Mit Google Earth Wege messen

Aus aktuellem Anlass, stelle ich gerne für die Personen, die noch nicht wissen, wie sie für die #geoaction am kommenden Samstag  ihren zurückgelegten Weg aufzuzeichnen bzw. zu messen können, ohne sich dafür aber eine App herunterzuladen, Google Earth vor. Bei der #geoaction handelt es sich um ein Projekt der Community des Webplaneten, welches für den 05.11.2011 ausgerufen wurde.

„Diesen einen Tag möchten wir dazu nutzen, gemeinsam vor die Tür zu kommen und sportlich aktiv zu werden. Ob du nun wanderst, radelst, läufst, kletterst oder hüpfst, oder angelst oder… ganz egal. Es sollte nur außerhalb deines Alltags stattfinden und du sollst dabei aktiv sein!“

Im Anschluss daran, zeige ich einen weiteren sehr praktischen Einsatz der Funktion in Google Earth, Wege auszumessen, für die Vorbereitung von Wettbewerben oder weitere Einsatzmöglichkeiten, in denen vgl. Wegstrecken notwendig sind, auf. Diese Einsatzmöglichkeiten sind gekennzeichnet von vergleichbaren Wegbedingungen. Wie bereits viele Leser meines Blogs erfahren haben, interessiere ich mich sehr für das Geocachen. Hier wurde ich gebeten für mehrere Gruppen eine Art Wettbewerb zu entwerfen. Wettbewerbsbedingungen, wie beispielsweise die Wegstrecke sollten daher miteinander vergleichbar sein.

Erste Schritte nach dem Download von Google Earth anhand der #geoaction vom „Webplaneten“ erklärt:

Mit Google Earth kann die zurückgelegte Strecke (man kann auch die vor sich liegende Strecke messen ;)) gemessen werden. Dazu kann man sich Google Earth kostenlos herunterladen.

Nach der Installation, zoomst du auf deinen Ort, bspw. wäre das bei der Wandergruppe Bad Harzburg.

 

 

 

 

 

 

Um eine Strecke auszumessen, wählst du in der Toolbar, welche sich über dem Kartenausschnitt befindet, das Lineal.

Daraufhin springt ein Fenster auf, wo du dich zwischen dem Anlegen einer Linie und einem Pfad entscheiden kannst. Eine Linie besteht aus einer einfachen Strecke, während du mit einem Pfad mehrere Strecken aneinander zu einem Pfad reihen kannst. Ich wähle für die Wandergruppe den Pfad. Zusätzlich kannst du die Maßeinheit der zu messenden Strecke auswählen. Für die Wandergruppe setze ich die Maßeinheit auf Meter.

Mit der Maus klicke ich daraufhin auf den Startpunkt der Tour, die Wandergruppe startet ihre Wanderung vom Bahnhof aus und geht beispielsweise erst einmal zum Wildpark. Bis zum Wildpark habe ich mehrere Strecken zu einem Pfad der Straßenführung entsprechend aneinander gereiht und bereits etwa 1100 Meter als Wegstrecke ermittelt.

Ein möglicher Wanderweg könnte beispielsweise wie in der nächsten Abbildung angegeben, aussehen.

Die Messpunkte können im Nachhinein noch verschoben werden. Dazu brauchst du nur mit dem Mauszeiger über den zu verschiebenden Punkt gehen, bis aus dem Viereck eine Hand wird. Bei gehaltener linker Maustaste verschiebst du den Punkt.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten vgl. Wegstrecken am Beispiel des Wettbewerbs mehrere Gruppen, welche durch die Leipziger Innenstadt geocachen:

Verschiedene Themen wurden für die verschiedenen Gruppen erarbeitet und daraufhin nach geeigneten und thematisch passenden Stationen gesucht. Um die Wegstrecke miteinander vergleichen zu können, wurden die kürzesten Wegmöglichkeiten ermittelt und bei Google Earth, wie in der Beschreibung oben, eingegeben. Daraus ergaben sich für die Themen:

Thema

zurückzulegende kürzeste Wegstrecke

Karte

Wende – Leipzig die Wiege der friedlichen Revolution! 2,3 km  
kulinarisches Leipzig – riechen, kosten und genießen 2,6 km  
Kirche – Glaube und ihre Leipziger Stätten 2,5 km  
schwarzes Leipzig – die Gothikszene 2,5 km  

Mit Google Earth können auch die einzelnen Stationen vermerkt werden, zu dem der Teilnehmer geleitet werden soll, wie bspw. bei der „traditioneller Kaffeegenuss in Leipzig“ Tour (2,5 km):

Die Vorbereitung, Organisation und Verwaltung gestaltet sich einfach, da mit ein paar Klicks Stationen und Pfade ein- bzw. ausgeblendet werden können.

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Geocachen mit dem Android: c:geo

Seit einiger längerer Zeit bin ich nun schon mit Geocachen beschäftigt. So, dass es heute Zeit wird, euch endlich mal die App „c:geo“ vorzustellen, mit der ich sehr gerne unterwegs bin. Hin- und wieder probiere ich gerne die eine oder andere App, oder gar GPS-Geräte aus. Dennoch bleibt die vorgestellte App für den Freizeitbereich einfach bisher unschlagbar. Sie ist unaufdringlich, keine zusätzlichen Gerätschaften müssen mitgetragen werden (je weniger, umso besser für mich) und das Handy kann noch zum telefonieren, also anderen Funktionsweisen zugeführt werden ;).

Das Medienpädagogik-Praxis Blog hat diese App vor rund einem Monat getestet und auf dem eigenem Blog beschrieben.

Welche Geräte können die APP „c:geo“ nutzen?

Für Handys mit Android als Betriebssysem ist c:geo einsetzbar. Die App selbst ist opensource und eignet sich für Android-Smartphones mit GPS Funktion. Als Ergänzung empfiehlt sich für den Einstieg die kostenlose Bedienungsanleitung zu c:geo, welche ebenfalls als eigenständige App im Market zu bekommen ist.

Wozu kann c:geo eingesetzt werden? / Wie gestaltet sich die Usebility?

„c:geo“ ist eine einfache, intuitive und nach ersten Erfahrungen leistungsstarke App, für das Geocachen.

c:geo - opensource, Download bei heise


Wie ist der inhaltliche Aufbau on c:geo gestaltet?

Nach dem Start der App empfängt ein transparentes Menü mit sechs Icons den User. Im ersten Menüpunkt, der Live-Karte werden alle in der Nähe verfügbaren Caches anzeigt. Der zweite Menüpunkt “In der Nähe” ist eigentlich ähnlich dem ersten Punkt, jedoch in tabellarischer Ansicht. Der dritte Menüpunkt beinhaltet alle auf dem Gerät gespeicherten Caches. Die restlichen Menüpunkte lassen dann noch unterschiedliche Suchoptionen zu. Nach Aufruf der Live-Karte, wird eine Map mit der eigenen Position, sowie alle in der Nähe verfügbaren Caches angezeigt. Ein Touch auf das Cache-Symbol und die Details zum Cache werden angezeigt. Die App ermöglicht den Cache offline abzuspeichern. Die App kann auch gpx-Dateien importieren, dann wird ebenso keine Internetverbindung benötigt. Mit einem Kompass-Symbol (oben neben dem Cache-Titel) oder die Menütaste zum Aufruf des Kontextmenüs kann der Cache annavigiert werden. Der Kompass zeigt den direkten Weg per Luftlinie zum Ziel an.

Geocachen mit dem Android: c:geo-391872.jpg Geocachen mit dem Android: c:geo-391875.jpgGeocachen mit dem Android: c:geo-cgeo_home4_thumb.jpgGeocachen mit dem Android: c:geo-c_geo_geocaching_android_7.gifGeocachen mit dem Android: c:geo-c_geo_geocaching_android_4.gifGeocachen mit dem Android: c:geo-medium_b3.png

Wie wirkt sich der Gebrauch von c:geo auf den Akkuverbrauch aus?

Das aktive mobile Datennetz und der ständige Einsatz des GPS‘ ist ein hoher Stromverbrauch und eine knappe Akkkulaufzeit eh schon vorprogrammiert. Deshalb gilt, beim Geocachen mit dem Smartphone stets mit vollem Akku loszuziehen. Bei längeren Touren sollte evtl. auch an eine externe Stromquelle oder Ersatzakku gedacht werden.

Wie sollte ich nach dem Download c:geo das erste Mal einsetzen?

Nach der Installation und anschließendem Start der App solltet ihr Euch zunächst in den Einstellungen mit einem Geocaching.com-Account anmelden. Wer noch kein Konto besitzt sollte dies im Vorfeld erledigen. Ihr greift dann auf das entsprechende Kartenmaterial von Geocahing.com zurück und habt auch die Möglichkeit direkt im eigenen Profil zu loggen/posten.

Welche Schnittstellen werden zusätzlich angeboten?

Die App bietet eine Einbindung eines Go 4 Cache und Twitter-Accounts an, um anderen Usern in Echtzeit eigene Beiträge mitzuteilen. Ebenso arbeitet c:geo mit Google-Maps zusammen, in der die gefundenen Caches und die zu Suchenden auf einer Straßenkarte eingeblendet werden.

Wie schneidet c:geo im Vergleich mit ähnlichen Apps ab?

Die kostenlose c:geo-App hat mehr Funktionen als die offzielle App des Geocaching-Anbieters Groundspeak. Zudem ist sie in einzelnen Darstellungen effektiver. Beispielsweise werden gefundene Caches sofort in einer Übersicht als gefunden angezeigt. Des Weiteren werden weitere Such- und Navigationsmöglichkeiten angeboten.
Auf dem Android Markt wird sie als die zur Zeit beste App für das Geocaching bewertet.

Existieren interessante Hintergründe zu c:geo?

In der Geocaching-Community wird schon seit längerem darüber diskutiert, wie Groundspeak freien Entwicklern Steine in den Weg legt. Ein API ist seit langem angekündigt, befindet sich aber laut Groundspeak immer noch in der „Erprobungsphase“. Unklar ist auch, wie offen das API ausfallen wird.
Der Entwickler carnero hatte im Juli angekündigt, (Quellehttp://www.geocaching-dessau.de) wegen Auseinandersetzungen mit Groundspeak (die App greift direkt auf die Datenplattform von Groundspeak zu) von der App zurückzutreten. Seit dem wird sie als Open-Source-Projekt weiter entwickel.

Wo kann die c:geo kritisiert werden?

Die App bietet zwar weitere Suchmöglichkeiten nach Koordinaten an, dennoch vermag ich an diesem Gerät nicht so leicht Peilungen vorzunehmen. Peilungen werden beim Geocachen jedoch hin- und wieder erfordert! Hier weiche ich auf einen Webdienst aus, obwohl c:geo laut infoblog.li Peilungen vornehmen kann.

Existieren nützliche Kombination mit anderen Apps?

WhereYouGo – ist eine spezielle App für Wherigo-Caches
– GCC: Geocache Calculator – beinhaltet über 250 unterschiedliche Funktionen zur Berechnung von Werten und Prüfsummen, sowie Tabellen und Übersichten zur Unterstützung bei der GeoCaching Suche unterwegs.
– GC Schnack – zeigt Geocaching News an

– weitere Empfehlungen von Cowboy of bottrop

Handy verlegt?

Ich habe vor einiger Zeit mein Handy verloren und habe aus diesem bitteren Ereignis gelernt ;). Das Handy war zwar teuer gewesen, dennoch störte mich viel mehr der Gedanke, dass Fremde auf meine persönlichen Daten zugreifen konnten (FB, Emails, SMS etc.). Seit dem überlege ich, wie ich zukünftig vorgehen könnte, falls mir so etwas wieder passieren sollte. Ich habe mir aber fest vorgenommen, auf mein Handy besser aufzupassen, doch manchmal helfen vl. auch die besten Vorsätze nichts.

Über das Portal www.samsungdive.com soll sich das Handy (Samsung) einfach orten oder sperren lassen. Besonders interessant finde ich zudem die Möglichkeit, dass über das Portal wichtige Daten gelöscht und somit vor Missbrauch geschützt werden können. Samsung bietet neben HTC und Motorola einen Onlinedienst zur Fernwartung an, welcher derzeit mit dem Galaxy s, dem Galaxy S II und dem Bada-Gerät Wave funktioniert. Auf der Webseite von Samsung Dive muss man einfach seine Geräte registrieren.

Das vermisste Handy kann in mehreren Abstufungen wiedergefunden werden:

  • Szenario 1: 

Das Handy ist irgendwo in der Wohnung auf Erkundungsreise und ich habe keine Ahnung, welche Ecke es sich gerade bevorzugt anschaut.

Lösung: Über das Portal kann ich das Handy mit maximaler Lautstärke anklingeln lassen. Bisher habe ich über Skype mein Handy ausfindig machen lassen, indem ich auf meinem Lapi mich selbst angerufen habe. Das geht auch.

  • Szenario 2:

Das Handy ist weg oder gestohlen.

Lösung: Über das Portal wird mein Handy auf einer Landkarte lokalisiert bzw. geortet. Des Weiteren kann ich über das Portal eine SMS an den Finder senden. Dieser Dienst kann auch von zahlreichen anderen Handyortungsmöglichkeiten genutzt werden. Was in meinen Augen SamsungDive jedoch gegenüber diesen Webplattformen hervorhebt, ist die Möglichkeit die Plattform dazu zu nutzen, um alle persönlichen Daten zu löschen bzw. das Handy zu sperren.

Das bedeutet also, wenn jemand das Handy stiehlt oder findet und anstatt es zurückzugeben seine eigene SIM einlegt, wird die Nummer dieser SIM dann mitgeteilt. Ich finde das schon Klasse – wer dann trickreich ist, hat eine reelle Chance, den Dieb/Finder irgendwie doch noch ausfindig zu machen (indem man ihn auf seiner eigenen Nummer anruft).

  • Szenario 3:

Eltern überwachen ihre Kinder.

Lösung: Die Plattform kann mit seiner Ortungsmöglichkeit von Eltern eingesetzt werden. Mit der Funktion „Ortung starten“ können Eltern für 12 h im 15 Minuten Rhythmus den Weg des Handys, welches das Kind im besten Fall bei sich trägt, nachverfolgen.

Damit die Registrierung der Samsung Geräte reibungslos abläuft, sollte man zuerst ein Konto auf der Plattform anlegen. Danach muss man auf dem Samsung Gerät (Handy …) das Konto eintragen, um dann im dritten Schritt wieder auf der Plattform seine Einstellungen vornehmen zu lassen. Ist das Konto auf dem Handy nicht eingerichtet, findet das Portal das Handy nicht.