Sree Sreenivasan: Interviewreihe (Hochschulen der Zukunft)

In den letzten Wochen und den nächsten Wochen, habe ich und werde ich sehr interessante Persönlichkeiten zum Thema, wie könnten Hochschulen zukünftig aufgestellt sein, interviewen. Erste Eindrücke der Interviews gehen in ihrer Vielfalt mit dem Verlauf der Zeit gerne verloren. Um diesem entgegen zu wirken, versuche ich diese über meinen persönlichen Blog zu bewahren.

Erinnerung: Abenteuer bei der Locationsuche

Eine gute halbe Stunde standen wir vor dem Lower East Side Tenement Museum in Manhattan/New York und versuchten einen Raum für das später anstehende Interview zu organisieren. Ganz spontan! Trotz aller Gastfreundlichkeit war dieser Ansatz dann

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Interview mit Sree Sreenivasan am 15.12.2017 / New York

doch zu spontan! Gerne hätte man uns unterstützt, zumal unser nächster Interviewpartner hier einen Mittagstermin mit der Geschäftsführung hatte. Jedoch war in diesem Museum jedes Büro; jede freie Räumlichkeit an diesem Morgen vergeben. Mehrere Schulklassen wurden erwartet. Laute und entdeckende Kinderstimmen waren dann im Museum nicht mehr zu überhören. Eine ruhige Ecke für unser Interview schien es in diesem Museum nicht mehr zu geben. Darüber war ich erstaunt und freute mich auf der anderen Seite. Erstaunt war ich, weil man in diesem Museum laut sein durfte. Ich beneidete ein wenig die kleinen Besucher. Ich hatte Museen in meiner Kindheit oft als Orte der Stille wahrgenommen.

 

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Sreenshot / Google Maps

Einen Tag vorher waren wir schon einmal vor Ort gewesen und hatten uns die Umgebung angesehen. Unser Interviewpartner hatte uns wenige Tage vorher gebeten nach einer geeigneten Location für das Interview Ausschau zu halten. Ich fand diese Bitte abenteuerlich und herausfordernd! Uns blieb aber keine andere Wahl! Einem von uns fiel auf, dass sich in der Nähe das Goethe Institut befand. Normalerweise unterstützte das Goethe Institut Anliegen der FernUni in Hagen, wenn da nicht die Kooperation nur wenige Wochen vorher aufgelöst worden wäre und wenn das Interview nicht an einem Morgen stattgefunden hätte!

 

So blieben uns nur noch die Kaffees. In Deutschland hatte ich mit diesen Orten gute Erfahrungen gemacht, hier in New York hatte ich den Eindruck, waren alle (guten) Kaffees eng, laut und immer sehr gut gefüllt! Glücklicherweise befand sich noch ein Hotel vor dem Museum. Die Lobby war ruhig und hätte sich für unser Interview eignen können. Ein kurzes Gespräch mit dem Geschäftsführer offenbarte jedoch, dass er keine Videoaufnahmen von diesem Ort wünschte, dennoch bot er uns an das Interview per Audio aufzunehmen. Immerhin, wir freuten uns doch irgendwie darüber.

Denn die winterliche New York Kälte fraß sich langsam durch meine Stiefel und den zwei Paar Socken hindurch.

Begegnung:

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Interview mit Sree Sreenivasan im „New York Street Style“ am 15.12.2017

Unser Interviewpartner, Sree Sreenivasan, erzählte uns bei seiner Ankunft, dass er sich ein wenig verfahren hatte. Ich war überrascht und schmunzelte, als er seine Geschichte erzählte. Lebte er doch schon viele Jahre in New York und auch er stieg in die falsche Subway ein und bemerkte es dank Kopfhörer und dem Blick auf dem Handy erst, als das Tageslicht für ihn gefühlt zu früh auf der Fahrt auftauchte (ähnliche Situationen kennen wohl einige ;)).  Auch hierbei handelt es sich um ein Aspekt der Digitalisierung und genau darum sollte unser Interview gehen. Wir wollen/wollten von Personen wissen, welche Erfahrung sie mit der Digitalisierung in der Hochschulbildung gemacht haben.

Wir berichteten ihm hingegen von unserem Abenteuer nach der Suche einer ruhigen Location. Erstaunlich gelassen nahm er die Umstände an und meinte, dass er eine kurze Zusammenfassung im „New York Street Style“ auf der Straße einsprechen konnte. Ich fand den Begriff „New York Street Style“ auf der Stelle sympathisch. Für mich bedeutete er in diesem Moment Flexibilität, Spontanität und Unkompliziertheit.

zur Person:

Sree Sreenivasan arbeitet heute freiberuflich als Digital & social strategist in der ganzen Welt.

Er verfügt über Erfahrungen als Chief Digital Officer (CDO) beim New York Governement, dem Metropolitan Museum of Art und der Columbia University. Zudem lehrte er an der Columbia University Graduate School of Journalism.

Er ist auf vielen Social Media Kanälen sehr präsent und es war spannend für mich, ihm bereits vor dem Interview zu folgen und von ihm zu lernen.

aus dem Interview nehme ich mit:

Sree Sreenivasan stellt eindringlich und deutlich heraus, dass Hochschulen ihrer Zielgruppe zuhören müssen, indem, was diese benötigen. Er prangert an, dass die Studierenden Inhalte lernen, die sie nur selten bis nie gebrauchen können. Oft befinden sich diese auf einer hohen abstrakten und theoretischen Ebene, welche aber nur ein Bruchteil von Studierenden jemals einsetzen wird.

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Selfie mit Sree Sreenivasan am 15.12.2017 / New York

Er fordert, dass Hochschulen bzw. Ausbildungsinstitutionen dazu auf, die bestgeeignesten Personen in das Lehrkonzept zu integrieren. Als Befürworter von blended learning Konzepten wäre dies für ihn bspw. folgendermaßen möglich. Die besten Personen können durch online Elemente von jedem Ort aus ihre Inhalte transportieren und in einer kleineren Runde vor Ort kann sich der Lernende mit den Inhalten konkret mit einer kleineren Anzahl von Interessierten auseinandersetzen. Sree Sreenivasan bezeichnete dies als magischen Moment, in dem etwas eigenes und vorher nicht Geplantes ausgelöst werden kann. Interessant fand ich seinen Vergleich mit einem Gemälde, das man sich über Internet und/oder in einem Museum mit anderen Besuchern ansehen kann. Den Austausch mit anderen vor Ort bezeichnete er als einen Moment, in dem „magic happen“.

 

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Begegnung: Social Media und Bildung

praktischer Hintergrund:

In der Veranstaltung des Lehrgebiets der Mediendidaktik (FernUni in Hagen) zu Social Software haben wir (Organisatoren) versucht mit den Teilnehmenden, die bereits über erste Erfahrungen im Umgang mit Social Software und Social Media verfügten, Dynamiken von Social Media von Anfang an spürbar zu gestalten. Der sichtbar gewordene Austausch und die Reaktionen Bekannter und Unbekannter auf eigene Beiträge im öffentlichen (und nicht öffentlichen) Raum beflügelte die Motivation der Teilnehmenden, sich zum Einem an der Veranstaltung intensiv zu beteiligen und sich mit den Inhalten konzentrierter auseinanderzusetzen.

theoretischer Hintergrund:

„Werden Social Media für Lernprozesse verwendet, so dienen sie hauptsächlich dem Wissensmanagement, also dem Finden, Organisieren, Verfügbarmachen und Präsentieren von Wissen (Nohr 2001: 414f.). Dieses Management ist aber nicht eingebunden in eine übergeordnete Struktur, sondern geht von einem persönlichen Motiv und Interesse aus und dient zur Vernetzung in einem Persönlichen Lernnetzwerk. […] Die Lernenden sollten nicht nur dazu angeleitet werden, Lernprozesse eigenständig durchführen zu können, sondern auch darüber nachdenken, wie sie sich motivieren können. […]
Die eigene Aktivität auf Social Media vermittelt entscheidende Kompetenzen, weil sie die Möglichkeiten von Kollaboration, des Teilens von Wissen, des Kommentierens, Verlinkens erfahrbar macht. Es darf nicht vergessen werden, dass sich viele Wirkungen und Lerneffekte erst nach intensiver und langfristiger Tätigkeit einstellen.
(Wampfler, P. (2013). Grundzüge einer Social-Media-Didaktik, medienimpulse, Beiträge zur Medienpädagogik, 3/2013, online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/articles/view/561)
In einem storify haben wir den Ablauf versucht sichtbar zu gestalten. Storify kombiniert Tweets, Posts, Fotos etc. zu einer Story (= Storify) (Weitere Informationen zu storify hat Kristine Honig im Artikel „storify: Bau dir deine story“ zusammengetragen.).

Gestaltung und Entwicklung von neuen Medien – Lehren und Lernen mit Social Software-Tools in Hagen am 4./5.12.2015 (M3)

Termin: Freitag, 04.12.2015 17.00 bis 19.00 Uhr Samstag, 05.12.2015 09.00 bis 16.00 Uhr Leitung: Christine Schulmann Social Software-Tools, wie z. B. Wiki-Systeme, Weblogs, Podcasts, Social Bookmarks und E-Portfolios ermöglichen die Vernetzung von Menschen und Gruppen über das Internet und den damit verbundenen Austausch von Daten und Informationen sowie die Entstehung neuen Wissens. Sie sind sowohl Kommunikations- als auch Lernwerkzeuge und können innerhalb realer und virtueller Lernumgebungen didaktisch eingesetzt werden. Mobile Endgeräte ermöglichen dem Nutzer hierbei einen zeit- und ortsunabhängigen Zugriff. Social Software ist als ein Trend im Bereich von Educational Technology anzusehen. Worum es dabei geht, und mit welchen Tools gearbeitet wird und wie diese, innerhalb eines theoretischen Rahmens in Lehr- und Lernprozesse integriert werden können möchten wir mit Ihnen in diesen 2 Tagen vertiefen.

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durch die PV begleitende Präsentation (Prezi):

am WOE wollen wir mit unseren Masterstudierenden über Bildungspotenziale von Social Software-Tools diskutieren @fernunihagen #digilearnFU15

 (bis zum 03.12.2015) Folgende Social Software-Tools sollen auf ihren Bildungspotenzial hin diskutiert und mit ihnen experimentiert werde

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(bis zum 03.12.2015) Erstes Feedback gab es dann schnell :D, wir freuen uns auf diese Veranstaltung! Ausdrücklich wurden unsere Vorbereitungen (einer ersten digitalen Vorstellung vor dem Zusammentreffen) zur Veranstaltung gelobt, das steigerte natürlich unsere Motivation 🙂

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(bis zum 03.12.2015) Lob erhalten wir auch in folgendem Blogbeitrag:

„Am Freitag geht es nach Hagen, zur Präsenzveranstaltung: „Lehren und Lernen mit neuen Medien“. Es ist jetzt schon ganz toll, wir haben ein Vorstellungsbord auf Padlet und das ganze wird auf twitter unter #digilearnFU15 dokumentiert. Super, kann ich da nur sagen, so stellt man sich einen eEducation Masterstudiengang vor.“

(04.12.2015) … und dann machten sich die Teilnehmenden und wir uns schon auf den Weg ...

//platform.twitter.com/widgets.js(04/05.12.2015) Vor Ort in Hagen angekommen, stiegen wir schnell in das Thema der Veranstaltung ein.

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(04/05.12.2015) … und von außerhalb, erhielten wir ebenso tolles Feedback und Anregungen. Die Teilnehmenden und wir (die Veranstaltenden) empfanden die so entstandene Dynamik als sehr anregend und motivierend!

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(04./05.12.2015) … was sogar soweit ging, dass die Teilnehmenden immer neugieriger, wissbegieriger und auch in diesem Sinne positiv fordernder wurden. So hatten sie von der Lehr-Werkstatt erfahren, in der verschiedene didaktische Szenarien und deren mediale Unterstützung vorgestellt wurden (uni-interner Link: https://moodle2.fernuni-hagen.de/course/view.php?id=44) . Diese wurden im weiteren Verlauf der Veranstaltung diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

//platform.twitter.com/widgets.js(06.12.2015) Insgesamt ist die Veranstaltung sehr gut angekommen, weil sich Teilnehmende und Veranstaltende mit ihren Vorstellungen und Bedürfnissen entgegenkommen sind. Vielen lieben Dank für dieses schöne Wochenende 😀

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//platform.twitter.com/widgets.jsOuttakes 😉

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Social Media und digitale Technologie im Einzelhandel? – Aquis Plaza in Aachen

Social Media und digitale Technologie im Einzelhandel? Einiges habe ich bereits darüber in meinen verschiedenen Newsreadern gelesen, selten habe ich das Gelesene jedoch selbst erlebt und jetzt eröffnet das Aquis Plaza fast vor meiner Haustür.

Zuerst war ich nur neugierig, warum sich so viele Menschen für ein Einkaufszentrum begeistern können, so habe ich in einzelnen Tweets von einer Wartezeit von etwa drei Stunden für den Kunden am Eröffnungstag gelesen. Diese Vorstellung passt nicht so ganz in meine Welt. Dann keimte still und leise ein Gedanke in den ersten Eröffnungsstunden vor sich hin: „Du bist jetzt Aachener, beteilige Dich am sozialen Geschehen!“.

Nach ein paar Tagen habe ich jedoch meine ganz eigene Lesart gefunden und so werde ich hier in diesem Artikel nur kurz den Wahnsinn aufzählen, den ich an neueröffneten Einkaufscentren nicht nachvollziehen kann: übersteigerte Düfte, Menschenmengen, die sich auf Rolltreppen und Gänge quetschen, zu laute Musik, Energie Drinks, die auch an Kinder ausgegeben werden (weil ja Eröffnungswoche ist), etc…

Ein Hinweisschild, dass im Aquis Plaza auf das WLAN für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei zugegriffen werden kann, lenkte mein Neuronenfeuerwerk des Unverständnisses zu unbekannten Ausschlägen … zu einem Wahnsinn, der ab einer bestimmten Höhe vielleicht wieder konstruktiv wird. Wieso begrenzt man in einer Einkaufsmeile (Mall) den Internetzugang, das ist mir schleierhaft. Die Vorteile überwiegen bei weitem die Nachteile. Keine Mall (,die ich kenne) in Kalifornien und selbst der Flughafen Wien, der wegen seiner digitalen Freundlichkeit ausgezeichnet wurde, begrenzen den Internetzugang.

Anhand von den vier für mich interessantesten Kategorien: Beacons, mobile payment via Smartphone, Social Media und QR-Codes, begegne ich dem Aquis Plaza in diesem Artikel. Wenn euch noch eine Kategorie einfällt, dann könnt ihr sie gerne erfragen.

Beacons

Auf meinem ersten Rundgang durch das Aquis Plaza konnte ich den Einsatz von Beacons nirgendwo entdecken. Wahrscheinlich wurden Beacons im Konzept gar nicht mitaufgenommen.

Werden Geschäfte mit kleinen Sendern in Form von Beacons ausgestattet, so können passgenaue Informationen zum Kunden, je nach Ort und Zeit gesendet werden. Der Kunde kann somit über Aktionen, Angebote und nützliche Details informiert werden. Am Düsseldorfer Hauptbahnhof  wurden 72 Points Of Sale mit 140 Beacons ausgerüstet und mit insgesamt 170 Kampagnen bespielt. Da Beacons eher der jüngeren Technologieentwicklung zugeordnet werden können und somit viele Wünsche befeuern und wenig Erwartungen einhalten, kann ich mir vorstellen, dass sich das Aquiz Plaza dagegen entschieden hat (wenn sie sich überhaupt mit diesem Gedanken auseinander gesetzt haben).

mobile payment via Smartphone

Als Mobile Payment bezeichnet man die Möglichkeit bargeldlos per Smartphone zu bezahlen. Bisher konnte ich diese Bezahlmethode nur in einem einzigen Geschäft in der Innenstadt Aachens entdecken, welches eher unscheinbar auf der Pontstraße verweilt, das „Choco&co„. Kennt ihr noch weitere Läden in Aachen, in denen mit dem Smartphone bezahlt werden kann? Schade, dass das Auquis Plaza mit dieser digitalen Entwicklung nicht weiter experimentiert hat. 

Social Media

Im Aquis Plaza sind viele Social Media Anbindungen zu entdecken. Wobei ich hier eher den Eindruck habe, dass diese unter den Kriterien des Entertainments und der kostenlosen Werbung durch Kunden unterliegen.

Interessant finde ich, dass das Aquis Plaza den Communitygedanken, der über die Social Media Anbindungen ausgebaut werden soll, nach außen diskutiert. Ich habe die Vermutung, dass die Nutzung des Begriffs der „Community“ den Kunden eine Art Identifikation (Zugehörigkeit) suggerieren soll, es sich aber in Wirklichkeit eher um ein Netzwerk handelt.

Selfie Box

Selfie-Box

Interessant finde ich die Selfie Box mit der Aquis Plaza Besucher sich vor verschiedenen Hintergründen fotografieren können. Der/Die Besucher platzieren sich vor einem Green Screen und lassen sich in dem vorher ausgesuchten Motiv einbinden (Selbstportrait). Mit den entsprechenden Schnittstellen kann das Ergebnis dann zugleich in den verschiedenen Social Media Kanälen eingebunden werden. Spannend fand ich in meinen Beobachtungen, dass sich auch Menschen ab 45 Jahren aufwärts für diese Spielerei sehr begeistern konnten und sich auf eine längere Wartezeit vor der Selfie Box eingelassen haben.

Snipes

Social Media Anbindung bei snipes

Ebenso bieten einzelne Läden Social Media Anbindungen an. So habe ich bei Snipes eine Sneaker Cam  entdeckt, mit der über den Einsatz von QR-Codes das Foto des neuen Schuhs direkt auf das eigene Smartphone geladen werden kann bzw. zugleich auf den Social Media Kanälen von Snipes geteilt werden. Dazu müssen die Sneakers an einem genau definierten Ort platziert werden.

Aquis Plaza: Social Media Accounts:

QR-Code

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virtuell reality Anbindung

Navigation-QR-Code

Navigation über QR-Codes

Das Aquis Plaza setzt auf den Einsatz von QR-Codes.  Diese habe ich bei meinem kurzen Besuch entweder im Einsatz der Orientierung oder im Einsatz des Entertainments (Social Media Kanälen) entdeckt. Auf das Angebot von zusätzlichen Informationen über einen QR-Code wurde ich nur im „White Shirt“ (in Form eines 360°Erlebnisses) aufmerksam, was ich aber eher dem Geschäftskonzept von „White Shirt“ zuschreibe, als dem des Aquis Plazas.

In dem Moment, indem ich die Eingangstüren des Aquis Plaza durchschreite, werde ich von einer riesigen und leicht zu bedienenden digitalen Tafel begrüßt. In ihr finde ich eine Auflistung aller im Aquis Plaza eingezogenen Läden, welche zudem mit den verschiedenen Informationen versehen sind. Über das Scannen eines QR-Codes wird auf meinem Smartphone der Weg zum gesuchten Geschäft/Toilette/Restaurant etc. angezeigt.

erstes Fazit

Das Aquis Plaza scheint sich mit seinen ganzen Social Media Anbindungen eher an ein jüngeres Publikum, Entertainment und kostenlose Werbung zu orientieren. Das Aquis Plaza ist für mich aus diesem Grund ein interessanter Ort, dennoch habe ich den Eindruck, dass hier einiges an digitalen Potenzial noch auf das Aquis Plaza warten könnte.

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regionale Social Media Projekte: @wirlebenac

Eine Menge wunderbarer Projekte existieren in unserer Welt. Eine Vielzahl davon bereichern die Region, andere sind überregional. Zuerst stelle ich euch in diesem Blogartikel eines der regionalen Social Media Projekte aus der Region Aachen vor, von dem ich begeistert bin, da es die Menschen der Region zu Interaktionen anregt. Anschließen werde ich eine kleine Überleitung zu allgemeineren Gedanken zu Lokal und Global in Bezug zum Internet.

regionales Social Media Projekt: @wirlebenac

WirlebenAC ist meiner Meinung nach eines dieser wundervollen regionalen Social Media Projekte, indem die Einwohner in und um Aachen einem gemeinsamen Projekt ihre eigene individuelle Färbung mitgeben. Danke für deine Ausdauer und Energie, Sabine, die du immer wieder in das Projekt reinsteckst und den Personen, von denen du rege unterstützt wirst.

Jede Woche twittert ein anderer aus Aachen bzw. der Umgebung unter dem Account „@wirlebenac“ ein bisschen aus seinem Alltag. Sie berichten von ihren Urlaubsvorbereitungen, von ihren Umzügen, von ihren Familienabenteuern, aus dem Studentenleben, von Kundenterminen und vielem mehr. Das Leben der Aachener ist vielfältig und spannend. Auf dem Blog heißt es:

Bei all‘ unseren Vorhaben in virtueller und echter Welt fasziniert uns die Vielfalt und die krasse Unterschiedlichkeit der Vögelchen hinter den zwitschernden Accounts. Diese Vielfalt zu bündeln und so die nicht ganz alltäglichen Facetten ihres Lebens in freier Wildbahn auszuleuchten, ist das Ziel dieses Projekts.

„Rotation Curation“ bedeutet, dass ein Account weitergereicht wird – hier nach genau einer Woche: an unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen, Meinungen, Erwartungen und Träumen. Ein bißchen ist das also wie das gute alte Schokoladenessen auf Euren Kindergeburtstagen – nur ohne Würfel und mit weniger Geschrei (hoffen wir)…

Zweimal habe ich jetzt selbst schon an diesem Projekt teilgenommen. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich das Twittern für den @wirlebenAC Account deutlich von meinem eigenem Twitteraccount @gophi unterscheidet.

Die Aachener lesen gerne mit und sind scheinbar sehr neugierig wer alles noch in der Nähe oder in dieser Stadt verweilte.

Durch meinen eigenen Twitteraccount habe ich mir in den letzten Jahren eine gewisse Gelassenheit im Umgang mit Twitter entwickelt. Wollte ich am Anfang noch jeden Tweet, der in meine Timeline gespült wurde, lesen, so denke ich mir heute: „Die richtigen Informationen werden mich zur richtigen Zeit schon finden.“ Diese Einstellung ermöglichte mir einen entspannten Umgang mit Twitter und meinen Followern und den für mich interessanten Accounts. Zur Entspannung trug auch das Einrichten von Listen/Kolumnen/Gruppen etc. mithilfe von Tweetdeck bei. Tweetdeck bringt ein wenig Ordnung in das Chaos der vielfältigen Tweets.

Screenshot als Beispiel für die Einrichtung eines Tweetdeck Accounts

Screenshot als Beispiel für die Einrichtung eines Tweetdeck Accounts

Als ich unter dem Account @wirlebenac jeweils zwei Wochen twitterte, fühlte ich ein wenig Stolz in mir aufsteigen, meinen Anteil zu einem regionalen Projekt beitragen zu können. Da ich in Aachen allerdings auch noch nicht so lange wohne, halfen mir diese zwei Wochen, mich ein bisschen mehr mit Aachen zu identifizieren.

Den Austausch empfand ich aufgrund der regionalen Nähe emotionaler als bei manch anderen Tweets. Es fällt mir schwer dieses Gefühl zu beschreiben.

allgemeine Gedanken

Als ich das Internet für mich zu Studienzeiten für mich entdeckte, lag der Reiz für mich vor allem darin, mit wenigen Klicks die ganze Welt virtuell bereisen zu können. So kann ich doch über das Internet mit meiner Gastfamilie in Mexiko viel leichter Kontakt halten. Tweets und Youtube-Videos informieren mich zudem zu aktuellen Stimmungslagen in diesem Land. Mein Gefühl für dieses Land, indem ich eine zeitlang lebte, konnte ich auf diese Weise ein wenig konservieren. Seit einigen Monaten arbeitet nun auch mein Freund in San Francisco. Auch hier hilft mir das Internet viel leichter und in unterschiedlicher Art und Weise den Kontakt zu ihm halten und sogar gemeinsame Zeit mit ihm zu erleben, indem wir gemeinsam auf Entdeckungsreisen gehen, immer verbunden über das Internet.

Danke an (cc) by Fabian Camenzind

Danke an (c) by Fabian Camenzind

Dennoch beobachte ich mit Interesse auch den anderen (entgegengesetzten?) Trend. Die Möglichkeit sich mit Menschen regional über die verschiedenen Kanäle des Internets zu vernetzen, sich auszutauschen, zu diskutieren oder um auch einfach nur Impulse von ihnen zu erhalten, wird gerne nachgekommen. Inhalte mit regionalen Content in Kombination mit fremden Personen sollen eine höhere Interaktionsrate aufweisen, nach einer Untersuchung von Buddy Media, die Facebookposts auf ihre Interaktionsrate hin untersucht haben (Studie: Facebook IQ). Während meiner Zeit unter @wirlebenac, kann ich diese Beobachtung bestätigen.

Rezension: Empfehlenswerte Einführung in das Empfehlungsmarketing

20140222_132111“Empfehlungsmarketing im Social Web – Kunden gewinnen und Kunden binden”von Galileo Press und den Autoren Anne Grabs und Jan Sudhoff gibt einen guten Überblick über die Veränderungen im Handel der letzten Jahre. Menschen informieren sich online, um dann online und/oder offline einzukaufen. Der Kunde ist stärker in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt und hat die Fokussierung auf den Verkaufsprozess abgelöst.

In den einzelnen Kapiteln:

1. Der Handel im Wandel

2. Social Commerce

3. Nutzen Sie digitales Marketing

4. Mobile Commerce

5. Die Prinzipien des Handels

6. Strategien für erfolgreichen Handel

7. wichtige Tools für Onlinehändler und stationäre Händler

werden die Inhalte mit Grafiken und Screenshots, sowie anhand vieler einzelner Beispiele aus der Praxis unterstützt. Die Erfassung des Inhalts gestaltet sich somit für den Leser einfach und eröffnete mir die Möglichkeit nach möglichen Übertragungen bzw. Anwendungsmöglichkeiten für meine Hintergründe. Der Inhalt des Buches eignet sich als Einstiegsmöglichkeit in das Thema auch für Nichterfahrene. Die Autoren stellen nur eine einzige und notwendige Vorbedingung: “Sie sollten […] bereit sein, das Internet als Freund zu nutzen und nicht als Konkurrent zu verteufeln.” Das Buch hilft einzelnen Händlern bei der Einführung und der Ausbildung des Verständnis von der Notwendigkeit des Themas, sowie ermöglicht es eine schnelle Übersicht zu den verschiedensten Social Media Aktivitäten zu erhalten.

In “Empfehlungsmarketing im Social Web” werden zudem viele Vorteile für Händler aufgezeigt, die sich zwangsläufig bei der Nutzung von Social Media Kanälen für ihn ergeben. Der Händler kann mit deren Nutzung Informationen über seine Kunden gewinnen und mit diesen Informationen den Bedürfnissen seiner Zielgruppe viel leichter entgegenkommen.

Was mir fehlte waren Tipps und Hinweise für den Social Media Einsatz, wenn man als Händler noch keine eigene Community / Kundenstamm aufbauen konnte, quasi, wenn man mit einem Produkt neu in den Markt eintritt. Zwar werden ab Seite 276 einige Kundengewinnungsstrategien vorgestellt, allerdings fand ich in diese nicht umfassend – wenn auch sehr interessant. Für einen Großteil der Händler werden die vorgestellten Ansätze jedoch ausreichend sein.

Mir hat das Buch eine sehr gute Vorlage, wie auch Unterstützung zu einem Zeitpunkt gegeben, in der ich für mein Unternehmen eine Broschüre mit unseren Angeboten in leicht verständlichen Worten umsetzen wollte. Worte zu finden, die Personen verstehen, die nicht im täglichen Umgang mit Social Media sind, ist ein langwieriger und mit vielen praktischen Tests durchlaufender Prozess. Dank des Buches konnte die Fokussierung auf bestimmte Inhalte deutlicher herausgearbeitet werden.

„Follow me!“ – Facebookmarketing

Follow me! (Link zum Blog)

Das Buch über erfolgreiches Social Media Marketing (Link zu Amazon) von Anne Grabs und Karim-Patrick Bannour war in den letzten Wochen, wenn ich mal wieder mit Bahn zwischen den verschiedenen Orten hin- und herpendelte, mein Begleiter. Es war ein erhabenes und schon lange nicht mehr gekannte Gefühl das dicke und schwere Buch in meiner Tasche zu spüren. „Follow me!“ kann zwar auch als Online-Buch erworben werden! Dabei schmilzt dann das Gewicht auf das minimalste ein, und zwar in Form des eh schon gewohnten und immer begleitenden Gewichts des Rechners., Smartphones, Pad, etc…., dann jedoch hätte ich das Buch nicht als Kontrast zu den ganzen laptopklappernden Menschen  geräuschvoll im Zug auf den Tisch werfen oder die Seiten umblättern können. Zudem mochte ich das Entsetzen in dem Gesichtern des Gegenübers, dass ich in einem Buch unterstrich und Anmerkungen an den Rand schrieb.

Voller Stolz hatte ich „Follow me!“ immerhin auf der re:publica (#rp12) von Anne erhalten 🙂 Danke nochmals.

Allgemeiner Eindruck von „Follow me!“

Mir gefällt an „Follow me!“die klare Strukturierung und der Anspruch der Autoren, den Leser mit einer einfachen und verständlichen Sprache abzuholen.

Die Autoren führen den Leser Schritt für Schritt über die historische Entwicklung der einzelnen Bereiche von Social Media behutsam in das jeweilige Thema ein. Für Leser, die die Entwicklung bereits kennen bzw. sogar an sich erlebt haben, ist diese Einführung nicht zu lang und eher als komprimierter historischer Abriss zu verstehen.

Ebenso ansprechend finde ich die gelungene Darstellung (textlich, wie auch bildlich) einzelner Social Media Funktionen, die in der Praxis oft nur komplex und verzahnt mit anderen Diensten anzutreffen bzw. in ihren Abgrenzungen schwer erkennbar sind. In diesem Zusammenhang werden von den Autoren wertneutral mögliche Auswirkungen bei dem Einsatz einzelner Dienste / Tools aufgeführt, die dem unerfahrenen Social Media Anwender bei seiner Entscheidung über den Einsatz einzelner Dienste weiterhelfen. Herausragend finde ich jedoch den Mut und die Ausdauer der Autoren rechtliche Aspekte und Hinweise in ihrem Buch mit aufzunehmen, wie auch auf einzelne hilfreiche Links innerhalb des Buches zu verweisen. Inhalte von Links werden in der Regel öfters überarbeitet, ebenso ist die Gesetzgebung dynamischer als der Inhalt eines Buches, so dass ich die Entscheidung beider Autoren auf Links und Gesetzgebung einzugehen zwar notwendig, aber mutig empfinde.

An dieser Stelle will ich einen kleinen detaillierten Einblick in das Facebook-Marketing ermöglichen, wie es in dem Buch zusammengefasst wird. In „Follow me!“ ist dieser Aspekt wesentlich detaillierter und umfangreicher beschrieben.

Facebook-Marketing:

Mein besonderes Interesse lag in der Neuauflage auf den Abschnitt über Facebook-Marketing, da Facebook seit seinem Auftritt im deutschsprachigen Bereich innerhalb kürzester Zeit eine unglaubliche Marktposition und Medienpräsenz erreicht hat. Mitte Mai hat das Unternehmen sogar den Weg an die Börse umgesetzt. Die Börsenblogger berichteten davon. Interessant ist facebook für mich, weil der Facebook-Nutzer überdurchschnittlich viel Zeit auf der Plattform verbringt. Hierbei handelt es sich um einen Raum, der seinen Usern viel Interaktivität und Dynamik ermöglicht.

Im Mobile-Marketing liegt bei Facebook noch viel Potenzial und wurde bisher noch wenig realisiert, dabei sind die Anwendungsmöglichkeiten sehr vielfältig. Neunetz.com berichtet beispielsweise vom unausgereizten Potenzial des Facebook-Phones.

Die Frage, welches sich das Marketing stellen muss, wenn ein Produkt / Dienstleistung etc. auf Facebook präsentiert werden soll, ist: „Wie schaffe ich es für die Zielgruppe interessant oder / und relevant zu sein und zu bleiben?“ Klickt ein User auf „Gefällt mir“, wird dieser User an das Unternehmen gebunden, aber auch seine Friends werden auf das Unternehmen aufmerksam.

Facebook-Seiten für Unternehmen sind offen für Suchmaschinen und nicht angemeldete User. Die Reichweite geht somit weit über die Facebook-Nutzer hinaus. Verstärkt wird die Suchmaschinenrelevanz der Seite noch dadurch, dass einige Suchmaschinen soziale Netzwerke in ihre Realtime Search aufgenommen haben.

  • Grundlagen:

Um eine Seite für ein Unternehmen anzulegen kann man entweder von einem Facebookprofil ausgehen oder ein Unternehmenskonto umsetzen. Bei dem Unternehmenskonto handelt es sich um eine abgespeckte Version eines Profils, welches an eine reale Person gebunden ist. Das persönliche Facebookprofil als Start für die Erstellung einer Unternehmensseite zu nehmen, darin verstehen die Autoren die bessere Wahl.  Ein Facebookprofil ist notwendig, um in Facebook aktiv zu werden und eigene Beiträge zu teilen, zu kommentieren, „Gefällt mir“ zu sagen, Gruppen zu gründen, etc… UND um erst einmal als Mensch und nicht gleich als Unternehmen aufzutreten. In Facebook-Gruppen sammeln sich User mit gemeinsamen Interesse. Hier kann man als Unternehmen seinen Kunden zuhören und etwas über deren Bedürfnisse und Motivationen erfahren. Sofern man als Unternehmen nicht zu werblich auftritt, können auch Fragen in den Gruppen seitens des Unternehmens gestellt werden.

Weiterhin weisen die Autoren daraufhin, dass ein Unternehmen „auf der Facebook-Seite […] seine Ziele definieren [sollte], die sie mit der Facebook-Seite erreichen wollen.“ (S.284) Ebenso sollte ein Unternehmen eigene bereits auf Facebook registrierte Mitarbeiter und Kollegen mit einbinden. Diese besitzen oft bereits schon Erfahrung im Umgang und Auftreten in Facebook, so dass die eigene Unternehmens-Seite von diesem Erfahrungswert profitieren kann und zudem ihren Mitarbeitern / Kollegen wahrnimmt und ihre Erfahrungen wertschätzt. Allerdings so verstehe ich und auch die Autoren nehmen die Position in ihrem Buch ein, sollte diese Mitarbeit immer auf Freiwilligkeit beruhen! In einem sogenannten Redaktionsteam können die einzelnen Mitarbeiter in einem eigenem Reiter vorgestellt werden. „Das wertet diese Person auf und nimmt sie in die Verantwortung.“ (S.284) In internen Unternehmenssitzungen sollten vorher die Regeln und die Inhalte miteinander besprochen werden. Auch Guidlines helfen beiden Seiten in der Kommunikation. Euroweb Blog hat ein mögliches Muster einer solchen Guideline zur Verfügung gestellt. PR-Blogger verweist ebenso auf diese Notwendigkeit. Das Blog von Michael Ehlers hat ein paar Social Media Richtlinien gesammelt. Besonders wertvoll finde ich Thomas Hutters Blog, in dem die rechtlichen und moralischen Hintergrundgedanken, wie bspw. über Social Media Richtlinien mit aufgenommen werden.  In dem Artikel „Formate von Social Media Guidelines“ und „Welche Konflikte können bei einer Nutzung eines Social Media Accounts von Firmen und Mitarbeitern entstehen?“ habe ich einzelne Aspekte schon einmal aufgearbeitet.

Wesentlichste Grundlage für ein erfolgreiches Social Media Marketing auf Facebook definieren beide Autoren in der Eigenschaft des Zuhörens. Dadurch erfährt das Unternehmen, wie die potenzielle Zielgruppe miteinander kommuniziert, was sie begeistert und was sie verstört.

  • Apps:

Ein weiterer Vorteil für Unternehmen ist die große Auswahl von Applikationen und Widgets, welche der eigenen Unternehmensseite zugefügt werden können. Allerdings warnen die Autoren Unternehmen davor, nur auf Applikationen zu setzen. Applikationen können zwar kurzzeitig die Interaktivität einer Facebook-Seite steigern, jedoch sollte Hauptaugenmerk auf die Qualität der Inhalte auf der Pinnwand liegen.

  • Fans:

Die Autoren greifen auch meine Erfahrung auf, dass die Fananzahlen allein kein Maßstab für den Social Media Erfolg bei Facebook eines Unternehmens eine Rolle spielen. Relevante Fans teilen den Inhalt der Facebook-Seite mit ihren Freunden. Um diesen Prozess zu unterstützen, sollten alle in Facebook aktiven Mitarbeiter / Kollegen Fans der Seite werden. Des Weiteren sollte die Facebook-Seite auch offline bekannt gemacht werden. Viele Kunden sind mittlerweile au Facebook vertreten. Wichtige Faktoren für die Weiterempfehlung einer Seite sind die laufend aktualisierten Inhalte und Neuigkeiten, eine lebendige Community und die persönliche Ansprache. (Quelle) Begegnen Unternehmen ihren Fans mit Werbung und Ignoranz ihrer Fragen wird die Seite schnell wieder verlassen. Eine Community erwartet Inhalte, die die Fans in irgendeiner Art und Weise anspricht, so beide Autoren. Mit der Mention-Funktion (Klammeraffen – @) innerhalb eines Pinnwandeintrages und direkt angehängten Namen, kann zu der entsprechenden Seite verlinkt und somit potenzielle neue Fans gefunden werden.

Online sollte die Facebook- Seite ebenso bekannt werden, in Form der E-Mail Signatur, Newsletter, Blogs, Websites etc… Vorteilhaft ist dann der Besitz einer sogenannten Vanity-URL, einer individuellen URL, wie wir es bspw. für https://www.facebook.com/geosurfenhttps://www.facebook.com/cache4kids und https://www.facebook.com/CityCache umgesetzt haben.

(mehr Hinweise in „Follow me!“) 😉

interessante Links:

– Marketing-Take-away: Zahlen: www.socialbakers.com

– Applikation Twitter: www.facebook.com/twitter

– Auswahl an Facebook-Apps: www.applosive.de 

– Social-Media-Guidelines: www.social-media-guidelines.com

– Vinity-URL: www.facebook.com/username