Gastbeitrag auf wirlebenAC

An Experimenten mit Twitter bin ich sehr interessiert.
So bin ich seit gestern Mittag Curator von wirlebenAC und twittere eine Woche aus meinem Leben, bevor der Account weiter gereicht wird.
In einem Blogbeitrag auf wirlebenAC beschreibe ich meinen ersten Tag:

Experimente sind spannend und eröffnen mir oft die Möglichkeit zur Selbstreflexion, bzw. Weiterbildung.

Daher bin ich begeistert, als Curator in dieser Woche tätig sein zu dürfen und aus dieser Perspektive meine neue Heimat Aachen zu entdecken.

Vorbereitungen

Viele Gedanken zogen vor dem ersten Tag an mir vorbei: Was für Themen soll ich anbieten? Worüber soll ich twittern? Was interessiert euch? Sogar ein kleines Rätsel hatte ich in seiner Grundidee zu den kleinen Details Aachener “Sehenswürdigkeiten” entwickelt (und glaubt mir ich saß drei Tage daran ;)).

Gedanken dazu, wie drei Twitteraccounts, drei Blogs, etc. bespielt werden können, haben mich den Samstag nach etlichen Redaktionsplänen recherchieren lassen. Einen passenden habe ich nicht gefunden :(.

Und dann … aller Vorbereitungen zuwider, entschied ich mich von meinem Bauchgefühl lenken zu lassen. Das heißt nicht, dass ich nun ein Konzept habe, nicht mal im Ansatz, aber warum soll ich die Zeit nicht nutzen, um euch zuzuhören, um eure Themen zu verstehen? Ich bin schließlich in eure Stadt gezogen, von der ich ein Teil werden will? (Meine eigenen Themen bringe ich dann schon irgendwie ein ;).

erste Erkenntnisse des Curatorendaseins

Zu meinen zwei Twitteraccounts (@gophi / @geosurfen) habe ich einen gewachsenen Bezug. Ich kenne meine Follower, weiß woher sie kommen und wofür sie sich interessieren. Mit dem Twitteraccount @wirlebenAC habe ich gefühlt zu 90% der Follower kein Gefühl und weiß nur, dass sie sich für das Curatorenprojekt interessieren. Dennoch kann ich Kims (@kim_1992) Empfindungen am ersten Tag (Blogpost) nachfühlen. Ihr seid neuen Curatoren sehr aufgeschlossen, das habe ich in meinen ersten Stunden auf mit dem Twitteraccount @wirlebenAC mehrmals erfahren dürfen.

Ihr begrüßt, zeigt Interesse, helft bei Problemen und seid nicht streng, wenn etwas nicht gleich funktioniert. Ihr vermittelt mir das Gefühl eine interessante und sich unterstützende Gemeinschaft zu sein.

Aber was interessiert euch? Unter @gophi interessiert man sich eher für Bildungs- und mobile bzw. Web-Themen. Bei @geosurfen dreht sich alles um das Spiel selbst. So habe ich mir angewöhnt, private Themen eher aussen vor zulassen. Aber das ist das, was  ihr wissen wollt! Daher befinde ich mich bei manchen Tweets in der Formulierung in einem ständigen Kampf 😉

Ich kann euch auch nicht versprechen, jeden Tweet in der Timeline von wirlebenAC zu lesen, so wie sich Simon, letzte Woche die Mühe gemacht hatte. Seinen Vorsatz finde ich toll. Ich muss zugeben, ich kann ihn nicht umsetzen. Dabei hat das gar nichts mit weniger Respekt und Interesse euch gegenüber zu tun. Es ist einfach schlichtweg von mir nicht leistbar, da ich sonst jede Minute in den Twittertimelines hängen würde. Ich nenne es Mut los zulassen (bei mir auf dem Nachtschrank liegt übrigens gerade das Buch von Willsm Buhse und Sören Stamer „Die Kunst, loszulassen – Enterprise 2.0, in das ich mal wieder rein lese (Amazon)) und habe Vertrauen darauf, dass wichtige Tweets immer den Weg zu einem finden, dafür gibt es verschiedene Methoden.


P.S. das mit dem Rätsel passt dann leider doch nicht hier her. Erstens habt ihr euer eigenes Rätsel und eure Struktur. Diese will ich nicht brechen, da ich das Konzept von wirlebenAC super finde und zudem habe ich festgestellt, passt es viel besser zu einem anderen meiner Accounts, so dass die Arbeit nicht verloren geht 😉 Diese werde ich wohl unter dem dem GeoSurfen-Blog bewerben.


welli

P.P.S. Bei der Unterstützung eines Wellis über eine Tierpatenschaft bin liebend gern mit dabei. Ich selbst habe mehrere dieser „Racker“ zu Hause. Deswegen frage ich, warum nur einen Welli unterstützen? Es heißt Wellensittiche in Einzelhaltung vereinsamen (kann ich zustimmen) und sie bauchen immer Artgenossen, sind ja auch Schwarmtiere 😉


P.P.P.S. Nein, wenn auch Nahe liegend, mein Nick kommt ursprünglich nicht von der Walt Disney Figur „Goofy“. Mittlerweile habe ich zwar auch schon ein paar Parallelen zwischen uns beiden gefunden, aber wie sagt man: „Wer sucht, der findet.“ 😉

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Marcel Philipp: wir fragen den OB zu seiner Smartphone-Nutzung

By Euku (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

By Euku (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D, via Wikimedia Commons

Zur bevorstehenden Kommunalwahl ist das Maskottchen von GeoSurfen zum OB Marcel Philipp geflogen und hat ihm ein paar Fragen rund um die Smartphone-Nutzung gestellt. 

Frage: Welche Geschichte / persönliches Erlebnis verbindet Sie mit Aachen?
Marcel Philipp: Nahezu mein ganzes Leben … Aachen ist eine tolle Stadt!!

Frage: Wofür nutzen Sie Ihr Smartphone / Handy und welchen Sinn sehen Sie in Apps (einzelne Anwendungen)?
Marcel Philipp: Ich besitze zwar zwei Handys, die ich aber nur sehr selten benutze. Ich telefoniere viel im Auto. Allerdings ist das IPad mein ständiger Begleiter. Täglich nutze ich z.B. die Zeitungs-App von AZ/AN, die ALLRIS-App, auf der alle Ratsunterlagen zu finden sind, natürlich facebook, GoodNotes zur Bearbeitung von pdf´s, die Notizfunktion bei manchen Reden, iThoutsHD für Mindmaps und als Spiel zur Zeit „2048“. Klasse ist auch die Bus-App ASEAG mobil.

Frage: Haben Sie eine Lieblingsapp? Welche ist das und warum setzen Sie diese gerne ein?
Marcel Philipp: Alles, was die Arbeit erleichtert, setze ich gerne ein. Am besten finde ich die ASEAG-App, aber ich fahre nicht täglich Bus.


Frage: Ich sehe immer wieder Leute, die in jeder Situation zum Smartphone greifen und ihre E-Mails prüfen oder Nachrichten versenden müssen. Auch in wichtigen Meetings oder bei intimen Treffen werden wir immer wieder von unseren Smartphones begleitet. Was macht Ihr Smartphone in diesen Situationen?
Marcel Philipp: Im Normalfall habe ich gar kein Smartphone dabei. Das IPad nutze ich aber auch manchmal bei Veranstaltungen, wenn ich etwas nachschauen möchte … solange es nicht die Veranstaltung stört.

Frage: Existiert im Aachener Rathaus eine Regelung für die Smartphone Nutzung während der Rathaussitzungen? Beobachten Sie die Nutzung der Smartephones Ihrer Kollegen?
Marcel Philipp: Einige jüngere Ratsmitglieder nutzen Smartphones auch während der Sitzung, wir haben bisher keine festen Regeln dafür. Es ist eine Frage des Respektes gegenüber den jeweils Redenden.

Frage: Wie gehen Sie selbst mit der Preisgabe/ Zugriffe und Speicherung der Daten der Apps, wie zum Beispiel Standorte, Kontakte etc. um?
Marcel Philipp: Ich bin sicher viel zu offen im Umgang mit meinen Daten. Das liegt aber daran, dass in meinem Amt ohnehin alles öffentlich ist, wo ich gerade bin, was ich mache, mit wem ich Kontakt habe … die Privatsphäre ist sehr begrenzt.


Frage: Können Sie sich vorstellen, dass Tablets oder Smartphones im Unterricht eingesetzt werden? Wie könnte so eine Nutzung aussehen?
Marcel Philipp: Ja, mittelfristig wird das so kommen, so selbstverständlich wie die Nutzung des Taschenrechners früher. Aber es darf nicht alles auf Tablets ausgerichtet sein, Kinder lernen ja auch zunächst im Kopf und schriftlich zu rechnen.

Frage: Identifizieren Sie sich mit einem besonderen mobilen Konzept für Aachen?
Marcel Philipp: Wir arbeiten an einem überall verfügbaren WLAN für alle. Das ist machbar, wird aber noch eine Weile dauern.