CeBIT 2016 – Impressionen

Für die FernUni in Hagen war ich dieses Jahr auf der CeBIT, um unser Projekt „PfadLerner“ vorzustellen. Mit dieser Plattform können Studierende und Mitarbeitende der FernUniversität in Hagen Lerninhalte mit Orten in ihrer unmittelbaren Umgebung verknüpfen.

Zusammen mit Unternehmen aus der Wirtschaft und weiteren Forschungsinstitutionen wurde das Potenzial NRWs auf der CeBIT vorgestellt.

prominenter Besuch am Stand:

(Foto vom Staatsminister (Vertretung) wird nachgereicht)

 

Beate Wieland und Thorsten Menne (Forschung und Technologie)

Beate Wieland und Thorsten Menne (NRW Ministerium, Bereich für Forschung und Technologie) 

und schnell vorbei gehuscht ist sogar Frau Merkel …

besonders gefreut haben wir uns über jeden FernUni Hagen Verbundenen:

und Spaß hatten wir auch 😉

weitere Eindrücke:

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Welche Erkenntnisse die ITB 2014 für GeoSurfen ermöglichte …

Die ITB ist eine der größten und somit führenden Messen der internationalen Tourismus-Wirtschaft, auf der die ganze Vielfalt des Reisens  zu finden ist. Udo bezeichne sie auf seinem Blog Jo-Igele Reiseblog sogar als Weltmesse.

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Ich bin für GeoSurfen ebenso dem Ruf nach Reisen und Fernweh in das sonnige Berlin gefolgt. Denn nirgendwo anders konnten wir in so kurzer Zeit mit Hotels in Kontakt kommen, um mit ihnen das Potenzial unserer Idee die Struktur von GeoSurfen in einer branded App (How to Build the Perfect Branded App  auf txt4ever) für Hotels zu erörtern. Viele hilfreiche Tipps, Ratschläge und großes Interesse haben wir erhalten. Von den Hotels wird eine Kombination folgender Kriterien gewünscht:

  • Hotels wollen ihren Gästen in einer App beispielsweise einen 24 h / 7 Tage Service ermöglichen.
  • Dieser Service soll den Hotelgast in verschiedenen Sprachen erreichen, von denen er sich die passende aussuchen kann.
  • Aktuelle Informationen sollen den Gast über den Ort informieren und ihm bei der Gestaltung seines Aufenthaltes unterstützen.
  • Die Integration eines Booking Systems soll dem Hotel nicht nur höheren Umsatz ermöglichen, sondern auch die Abwicklung vereinfachen.
  • Die Einbindung von Entertainment soll bei dem Gast die Zufriedenheit seines Besuchs steigern.
  • Zudem soll der Rückfluss an Feedback vereinfacht werden. Hotels stehen oft vor der Herausforderung, dieses Feedback so interessant aufzubereiten, so dass diese Möglichkeit auch genutzt wird. Ich kenne es von mir selbst, dass ich den Feedback-Fragebogen in einem Hotelzimmer oft unbeschrieben liegen lasse.

Die unterschiedlichen Bedürfnisse der Hotels ermöglicht eine mannigfache Varianzenbreite an Apps. Einige der möglichen Varianzen habe ich auf der ITB entdecken können:

I-Frontdesk versucht sich diesen Herausforderungen zu stellen. Hierbei handelt es sich um einen mehrsprachigen mobilen Concierge für Tablets, der den Hotelgästen zu jeder Tageszeit zahlreiche Informationen zur Verfügung stellt. Allerdings konnte ich nicht erkennen, ob der Hotelgast Feedback hinterlassen kann.

Der TravelaAPPetizer hat eine interaktive multimediale Broschüre mit Gamification Elementen entwickelt. Grafisch besonders hochwertig können hier Destinationen die Oberfläche nutzen, um ihre Dienstleistungen und Besonderheiten vorzustellen. Die Tourismusbroschüre eignet sich besonders gut für Tablets. Die Gamification Elemente beinhalten Gesten, wie Freirubeln, 360-Grad-Drehungen, Schreiben oder Zeichnen, Hin- und Herschieben bzw. Antippen.

GeoSurfen nimmt aus den vielen Gesprächen mit, dass wir eine sehr interessante Alternative sind. Gerade unsere Touren, die zu den eingebunden Orten direkt hinführen und den integrierten Aufgaben, die nur an diesem Ort gelöst werden können, sowie die Interaktionen / Austausch der Gäste untereinander macht GeoSurfen recht attraktiv. Allerdings haben wir auch den Wunsch nach einer allgemeineren Rubrik für aktuelle Informationen herausgehört. Der Wunsch nach einem Bookingsystem ist hingegen bei uns nicht so vordergründig gewesen. Das liegt aber wohl eher daran, dass wir im Gegensatz zu den anderen Apps keine App sind, mit der sich der Besucher im Vorhinein informieren kann, sondern als Begleiter vor Ort verstanden werden.

„Mobile zu sein“ ist für die Reisebranche wichtig. Die Zahl der mobilen Internetnutzer ist laut statistica um 43 % von 2012 nach 2013 gestiegen:

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(Quelle: http://de.statista.com/infografik/1984/mobile-internetnutzer-in-deutschland/)

Die Tourismusbranche muss daher nach mobilen Lösungen und Services suchen, um ihre Kunden weiterhin zu erreichen und ansprechend für sich zu werben. Travelnext berichtet, dass 94 % der Reisenden nach Vor-Ort-Aktivitäten auf ihren mobilen Endgeräten suchen. Davon suchen 75 % nach Restaurants und Gaststätten während ihres Aufenthalts.

Um den Bedürfnissen der Reisenden gerecht zu werden, muss nicht die „eierlegende Wollmilchsau“, also die ultimative App angeboten werden. Oft kann ein Hotel, Sehenswürdigkeit etc, bei seinen Gästen einen sehr zufriedenen Eindruck hinterlassen, wenn sie in einer kleinen App den Bedürfnissen ihrer Gäste  entgegenkommen. Wichtig, dass diese App für die Gäste sichtbar ist und relevante Informationen über eine leichte Navigationsführungen in der App den Gästen angeboten wird. Reise-Apps bedeuten zudem Spaß. Die meisten Menschen gehen auf eine Reise, um eine tolle Zeit zu haben.

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Spannend fand ich zudem die Reiseblogger bei ihren Tätigkeiten auf der ITB zu beobachten.

Auch sie nutzten die ITB  in mehrfacher Hinsicht zu Marketingzwecken. Auf der einen Seite haben sie sich ins Gespräch mit potenziellen Kunden, Sponsoren, etc. gebracht, auf der anderen Seite und das fand ich viel interessanter, haben sie ihre Aktivitäten im Mainstream (Besuchertage) vorgestellt. Nicht jeder Besucher konnte ihre Aktivitäten nachvollziehen, bzw. waren einige über diese Art der Lebensgestaltung doch sehr überrascht. Ich fand es toll, dass den Reisebloggern seitens der ITB ermöglicht wurde, den Kontakt zu den Besuchern zu suchen.

Über 300 Reiseblogger sollen in den vier Tagen auf der ITB dabei gewesen sein. Sie haben ihre Kontakte gepflegt und neue Reise-Ideen gesammelt. Die ITB eröffnet Reisebloggern eine gute Plattform und scheint sie als Teil der Familie anzuerkennen. Beispielsweise hielt Anja (@travelontoast) einen Vortrag überBlogger Relations, welche als Methode eines gezielten Kommunikationsmanagments (Görs Communications) von Unternehmen für Reiseblogger eingesetzt werden kann.  Das es sich bei Touistikern um eine riesige Familie handelt durfte ich schon auf meinem TourismusCamp in Eichstätt (Blogbeitrag) erfahren, welches die Vertrautheit und Herzlichkeit, aber auch die Vielfalt der unterschiedlichen Familienmitglieder wiederspiegelte. Auf der ITB scheinen sich, nach dem Blogbericht von Monika Fuchs (TravelWorldOnline), Reiseblogger  und Touristiker zu suchen und zu finden.  Dabei handelt es sich jedoch um die Suche nach den zueinander beidseitig passenden Kooperationen. Auf ihrem Reiseblog  berichtet Monika von den spannenden und für Außenstehende interessanten Vorbereitungsprozess. Äußert unterhaltsam fand ich, dass auch in diesem Kennenlernprozess auf der ITB das Werkzeug des Speeddatings eingesetzt wurde.

Ebenso finde ich folgende Wendung beachtenswert:

Das Content Marketing Unternehmen Boomads hat Reiseblogger zu einem SEO Workshop in einem Oldtimerbus eingeladen, damit sie lernen, wie sie das SEO ihres Blogs verbessern können. Wolfgang berichtet auf seinem Reiseblog über eine Einladung von Boomads zu einem SEO-Workshop. „Willkommen im Blogger-Express zur ITB Berlin. Bitte steigen Sie ein.“, so begrüßte das Travelbook Blogstars Team von Boomads, geladene Blogger (Bericht von Boomads). Bloomads ermöglicht Bloggern mit ihren Inhalten Geld zu verdienen. Dabei bildet das Unternehmen so ganz nebenbei ein Blognetzwerk. Ein kleinen Ausblick in das riesige Netzwerk der Reiseblogger gibt Mandy von „Movin’n’Grovin“ in ihrem Blogbeitrag zur ITB.

Sonne, Leipzig und die GCO

Die Stimmung war gut. Dennoch wusste keiner von uns (Online4family) was ihn in den nächsten drei Tagen erwarten würde. Auch wenn die Games Convention nach Köln gezogen ist, so verbinde ich Leipzig mit diesem Event. Ich hatte den Eindruck, dass mit der Umsetzung eines gänzlich neuen Messeformats, der Games Convention Online, Leipzig sich nicht abhängen lassen will.

Der Auftakt fand zugegebenermaßen im kleinen Rahmen statt. Zwei Hallen wurden großzügig mit Ständen ausgefüllt. Gleichwohl war ich gerne bei diesem ersten Auftakt dabei. 43.000 Besucher erfüllten die Hallen in der ersten Games Convention Online, genügend Besucher, um im nächsten Jahr weiterzumachen (Quelle). Ich freu mich darauf und bin entweder als Austeller oder Besucher wieder dabei.

Toll fand ich, dass sich als Nebenformat ein Barcamp zu der Games Convention Online formiert hat, in der in offenen Diskussionen miteinander geredet wurde. Ich selbst bin wegen fehlender rechtzeitiger Anmeldung nicht in die Räume hinen gelangt, die mich mit am meisten interessiet haben. Da ist so ein BarCamp Format die ideale Alternative, in der man sich mindestens genauso qualitativ austauschen und stets über aktuelle Veränderungen sofort informiert wird, weil jeder selbst zu dieser Qualität beiträgt.

Die Messe Online benötigt eine anderes Messeformat. Ein Ansatz ist die virtuelle Plattform Club Cooee, in der sich Besucher in einem speziellen Raum „GCO“ ebenso treffen und verabreden können. Wahrscheinlich ist solch ein Format erst dann wesentlich effizienter, wenn die GCO auf GC Dimension angewachsen ist und die Übersichtlichkeit der Aussteller langsam verloren geht.  Ebenso können verschiedene „vor Ort Ereignisse“ die Attraktivität der GCO steigern.

GCO 2009

weiterführende Links:

Twitterstream

Artikel zum GamesCamp (mixxt)

KinderKult

Wenig Kinder sind an diesem Morgen unterwegs. Der Parkplatz vor dem Medienevent ist fast leergefegt. Ich wundere mich darüber, während ich die Hallen betrete. Erst später bemerke ich, wie sich die Hallen langsam mit fröhlichen Kindergeschrei und lautstarken Experimenten füllen. Wahrscheinlich sind Familien mit Kindern noch nicht so früh am Morgen unterwegs!

Innen erstreckt sich weiter Raum zwischen den aufgebauten Ständen. Verwunderlich, kenne ich doch nur Messen, in dem sich die Zuschauer zwischen den Ständen durchzwängen müssen, um dann doch an jenem oder diesen Produkt anzustoßen bzw. umzureißen. Hier ist Platz! Der freie Raum kann aktiv oder nur zum herumschlendern genutzt werden. Ab und zu schießen die unterschiedlichsten Fahrradgestelle an mir vorbei. Den Kindern gefällt es, entweder alleine oder zusammen mit den Eltern die verschiedensten Gestelle zu benutzen. Dazwischen erproben Kinder das Stelzen laufen, spielen Tischtennis, basteln etc… selbst auf Erwachsene überträgt sich diese experimentelle Neugier.

Hier greift die Neugier um sich. Handwerklich, sportlich und künstlerisch darf sich hier jeder betätigen. Die neuen Medienformate sind ebenso hier vertreten und fügen sich in das Gesamtbild harmonisch mit ein. LAN-Spiele und ein Führerschein für das Internet könnten die Kinder an die Stände locken. Doch, wer aufmerksam beobachtet sieht ein gleichmäßig verteiltes Interesse der Kinder.

Weiterführende Links:

KinderKult