Save the Date: FernUniCamp-08./09.September 2017

facebook

Das Datum steht: Vom 08. – 09. Sept. 2017 wird an der FernUniversität in Hagen unter dem Motto: „Gleichschaltung oder Vielfalt? Digitalisierung in der (Fern)Lehre“ das zweite FernUniCamp stattfinden, ein offenes Format für Wissensaustausch und Networking.

Wenn das Orga-Team des FernUniCamps genug Sponsoring an Land zieht, natürlich.

Rückblick auf das erste FernUniCamp

Auf dem ersten FernUniCamp, auf dem ich als Organisator mit dabei war, haben ich neue und spannende Menschen getroffen und näher kennen gelernt (Networking), viele spannende Dinge von ihnen erfahren und von ihnen gelernt (Wissensaustausch). Die persönliche und fast schon familiäre Atmosphäre wurde von dem Umfeld, das uns die FernUniversität mit seiner Infrastruktur geboten hatte, unterstützt.

Damit das FernUniCamp stattfinden kann, brauchen es eure Unterstützung!

So, und jetzt braucht das Orga-Team für das Camp das Wichtigste: EUCH.

Aboniert den Blog, folgt dem Twitteraccount (@fernunicamp)  oder tragt euch in das Facebook-Event ein.

Erzählt möglichen Sponsoren, wie toll Barcamps sind und wie wichtig es ist, dass sie sich dort präsentieren und connected sie mit uns ( d.i. Sponsoring = jana.hochberg@fernuni-hagen.de)

Erzählt ALLEN, bloggt, twittert, facebookt und snapchattet über das #FernUniCamp (und bringt einfach ein bis zwei Leute mindestens mit).

Let’s camp!

Was steckt hinter dem Motto?

Entstanden ist das Motto aus folgenden Überlegungen:

Ein Bestreben der FernUniversität in Hagen liegt darin, sich mit den veränderten Anforderungen an hochschulischer Fernlehre in den Aspekten der Diversität und Digitalität auseinanderzusetzen, um die Wertvorstellungen, Lebensumstände und den Interessen der Fernstudierenden aufzunehmen. Die Realisierung dieser Grundanforderungen an Diversität und Digitalität geht mit Fragestellungen zur diversitätsgerechteren und digitalisierten Gestaltung der Lehr- und Lernkontexte einher (Hofstede, 1986; Kamentz & Schudnagis, 2002; Porter & Gamoran, 2002; Stuber, 2009).

Im Rahmen des FernUniCamps 2017 sollen Diversity und Digitalität mit Fokus auf die hochschuldidaktischen Fernlehre diskutiert werden. Eine Hybridisierung wird technologisch induziert, eröffnet aber auch individuelle Integrations- und Sinnstiftungsprozesse. Es werden zwei Schwerpunktthemen angedacht:

Diversität, als ersten Schwerpunkt, definiert Thomas (1992) mit dem simplen Terminus “similarities” und umfasst damit Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Menschen, wie die sozio-kulturelle Herkunft, der ethno-sprachliche Hintergrund, Geschlecht und Gender etc. (Krell, 2008). Mit diesem Verständnis von Diversity gestaltet sich der Diskurs facettenreich und dynamisch.

Der zweite Schwerpunkt eröffnet ebenso einen facettenreichen und dynamischen Ansatz von digitalen Lehr-, Lern- und Prüfungsszenarien. Hochschulbildung regt in diesem Kontext eigenverantwortliches und weitgehend selbsttätiges Lernen an (nach Wildt, 2004).

Angesichts der beiden Schwerpunkte gilt es, Lehr- und Lerninhalte in Bezug auf Bildungsplanung und Didaktik neu zu gestalten und Fernstudierende selbst in den Mittelpunkt hochschuldidaktischer Bemühungen zu rücken. Eine diversitätssensible Zielgruppendifferenzierung in Fernlehr- und Fernlernsettings fördert eine diskriminierungsfreie Fernlernkultur, partizipative Teilhabe am Wissensbildungsprozess und fordert die Berücksichtigung diverser Lernstile, Erfahrungen und Lernmethoden (Carell, 2006). Digitale Lehr- und Lernszenarien unterstützten Individualisierungs-, Kommunikations-, Interaktivitäts- und Kollaborationsprozesse (Kerres, 2001; Schulmeister, 2004).

Dem ersten FernUniCamp folgt ein zweites

„Wie wollen wir Fernlehre künftig gemeinsam gestalten? Welchen Einfluss auf die Fernlehre geben wir digitalen Medien?“ Um diese Fragen zu diskutieren, hatte das Lehrgebiet Mediendidaktik der FernUniversität (Prof. Dr. Theo Bastiaens) Studierende, Beschäftigte und Interessierte zum ersten FernUniCamp (einer der ersten Artkel dazu im Blog) nach Hagen eingeladen. Das Motto „Alles digital oder was? Bildung und Fernlehre im digitalen Zeitalter“ (Link zum FernUniCamp Blog) zeigte 32 Teilnehmenden den aktuellen Stand und den Einfluss der Digitalisierung auf die Fernlehre auf. Und wagte einen Ausblick in die Zukunft: Wie wird sich die Fernlehre im weiteren Verlauf der Digitalisierung entwickeln.

Als Format hatten die Veranstalter das sogenannte Barcamp gewählt. Ein Barcamp ist eine offene Tagung, deren Ablauf und konkrete Inhalte die Teilnehmenden erst am Veranstaltungstag selbst entwickeln. Bereits im Vorfeld nutzten sie verschiedene Social-Software-Kanäle, um sich über Themen und Ideen auszutauschen. So wurde auf Facebook und Twitter über das Barcamp diskutiert und in Google-Docs Session-Themen gesammelt. Das aufgesetzte Blog zum FernUniCamp diente während des gesamten Zeitraums der Vorbereitung, Umsetzung und Nachbereitung. Das Organisationsteam setzte weitere Social-Media-Plattformen als Satelliten ein, um die Veranstaltung bekannt zu machen, beispielsweise Twitter (@fernunicamp), Facebook und Instagram. Via Hashtag #fernunicamp16 gelang es, Teile der Diskussion sowie einzelne Streams (per Livestream auf Periscope) aus den Sessions nach außen zu tragen.

Aktivitäten auf Twitter unter dem #FernUniCamp16

Aktivitäten auf Twitter unter dem #FernUniCamp16

„Schon am Tag vor dem Barcamp hatten wir mehrere Workshops angeboten, um die Teilnehmenden in einem ersten Schritt auf die Gestaltungsmöglichkeiten dieses offenen Veranstaltungsformats vorzubereiten“, sagt Jana Hochberg. Ihr Fazit zum ersten FernUniCamp: „uns ist es gelungen, den Teilnehmenden einen Rahmen anzubieten, der zu einem offenen Austausch motivierte und auch angenommen wurde. Die FernUniCamper sind mit vielen Impulsen nach Hause gefahren und forderten eine Weiterführung ein.  Das ist eine tolle Bestätigung und Motivation für uns.“

Nach dem Camp ist vor dem Camp: Auch nächstes Jahr wird es am 08./09. September wieder ein FernUniCamp17 an der FernUniversität geben – zum Austauschen und Netzwerken rund um die digitale Fernlehre.

Gleichschaltung oder Vielfalt? Digitalisierung in der (Fern-)Lehre

Gleichschaltung oder Vielfalt? Digitalisierung in der (Fern-)Lehre

Warum fahre ich gerne auf BarCamps?

Wie bei jedem BarCamp gilt auch beim FernUniCamp (23.09./24.09.2016), rede über das BarCamp, welches du besuchen möchtest – beispielsweise auf Twitter & Co. mit dem Hashtag #FernUniCamp16.

logo_barcamp

Ich besuche BarCamps schon seit vielen Jahren und möchte jedem diese Erfahrung empfehlen. Wenn sich die Möglichkeit anbietet, dass in der Nähe ein BarCamp besucht werden kann, ist zumindestend mein Interesse geweckt, so wie bei dem FernUniCamp, dass das Thema „Bildung und Fernlehre im digitalen Zeitalter“ in den Mittelpunkt stellt. Doch warum fahre ich gerne auf BarCamps?

  1. Ich lerne leichter Leute kennen.

Auf meinem ersten BarCamp war ich sehr überrascht wie schnell und einfach ich auf dem BarCamp Kontakt zu anderen Teilnehmern gefunden habe. Durch die typische Vorstellungsrunde am Anfang, bei der jeder zwei Sätze zu sich selbst ins Mikrofon sagen musste, war die Stimmung von Anfang an sehr locker. Außerdem steht das Netzwerken bei BarCamps im Vordergrund, während es auf Konferenzen, Tagungen und Messen eher „nebenbei“ stattfindet. Wenn dir das Knüpfen von Kontakten face to face eher schwer fällt, solltest du also mal zu einem BarCamp gehen.

  1. Ich erhalte einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in meinem Thema.

In den Sessions werden relevante und vor allem aktuelle Inhalte zu meinem Thema angesprochen. Besonders interessant finde ich zudem Best Practices, also besonders gelungene Anwendungsbeispiele anderer kennenzulernen. Auf diesem Wege erhalte ich Anregungen für eigene Projekte und zudem gleich Ansprechpartner, die mich vielleicht in einem dieser Projekte mit ihren Erfahrungen unterstützen können.

  1. Ich kann verschiedene Meinungen einholen.

Dadurch, dass die Sessions sehr frei gestaltet werden und Rückfragen und Diskussionen nicht nur erwünscht, sondern sogar oft Gegenstand der Sessions sind, ist es sehr einfach viele verschiedene Meinungen zu einem Thema einzuholen. Du kannst sogar eine eigene Session veranstalten und als Thema das Einsammeln verschiedener Meinungen zum Thema abc auswählen.

  1. Ich kann Fragen loswerden.

Ich kann ganz viele Fragen auf einem BarCamp loswerden – sei es in den Sessions, sei es in persönlichen Gesprächen mit anderen Teilnehmern. Wenn du also von einem Thema nicht so viel Ahnung hast, such dir auf dem BarCamp einen Mitstreiter!

  1. Ich kann Ideen mitnehmen.

Ein BarCamp ist ein sprudelnder Quell für Ideen. Ich verlasse ein BarCamp sehr oft mit Anregungen und Impulsen, die in meine eigenen Projekte einfliessen.

  1. Jeder kann beitragen.

Selbst eine Session abzuhalten ist die ideale Gelegenheit um

  • Meinungen einzuholen
  • Ideen einzusammeln
  • Fragen zu beantworten (Positionierung als Experte!)
  • etwas erklärt zu bekommen (kostenlos!!!)
  • eigene Produkte/Services zu vermarkten (bitte nicht zu offensiv, i.d.R. geschieht das von allein)
  • (eigene) Best Practices vorzustellen
  • Leute kennenzulernen

Sicher gibt’s noch weitere gute Gründe eine Session abzuhalten.

#FernUniCamp16: Digitalisierung und FernLehre

Am 23.09. und am 24.09.2016 will die FernUni in Hagen ein FernUniCamp anbieten. Schwerpunkt ist die Frage nach dem Einfluss der Digitalisierung in der Fernlehre. Hinter den Kulissen darf ich diese Veranstaltung mit organisieren. Zwei dieser Organisationstage habe ich über SnapChat dokumentiert und mit Hilfe von YouTube aufgezeichnet.

Und so sieht es manchmal hinter den Kulissen aus ;). Am 02.05.2016 haben wir den Trailer zum #FernUniCamp16 aufgenommen, der am Ende des Blogs bewundert!! werden kann. (Alles andere wird ignoriert ;P)

Am 02.05.2016 haben wir den Trailer zum #FernUniCamp16 aufgenommen, der am Ende des Blogs bewundert!! werden kann. (Alles andere wird ignoriert ;P).

Am 20.06.2016 habe die von der FernUniversität zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten begutachtet.

Idee des #FernUniCamp16

Bei einem BarCamp können je nach Bedarf digitale und analoge Anteile miteinander kombiniert. Die Struktur eines BarCamps greift Elemente der Digitalisierung auf. Das Besondere an einem Barcamp ist:

  1. Zentraler Bestandteil von Barcamps ist der Einsatz digitaler Elemente. Die Diskussion der Inhalte findet sowohl vor Ort als auch digital im Netz (bspw. über Twitter) statt. Ebenso erfolgt die Dokumentation (z.B. mit Etherpads) durch die Teilnehmenden digital.
  2. Den Teilnehmenden, die zu Teilgebenden eines BarCamps werden, wird Verantwortung übertragen, indem sie ihre eigenen gewünschten Inhalte auf dem BarCamp diskutieren. Deswegen wird auch von „Teilgebenden“ gesprochen.
  3. Es entspricht der Grundphilosophie eines Barcamps, alle Informationen im Internet frei zur Verfügung zu stellen.
  4. Das Konzept „Barcamp“ sieht vor alle Teilgebenden auf gleiche „Augenhöhe“ zu stellen, weswegen sich in der Regel alle auf einem Barcamp „Duzen“. Zusammen mit dem aktiven Einbinden aller Personen, entsteht auf diesem Weg ein intensiver Wissensaustausch, es werden neue Ideen generiert, gemeinsame Projekte angestoßen und Kontakte geknüpft.

Um zum gänzlich offenen Format eines BarCamps hinzuleiten, soll am 23.09.2016 mit einem bekannteren Format des Workshops und eines Kolloquiums, mit digitalen Themen, begonnen werden.

  1. Workshop, angeboten vom Digitalen Medien Service (Alexander Reinshagen): „Blick hinter die Kulissen des Audiovisuelle Zentrums an der FernUni (Studioführung) und Stop Motion Workshop mit der eigenen Smartphone-Kamera!“

Jeder am Workshop Teilgebende erhält die Chance für wenige Sekunden Erfahrungen mit der professionellen Kameraaufnahme zu sammeln, indem der über den Teleprompter angezeigten Text gesprochen wird. Des Weiteren erhalten die Teilgebenden die Möglichkeit über die Stop Motion-Technik eigene kleine einminütige Filme (150 Bilder sind das in etwa ;)) umzusetzen und dabei etwas über den Aufbau, den Aufwand und den Spaß der Produktion solcher kleinen Filme zu erfahren.

  1. Workshop, angeboten von der FernUniBibliothek (Sandra Caviola und Felix Stenert): „’Geht da noch was?’ Status Quo, Perspektiven und Grenzen der wissenschaftlichen Informationsversorgung im Kontext Fernlehre.“

Im Laufe der letzten Jahre musste sich das Profil der FernUniBibliothek im Zuge der Digitalisierung verändern. Die ersten Etappen dieses Wandels sind genommen! Welche stehen noch an? Was würdet Ihr Euch von einer wissenschaftlichen FernBibliothek erwarten? Wie würde diese aussehen, wenn ihr diese mitgestalten könntet? Mit diesen Anregungen wollen wir uns in dem Workshop nach einer kurzen Bestandsaufnahme der aktuellen Situation, mit euch austauschen.

  1. Workshop, angeboten von Eric Steinhauer: „Urheberrecht und Open Access: eine kritische Diskussion der Themen zum Wissenschaftsurheberrecht mit gesellschaftl. Folgen“

Der Zugriff auf wissenschaftliche Publikationen ist für wissenschaftliche Projekte die Grundlage. Wissenschaftliche Publikationen sind jedoch kostenintensiv. Aus diesem Grunde können sich viele (Fern)Universitätsbibliotheken nicht alle gewünschten Artikel leisten. Ausschließlichkeitsrechte von Verlagen an wissenschaftlichen Inhalten sind problematisch, und durch die Möglichkeiten des Internets ist die Herstellung einer wissenschaftlichen Öffentlichkeit kein verlegerisches Monopol mehr. Der Workshop versucht die Spannbreite der Problematik aufzuzeigen und mit euch zu diskutieren.

Des Weiteren wollen wir für Interessierte am 23.09.2016 ein Kolloquium anbieten, in dem Ihr Masterarbeiten oder auch Dissertationen vorstellen könnt. Im offenen Peer-Review Verfahren werden diese dann diskutiert.

Der 24.09.2016 steht unter dem Prinzip eines offenen BarCamps.

 

Mein #barcampkoeln 2015

Der Duft von gutem Kaffee kann Menschen zu jeder Uhrzeit inspirieren. Mit seinem Aroma lädt ein zum Netzwerken und sein Temperament unterstützt Diskussionen in ihrer Tiefe und Dynamik. Kaffee ist dementsprechend der ideale Begleiter für BarCamps. (inspiriert vom Sponsor des BarCamp Köln @Sonntagmorgen)

Vorneweg: Ich fand das BarCamp Köln 2015 toll, es hat mich inspiriert und es hat mich nachdenklich gemacht. Ich habe neue und bekannte Gesichter getroffen, die mich einerseits an alte und aufgegebene Projekte erinnerten und mich zu neuen oder auch wiederbelebenden Schritten ermutigten. Euch sage ich allen DANKE! Genauso, wie den Organisatoren und den Sponsoren, die diese Plattform erst ermöglichten.

Ausgangs- und Orientierungspunkt war die Plattform des BarCamps: http://www.barcamp.koeln/2015/. Organisatorische Informationen zum Wann?, Wie? Wo?, Wer? etc. konnten dort entnommen werden, aber auch erste Sessionideen, die Betreuung des Empfangs etc. wurden dort an- und abgesprochen und wahrscheinlich werden dort auch einige Beiträge und Ergebnisse gesammelt. Es lohnt sich also immer mal wieder auf dieser Plattform vorbei zusehen.
Auch ich habe mir eine Aufgabe gesucht, um an dem BarCamp teilgeben zu dürfen (so wie alle Anwesenden auch) und so spiele ich „Empfangsdame“ :). Diese Rolle wollte ich doch schon immer einmal ausprobieren.
Nachfolgend ist der Beitrag in Inspirierendes, Nachdenkliches, Ausprobierendes und den Dank unterteilt.

Inspirierendes!

Session: Best of 165+ Social Media Tools von @GetOliverLeon

In dieser Session wurde in rund 1 Stunde ein Ritt durch verschiedene Social Media Tools und ihre Anwendungsbereiche unternommen. Sehr beeindruckt hat mich, dass Oliver immer auch Alternativen aufgezählt hat und so bleibt es einem selbst überlassen, einmal auszuprobieren mit welchen Tools er am besten zurecht kommt. Einige Tools klangen dabei so spannend, dass ich diese nach näherer Betrachtung gerne auf unserem Social Software Blog (FernUni) unseren Studierenden vorstellen möchte, die damit vielleicht ihr Studium unterstützen können.

Session: Persönliches Wissensmanagement von @weltenkreuzer:

Aus dieser Session nehme ich mit, dass ich (m)einen persönlichen Informationsfluss in der Verarbeitung von Informationen aus dem Web oder wissenschaftlicher Literatur für unsere Studierenden, für ein besseres Verständnis, visualisieren könnte. Auf der zweiten Ebene könnte man diesen Informationsfluss mit entsprechenden unterstützenden Tools unterlegen.

Sessions zum Bloggen: Erstens: Pers. Blogs & Jobsuche mit @christinawunder und @bloggerabc und Zweitens: Blog positiontieren mit @end_phase

Beide Sessions und ihre Teilgebenden/nehmende haben mich motiviert, mich wieder einmal intensiver mit meinem persönlichem Blog auseinander zusetzen. Ich blogge sehr gern und ich habe es die letzten Wochen auch nicht vernachläsigt, dennoch habe ich erkannt, dass ich noch eine Menge an meinem eigenem Blog arbeiten kann. Ich kann es beispielsweise für meine Leser freundlicher gestalten, indem ich die Anregungen von @end_phase aufnehme und mein Blog thematisch in Reiter aufteile, die jeweils einzeln über einen RSS-Feed abonniert werden können. Ich habe in den Diskussionen nämlich festgestellt, wie schwer ich mich auf ein bestimmtes Thema festlegen kann, dass aber dadurch meine Leser verunsichert sind.

Insgesamt scheint es mir, dass Blogger, die neu anfangen besser geraten ist, sich thematisch festzulegen, um überhaupt in den öffentlichen Disput zu gelangen.

Session: BarCamp in Unternehmen mit @hirnrinde

Bei dieser Session war ich persönlich nicht anwesend, dennoch weiß ich, dass diese sehr lohnenswert ist und so durfte ich auch in den Kontakt mit drei BarCamperinnen treten, die diese sehr inspirierende und ermutigende Session besucht haben und mir von ihrem Projekt berichteten an der FH Köln ein BarCamp umzusetzen, welches dazu dient ihre Studierenden auch nach dem Besuch der Fachhochschule eine Plattform des Austausches zu ermöglichen. Ich werde das Projekt weiter beobachten und bin auf die Ergebnisse sehr gespannt. Auch ich arbeite an der FernUni in Hagen an einem Forschungsprojekt, dessen Ziel es ist, herauszufinden, wie FernStudierende in ihrem Bestreben sich auszutauschen unterstützt werden können.
Folgender Blogartikel auf Cortexdigital ist in diesem Zusammenhang spannend: „7 Gründe für ein internes BarCamp“ (30.08.2014)

Nachdenkliches!

Die Gespräche zwischen den einzelnen Sessions haben mich entgegengesetzt zur ansteckenden Begeisterung aus den Sessions heraus, nachdenklich werden lassen. Unter anderem haben @hirnrinde und @anachorete bei mir Gedanken der Reflexion bezüglich des #educamps (Plattform: educamps.org) bestärkt. In Gesprächen wurde für mich deutlich, dass der Umgang mit Sponsoren von Seiten des EduCamps auf anderen BarCamp-Formaten kaum nachvollzogen werden kann. Das EduCamp „schneidet sich quasi ins eigene Fleisch“ in dem es mit ihrer Handhabung potenzielle Sponsoren abschreckt, bzw. mögliche Sponsoren aus dem Wissen um das Prozedere der Abstimmung heraus, kein Interesse haben ein EduCamp zu unterstützen, wenn die EduCampenden laufende Sponsorenanfragen beeinflussen können (Hintergrundinfo: Es können bestehende Sponsorenanfragen von der Community um das EduCamp wiederrufen werden.).

Worin die Motivation gründet, dass aus dem EduCamp heraus eine Diskussion um Sponsoren entstanden ist, kann bspw. im Blogeintrag von Birgit Rydlewski: Ansichten einer Landtagsabgeordneten (01.09.2012) nachgelesen werden.

Das EduCamp ist für mich ein BarCamp welches stetig und nie aufgebend versucht und Zielgruppen (Lehrer) zu motivieren, dass BarCamp-Format zu nutzen, um sich in lockerer und wertschätzender Atmosphäre über Möglichkeiten des Webs/Internets/Technik zu informieren und damit ihre eigenen Veranstaltungen aufzuwerten bzw. bei Bedarf zu bereichern. So können Lehrende (aus Brandenburg) das EduCamp 2015 in Berlin als Lehrerfortbildung anerkennen lassen bzw. wird das EduCamp in diesen Tagen an die GMW angegliedert, um auch dortigen Teilnehmern das BarCamp Format näher zu bringen. Diese stetigen Anstrengungen finde ich bewundernswert. Genauso wie die Wertschätzung, dass auch Jugendliche und Kinder Sessions, aus eigenem Antrieb heraus, auf dem EduCamp angeboten haben.

Ausprobierendes!

Besonders gefallen hat mir am BarCamp Köln, dass auch nicht zu wenige Sessions angeboten wurden, in denen man sich selbst ausprobieren und experimentieren durfte.

Stolz bin ich vor allem auf diese Kreation mit Vine, die wir zu Dritt erstellt haben 😀

Dank!

QSC AG (Location-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoeln Sijox (Premium-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoeln sparhandy (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoelnachtung! THE LAB (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoeln
BVCM Bundesverband für Community Management (gehört zu den Basis Sponsoren BarCamp Köln 2015) #barcampkoelnsonntagmorgen (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoeln
Delinat (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoelnCarsten Rossi (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoeln
VICO Research & Consulting (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoelnJobportal REWE Digital (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoeln

zusätzliche Empfehlungen/Links (,die ich gerne mitnehme):

 Auf storify ist diese Zusammenfassung ebenso zu finden: https://storify.com/gophi/mein-barcampkoeln
//storify.com/gophi/mein-barcampkoeln.js[<a href=“//storify.com/gophi/mein-barcampkoeln“ target=“_blank“>View the story „Mein #barcampkoeln 2015“ on Storify</a>]

Dinge, die die Welt nicht braucht !? #educamp.e.V.

Das hört sich auf dem ersten Blick ein bisschen merkwürdig an.

Wo liegt das Potenzial von barcamps?

Das EduCamp ist aus der barcamp – Szene hervorgegangen. Der eigentliche Wert eines barcamps definiert sich über den Inhalt, den die Teilnehmer von sich aus mit einbringen. Das bedeutet für mich, dass zu Anfang eines jeden barcamps besonders hohe Gestaltungsmöglichkeiten für den Organisator, aber auch für die Teilnehmer vorhanden sind. Vorerst sind die Grenzen nur im eigenem Denken zu finden. Erst nach und nach werden diese Vorstellungen in ihrer Umsetzung der Realität angepasst.

Für mich besteht die herausragende Eigenschaft eines barcamps in seiner Offenheit. Am Anfang ist alles an dieser Veranstaltung offen und diejenigen, die sich einbringen wollen, geben dem jeweiligen barcamp nach und nach ein eigenes oft unverwechselbares Gesicht, wie beispielsweise die Personen des barcamps „Kirche 2.0“, welche den zweiten Tag des BarCamps mit einer Andacht begonnen haben.

Um sich nicht all` zu sehr den Zwängen der Realität anpassen zu müssen und das Potenzial eines barcamps hoch zu halten, werden in jeglicher Form offene und hierarchiefreie Formate bevorzugt. Hierbei handelt es sich um Formate, die die Teilnehmer aus den strukturalen Vorgaben ihrer Alltagswelt, die oft durch Hierarchien und anderen strukturalen Einschränkungen geprägt sind, herausholen. Natürlich sind diese Formate in der Praxis, bzw. gesellschaftlichen Realität nicht in dieser reinen Form vorzufinden. Die praktischen Umsetzungen werden vielmehr bestimmt durch feine Abstufungen dieser idealen Form.

Aus diesem Grunde bewundere ich immer wieder die Teilnehmer eines barcamps, die sich darauf einlassen, die für sich die ideale offene Form eines solchen konspirativen Zusammentreffens experimentell entdecken zu wollen. So werden neue Formate, die speziell für und von der anwesenden Ziel- und Gestaltungsgruppe entwickelt werden ausprobiert, für gut befunden und weiterhin integriert oder für nicht passend deklariert und wieder zur Seite geschoben.

Welche Strukturen könnten sich auf barcamps durchsetzen?

Das Tool „CoDaCo“ (auf „CoDaCo“ bin ich bereits in einem der letzten Artikel eingegangen) hat sich bspw. durchgesetzt, oder auch das gemeinschaftliche Festhalten der einzelnen Sessioninhalte über Openetherpad.  Nie besteht der Anspruch darin, dass alle Teilnehmer mit einer Neuerung einverstanden sein müssen. Bei barcamps ist vollkommen ausreichend, wenn sich nur eine kleine Gruppe für ein bestimmtes Format interessiert und dieses dann in ihrem Kreise umsetzt, getreu dem Motto: „Leben und Leben lassen“ Mehreres und auch unterschiedliches kann nebeneinander bestehen, solange die Grenzen und Möglichkeiten eines jeden einzelnen akzeptiert werden. Durch Zwänge allein, das erfahren wir im Alltag, werden keine Motivationen ausgelöst, durch die sich der Einzelne einbringen kann.

Warum die Bildung eines EduCamp e.V’s?

Das EduCamp ist ein spezielles barcamp, welches sich mit Themen rund um das Lernen in heutigen vorwiegend medial bestimmten Zeiten auseinandersetzt. Besonders inspirierend wirkten auf mich die bisherigen Veranstaltungsorte des EduCamps, weil sie an Universitäten bzw. Hochschulen angegliedert waren. Von diesen Orten geht für mich eine besondere Stimmung aus, die kreative Auseinandersetzungen ermöglichen. Veranstaltungsorte waren bisher:

  1. Ilmenau
  2. Berlin
  3. Ilmenau
  4. Graz
  5. Hamburg
  6. Aachen
  7. Bremen

Die Individualität der verschiedenen Austragungsorte wirkt zum einen attraktiv indem sie jeder Veranstaltung einen besonderen Charme verleiht und dabei gleichzeitig immer wieder verschiedene Zielgruppen (die sich oft in regionaler Nähe zum EduCamp befinden) anzieht, zum anderen stellt sie die Organisatoren immer wieder vor neue Herausforderungen. Ständig sich wechselnde Rahmenbedingungen auf beiden Seiten der Organisation erschweren die Durchführung eines EduCamps. Wie Thomas Bernhardt auf der mixxt-Seite des EduCamps erklärt kann mit der Gründung eines gemeinnützigen Vereins der organisatorische Ablauf um ein vielfaches erleichtert werden und würde zudem die Transparenz nach außen unterstützen.

„Grund war hierfür u.a. die hierdurch verbesserte organisatorische Abwicklung der EduCamps durch nicht von EduCamp zu EduCamp wechselnde Vorgaben von den ausrichtenden Universitäten und die damit auch ständig wechselnden Ansprechpartner. Dies ermöglicht nun auch die längerfristige Kooperation mit Sponsoren und Förderer und bietet somit mehr Handlungsspielraum sowohl für die beiden EduCamps pro Jahr als auch für weitere Initiativen. Für die EduCamp-Community bringt die Gründung darüberhinaus mehr Transparenz über die Aktivitäten des Vereins (z.B. über die geflossenen Gelder sowie die Ausrichtung der EduCamps selbst).“

Als EduCamp e.V. soll ein eine Seite der Organisation einen festen Orientierungspunkt für Veranstaltungsorte, Sponsoren und Förderer des EduCamps angeboten werden. Ich verstehe darunter nicht, dass jedes EduCamp nur mit dem EduCamp e.V. durchgeführt werden kann. Jeder kann, ganz im Verständnis eines barcamps, ein EduCamp auch selbständig organisieren.

Weitere Informationen:

–       Gründungsmitglieder des EduCamp e.V.`s

–       Satzung