einstellung von Gowalla und Latitude, doch entgegen aller Prognosen behauptet sich Foursquare weiterhin am Markt. Mit seinen Badges und Punktesystemen, die der User bei Check Ins erhält, bindet der Dienst seine User durch Gamification Elemente)
  • Google (über Google Maps kann der User gleichzeitig nach Orten suchen und erfährt die Bewertungen anderer Besucher zu diesen Orten. Während der Session höre ich immer wieder, dass es sich bei Google um ein unterschätztes LBS handelt.)
  • Golocal (Bewertungsplattform und Partner von Das Örtliche, Das Telefonbuch und Gelbe Seiten)
  • Tripadvisor (Bewertungsplattform auf der individuelle Reiseberichte und Bewertungen zu Hotels abgegeben werden können)

Welche Marketingpotenziale bieten LBS Plattformen?

Christian bezeichne in seinem Blogbeitrag zur Session digitales Marketing am Point of Sale als ein spannendes Feld, das bislang aber weder durch entsprechende Technik, noch durch angelerntes Userverhalten zufriedenstellend gelöst ist. Gerade deswegen sieht er im ortsbasierten Marketing eine goldene Zukunft. Dabei bezeichnet er Foursquare als eine Plattform mit dem größten Potenzial aus der Unternehmensperspektive. Entscheidend im effektiven Marketing ist die  technologische Entwicklung und Öffnung verschiedener Dienste und die Smartphonenutzung durch die User. Aktuell besitzen laut der aktuellen Studie des BVDM und der TNS Infratest 62 % aller Einwohner Deutschlands ein Smartphone. Die Tendenz ist steigend, wenn man sich die Smartphoneverbreitung und -akzeptanz bei Jugendlichen anschaut.lbs

Allerdings steht die Nutzung von Foursquare mit seinen Rabatt-Aktionen und Hinweismöglichkeiten auf Aktionen im Vordergrund. Dennoch ist Foursquare noch nicht im Mainstream angekommen.

Christians Fazit war: LBS werden immer als Satellit neben den großen Netzwerken existieren.

Die heutige Nutzung von LBS basiert auf drei verschiedenen Nutzungsmotivationen:

  1. Service
  2. Entertainment
  3. Informationen

Kann LBS ein soziales Netzwerk sein?

In der Session wird diese Frage lebhaft diskutiert. Konsens findet die Gruppe darüber, dass LBS sich allein von ihrer Veranlagung nicht als soziale Netzwerke eignen. Mostafa Akbari hat sich über Twitter an der Diskussion aus Aachen beteiligt und wies darauf hin, dass Foursquare eher eine lokale Suchmaschine sei. Im Laufe der Zeit hat Foursquare allerdings sein Produkt basierend auf dem Verhalten der Nutzer verändert und mit sozialen und kommunikativen Elementen erweitert.

Welche Rolle kommt LBS in der Tourismusbranche zu?

Empfehlungen im Internet haben in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Klassische Sehenswürdigkeiten verlieren im Netz ihre Strahlkraft. Bewertungsportale verändern den Tourismus, da sich hier viele Hobbykritiker mit ihren eigenen Erfahrungen und Insidertipps austauschen. Somit verändern sich touristische Attraktionspunkte und Orte abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten rücken für netzaffine Besucher immer mehr in das Blickfeld.

Fazit:

  1. Qype Gründer Stephan Uhrenbacher warnt vor der so genannten Mainstream-Falle. Auf den so genannten Bewertungsportalen wollen alle zusammen individuell sein und würden gerade deswegen einen digitalen Einheitsbrei schaffen. Hierbei handelt es sich um das Grundproblem von Bewertungsportalen.
  2. Für eine positive Entwicklung von LBS Services in Deutschland bedarf es kostenfreie W-LAN-Netze, welche vor allem für Besucher aus dem Ausland wichtig sind.
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EduCamp 2014 in Berlin, was will ich mitbringen?

Am Wochenende öffnet das EduCamp wieder seine Türe.

educamp-berlin

Diesmal wird dem EduCamp ein spannendes Format in Form eines LernLabs voran gestellt. Einen ganzen Tag will die Heinrich von Stephan Gemeinschaftsschule  nicht nur über mobiles Lernen sprechen, sondern auch mobiles Lernen in Form von webbasierten kollaborativen Plattformen und Tablets praktisch anwenden.

Die Integration einer ganzen Schule mit ihren Lehrern und Schülern, wobei auch Lehrer von außerhalb willkommen sind, finde ich großartig. Gleichzeitig bin ich darauf gespannt, welche Ergebnisse und Vorstellungen von diesem Tag mitgenommen und ins EduCamp hinein getragen werden.

Zum EduCamp selbst, möchte ich verschiedene Themen anbieten:

  • Oft rutscht man ja am früheren Nachmittag in eine kleine Phase der Müdigkeit / Erschlappung an diesen Tagen hinein. Gerne möchte ich diese Zeit für ein wenig Bewegung an der „frischen Luft“ nutzen. Dazu nutze ich ein mobile game „geosurfen„, mit dem in einer digitalen Tour (virtuelle Schnitzeljagd oder Rallye) Inhalte, wie bspw. Unterrichtseinheiten, spielerisch (verschiedene Gamification-Elemente) vermittelt werden können. Anschließend möchte ich mit euch über diese und auch weitere Anwendungsmöglichkeiten diskutieren.
  • Als zweite Session am sogenannten Qualitätssonntag, wie er in barcamp-Kreisen gern genannt wird (Bsp.: barcamp cologne 2009), will ich der Frage nachgehen, wie das Storytelling in einer virtuellen Tour (Rallye / educaching / virtuelle Schnitzeljagd) angepasst werden sollte, um begeistern zu können. Wie sollte der Aufbau sein? / Welche Elemente können integriert werden? etc…

Ich freu mich auf viele bekannte und neue Gesichter in Berlin.

 

 

 

 

 

Berlin ist immer wieder eine Reise wert. #ccb13

Berlin ist immer wieder eine Reise wert!

Wahrscheinlich sind meine Wahrnehmungen nachfolgend extrem subjektiv gefärbt, dennoch meine Maske der Wahrnehmung hat auch dieses mal wieder das gehalten, was sie mir die letzten Jahre immer wieder vorgespielt hat.

In Berlin traf ich auch dieses Wochenende auf sehr interessante, sehr sympathische und sehr vielfältige Menschen. Wahrscheinlich wirkt eine ganz spezielle Mischung daraus, die es so nur in Berlin gibt, extrem attraktiv auf mich.

Dieses Mal zog mich das CommunityCamp nach Berlin. Da an diesem barcamp überwiegend Social- und Communitymanager teilnahmen, war ich mit großer Hoffnung angereist. Denn dieser “Menschenschlag” verbreitet aus seiner Veranlagung heraus, oft gute Laune, die andere motiviert sich ihnen anzuschließen.

2013-10-26 11.20.23

Nur sehr vereinzelt nahm ich Kritik wahr, meist auch in den Momenten, in denen ich Unsicherheit zu erkennen glaubte.

Zwei Beispiele bringe ich dafür an:

1. Eine Person äußerte seine Idee oder brachte einen Vorschlag für eine mögliche Anwendung eines Location based Services, nach der die Sessionorganisator (LBS Potentiale am POS) gerade gefragt hatten. Aufgrund seines Vorschlages lachten einige Personen im Raum auf, weil sie erkannten, dass derjenige der diese Idee äußerte noch nicht alle Aspekte verstanden hatte und diese Idee aufgrund dessen für absurd hielten. Hierbei handelte es sich jedoch um kein herzliches, sondern eher abwertendes Lachen.

2. In einer anderen Session (Social Media Strategy) habe ich jemanden sagen hören, dass ein anderer Sessionteilgeber erst einmal eine gewisse Ausbildung machen soll, um etwas anwenden zu können … blöd nur, dass derjenige bereits über diese Ausbildung verfügte. Schnell erkannte der Erste die unvorteilhafte Situation und ruderte zurück, bzw. gab demjenigen die Chance für ein längeres Gespräch nach der Session.

Mit diesen Beispielen will ich nicht kritisieren. Das CommunityCamp 2013 war großartig, vielfältig, super organisiert und durch jeden einzelnen Anwesenden auf einzigartige Weise bereichert worden. Wie leicht fällt es einem im Eifer des Wortgefechts den Pfad der Höflichkeit, hin zur direkten Wortäußerung zu verlassen. Dennoch will ich an dieser Stelle an die Grundsätze der “der gleichen Ebene” eines barcamps erinnern, damit keine unnötigen Hierarchien und Barrieren aufgebaut werden. Sinn und Verstand hat das in einem Artikel: Experimentierkasten Barcamp: Forschen und Entdecken treffend zusammengefasst: Ein barcamp schafft eine “basisdemokratische, offene und hierarchienübergreifende Atmosphäre”.

An diesem Wochenende konnte jeder Teilgeber diese einmalige barcamp Atmosphäre miterleben. Besonders in den von mir besuchten Sessions von Oliver Berger zu „Lego im Marketingeinsatz“ und Vivian Pein zu „Social Media Manager“ gelang es beiden meiner Meinung nach diese offene und motivierende Atmosphäre zu erzeugen. Über interessierte Fragen, wurden die Anwesenden unterstützt nach eigenen Beispielen aus ihrem Erfahrungsumfeld einzubringen. Mit ihren eigenen Erfahrungen und eigenen Lernprozessen konnten sie ihre Zuhörer mitnehmen und in ihren eigenen Handlungen ermutigen.  Vielen Dank.

Danke an alle für das wunderbare CommunityCamp. Besonderen Dank geht von mir an die Organisatoren und Sponsoren, die den Rahmen für dieses erlebnisreiche Wochenende geschaffen haben.

 

Sponsoren waren:

817953409

Welche Städte sind bei der Halloween-Aktion auf geosurfen mit dabei? Was sind die Aufgaben? Und was sind die Gewinne?

Letzte Woche habe ich schon auf die Halloween-Aktion von GeoSurfen hingewiesen. In dieser Woche werden die ersten 15 ! Städte, in denen ihr an dieser Aktion teilnehmen könnt, sowie die Aufgaben und Preise bekannt gegeben.

Beschreibung:

halloween-dracula

Ende diesen Monats nähert sich wieder die Nacht der Monster und Gespenster. Für diesen gruseligen Anlass starten wir unsere Halloween – Aktion. Eine Geschichte mit gruseligen Elementen, wird in drei Teilen erzählt. Jeder Teil wird zeitversetzt freigegeben. Du hast fünf Tage Zeit diese Wave zu erspielen und den Schlüssel zu erringen. Den Schlüssel benötigst du, um den nächsten Teil der Geschichte frei zuschalten.

Willst du an der Halloween – Gewinnaktion teilnehmen, brauchst du nur zum Abschluss der Wave ein Foto mit dem Inhalt der Geschichte hochladen. Wie du das umsetzen willst, sei deiner Kreativität überlassen. Bedenke jedoch, dass du andere von deinem Foto begeistern solltest. Deine Gewinn-Chancen erhöhen sich, wenn du nach jeder Wave ein Foto in die Bewertung einfließen lässt. Diese Fotos werden hier zur Abstimmung frei gegeben. Das Foto mit den meisten Stimmen gewinnt.

Freigabe der 1. Wave “Halloween in Sicht – Halloween(NamederStadt)”: 18.10.2013

Teilnahme am Gewinnspiel: Foto muss bis zum 25.10.2013 auf der Plattform erscheinen.

18.10

 

 

 

 

 

 

 

Freigabe der 2. Wave “Wer länger lebt, ist später tot – Halloween(NamederStadt)“: 25.10.2013

Teilnahme am Gewinnspiel: Foto muss bis zum 30.10.2013 auf der Plattform erscheinen.

25.10

 

Freigabe der 3. Wave “Spukgeschichten – Halloween(NamederStadt)”: 30.10.2013

Teilnahme am Gewinnspiel: Foto muss bis zum 05.11.2013 auf der Plattform erscheinen.

30.10.

Abstimmungsende ist der 10.11.2013!

 

In welchen Städten ist diese Aktion spielbar?

Das Geheimnis um die ersten Städte wird gelüftet. Bisher ist nur die Teilnahme der Schweiz, Deutschland und Österreich bekannt. Um die Halloween – Wave in der Stadt zu finden, müsst ihr nur den Begriff „Halloween“ und eure Stadt in der Suche anfügen:

  1. HalloweenAachen
  2. HalloweenLeipzig
  3. HalloweenBremen
  4. HalloweenBerlin
  5. HalloweenHannover
  6. HalloweenFrankfurtM
  7. HalloweenDresden
  8. HalloweenBielefeld
  9. HalloweenStuttgart
  10. HalloweenZürich
  11. HalloweenHamburg
  12. HalloweenDortmund
  13. HalloweenRostock
  14. HalloweenInnsbruck
  15. HalloweenKöln

 

Welche Preise könnt ihr gewinnen?

1. Platz: mobiler Akku (Astro E5) für euer Smartphone / Tablet

2. Platz: beide DVD’s der Reihe “Geschichten hinter vergessenen Mauern – Lost Place Storys” (http://www.lostplace-dokfilm.de/)

3. Platz: 1000 Surfies.

So langsam wird es gruselig 😀

geosurfen: Halloween-Aktion mit Gewinnspiel

Eine gruselige Aktion startet geosurfen:

 

comic1

Ende diesen Monats nähert sich wieder die Nacht der Monster und Gespenster. Für diesen gruseligen Anlass starten wir unsere Halloween – Aktion. Eine Geschichte mit gruseligen Elementen, wird in drei Teilen erzählt. Jeder Teil wird zeitversetzt freigegeben. Du hast fünf Tage Zeit diese Wave zu erspielen und den Schlüssel zu erringen. Den Schlüssel benötigst du, um den nächsten Teil der Geschichte frei zuschalten.

Willst du an der Halloween – Gewinnaktion teilnehmen, brauchst du nur zum Abschluss der Wave ein Foto mit dem Inhalt der Geschichte hochladen.