Snapchat in der Bildung und Wissenschaft?

Kurz zusammengefasst:

Snapchat ist ein Instant-Messaging-Dienst und ist nur über die App zu verwenden (nachzulesen ist die mobile only Strategie bei Frank Tentler oder in der Session Dokumentation von der 19. BarSession in Dortmund). Darüber hinaus  ist Snapchat in einigen Punkten radikal anders als andere soziale Medien. Es gibt keine Kommentare, keine Likes und keine Timeline. Inhalte werden nicht länger als 24 h gespeichert.

Wer einem Sender Feedback geben will, schreibt ihm – privat! Inhalte bestehen aus maximal zehn Sekunden langen Filmen und Bildern, die sich mit einer Textzeile, eigenen Zeichnungen, Emojis und anderen Filter ergänzen lassen. In der Regel kann der Empfänger sie nur einmal anschauen, dann verschwinden sie.

Snapchatter übermitteln eher weniger Informationen als aktuelle Stimmungen, Eindrücke und Erlebnisse. Deshalb der hohe Stellenwert von Emojis und Zeichnungen!

… und was was kann man damit in der Bildung und Wissenschaft machen?

Snapchat in der Bildung und Wissenschaft?

Im Gespräch mit meiner Kollegin  wurde die Frage eröffnet, die mich seit dem immer wieder beschäftigt. Kann Snapchat für uns in der Bildung an der FernUni (und vielleicht allgemein für Hochschulen) interessante Ansätze bieten?

Unser aktuelles Zwischenergebnis besteht darin, dass sich die Hochschule aktuell keine Gedanken machen muss, ob sie auf Snapchat vertreten sein sollte, so wie es mit Twitter und Instagram durchaus spannend sein kann. (In ein paar Monaten könnte die Lage schon wieder anders aussehen.)

Dennoch könnte man mit Snapchat in einigen Veranstaltungen experimentieren. Mehr als andere Social Networks lädt Snapchat zum Experimentieren ein und eignet sich für Versuche.

Einige spannende Projekte laden bereits zum Beobachten ein:

  • Im Snap-Science-Tumblr werden Beispiele für Snapchat in der Wissenschaft gesammelt.
  • This Is a Science Expedition to the Rainforest… On Snapchat

  • SNPCHT WSSN #01: Der Pygmalion-Effekt

  • Snapchat Story: University of Florida’s Gator Outreach Program: Eindrücke einer Studienreise wird in wenigen Minuten wiedergegeben.

  • Miami University Snapchat Takeover: Travel Writing and Italian Film

  • Smartcities: Wir schippern in die Zukunftsstadt! (Snapchat Story)

Mehre Ansätze, Snapchat in der Kommunikation zu nutzen, scheinen durchaus interessant zu sein. Ein paar Ansätze habe ich aus den unterschiedlichen Kanälen, wie zum Beispiel dem Medienpädagogik Praxis Blog, zusammen getragen:

  • Events: Auf Snapchat könnten Studierende  aus ihren eigenen unterschiedlichen Perspektiven über eine Veranstaltung berichten.
  • Botschafter: Folgende Szenarien finde ich durchaus spannend weiter zudenken: Erstsemester berichten über ihre ersten Studienerfahrungen, Exkursionsteilnehmer von ihren Reisen. Studierende, die sich schon länger im Studium befinden, zeigen den „Neuen“ ihre Empfehlungen.
  • Transformer: Lerninhalte können kreativ in einer eigenen Snapchat Story für Kommilitonen zusammengefasst werden. Als Orientierung, wie Inhalte kreativ dargestellt werden können, ist ein Blick in Shonduras Kanal lohnenswert.
  • Feedback: Durch Chat-Kommentare sowie den Rückkanal mittels Screenshots lassen Feedback Varianten gestalten. (Hintergrund: Snapchatter einer Story erhalten einen Einblick, wie viele andere User, Screenshots von ihren Snaps gemacht haben.) So können z.B. Abstimmungen herbei geführt werden, bei denen sich die Option als gewählt herausstellt, von der die meisten Screenshots gemacht wurden.
  • Spieler: In Snaps können Elemente / Gegenstände etc. versteckt werden mit denen der Snapchatter Suchspiele und Rätsel aufbauen möchten. Eine Auflösung sollte zum Schluss gegeben werden.
  • Rollenspieler: Die täglich variierenden Filter, die sich via Selfie-Kamera direkt auf das eigene Gesicht projizieren lassen, eröffnen spielerische Freiräume für Rollenspiele. Bei intensiverer Auseinandersetzung mit den Filtern lassen sich auch komplexere Stories erzählen.
  • storytelling: Daniel Bröckerhoff arbeitet als Journalist und moderiert derzeit die Nachrichtensendung “heute+”, er gewährt bei Snapchat regelmäßig Einblicke in seinen Arbeitsalltag und nimmt seine Zuschauer mit hinter die Kulissen.

Diese Ansätze sind nicht neu und vielleicht lassen sich gerade aus diesem Grund, einige davon inspirieren? Snapchat lädt zum Experimentieren ein und die Formate sind bekannt.

„Vielleicht wird Snapchat unsere Video-Sehgewohnheiten verändern, wie das zuvor MTV und später YouTube getan haben. Neue Medienportale kreieren einen neuen Look, der sich etabliert und später als wegweisend und stilbildend wahrgenommen wird“ (aus Medienpädagogik Praxis Blog, wo am 05.04.2016 ein weiterer Artikel zu Snapchat veröffentlicht wurde).

Advertisements

Mein erstes Date mit Snapchat

Das Daten gestaltete sich etwas schwierig. Unser erstes Zusammentreffen war geprägt von Irritation und Missverständnissen meinerseits.

Dabei sind wir nur in der falschen Umgebung aufeinander getroffen: dem OnePlusTwo (Testbericht auf mobilegeeks).

snapchat

Überlagerung der Navigation

Du präsentiertest dich und hast mich offenherzig eingeladen, mich mit dir auseinanderzusetzen. Aber ich reagierte frustriert, da ich deine offene Einladung nicht erwidern konnte. So wie sich herausstellte überlagerte sich die Navigationsleiste des OnePlusTwo mit der Navigationsleiste von Snapchat. Auch schien die Navigationsleiste vom OnePlusTwo nicht, wie sonst, sich nach einer Zeit auszublenden. Also entschied ich mich nach ein wenig Frustrecherche, wie bspw. mit diesem Artikel: How to snapchat like the teens? und einer Infografik: How people are really using snapchat, mit dir noch einmal unser erstes Date, aber mit einem anderen Smartphone, zu wiederholen.

Snapchat_Infographic_NewsCred_FULL2016-e1453828566587

Quelle: NewsCred, by Kimberlee Morrison, 26.01.2016 

 

Dort führtest du mich in eine Welt ein, die selten verschönt und überarbeitet ist, die ebenso spontan ist und sich selbst nicht so ernst nimmt.

Besonders sympathisch fand ich jedoch, dass diese Welt nicht auf Dauer angelegt ist, da deine mitzuteilenden Eindrücke nur innerhalb von 24 h aufgerufen werden können.

Wie anregend ist es doch eine Welt zu entdecken, in der man nicht jeden seiner Mitteilungen so gestalten muss, dass man zu diesen noch in 20 Jahren stehen kann. Natürlich mahnst du auch hier keinen Blödsinn zu posten, doch gibst du auch zu, dass diese Struktur mehr Offenheit und Spielfreiheit zulässt. Genau diese Struktur hebt Dich auch von den anderen Sozialen Diensten ab und zeigt deinen sehr eigenen attraktiven Charakter.

Nach diesem positiven Aufeinandertreffen habe ich Lust auf deine Begleitung. Wir einigen uns vorerst auf ein paar wenige Tage.

An diesen Tagen fällt mir auf, wie sehr du mich als Person in den Mittelpunkt bei dir setzt. Das wahrgenommene Gefühl ist bei dir stärker ausgeprägt, als in anderen Sozialen Netzwerken. Ob mir das bei dir gefällt, weiß ich noch nicht, aber es geht ja auch erst einmal darum, sich kennenzulernen.

 

 

Begegnung: Social Media und Bildung

praktischer Hintergrund:

In der Veranstaltung des Lehrgebiets der Mediendidaktik (FernUni in Hagen) zu Social Software haben wir (Organisatoren) versucht mit den Teilnehmenden, die bereits über erste Erfahrungen im Umgang mit Social Software und Social Media verfügten, Dynamiken von Social Media von Anfang an spürbar zu gestalten. Der sichtbar gewordene Austausch und die Reaktionen Bekannter und Unbekannter auf eigene Beiträge im öffentlichen (und nicht öffentlichen) Raum beflügelte die Motivation der Teilnehmenden, sich zum Einem an der Veranstaltung intensiv zu beteiligen und sich mit den Inhalten konzentrierter auseinanderzusetzen.

theoretischer Hintergrund:

„Werden Social Media für Lernprozesse verwendet, so dienen sie hauptsächlich dem Wissensmanagement, also dem Finden, Organisieren, Verfügbarmachen und Präsentieren von Wissen (Nohr 2001: 414f.). Dieses Management ist aber nicht eingebunden in eine übergeordnete Struktur, sondern geht von einem persönlichen Motiv und Interesse aus und dient zur Vernetzung in einem Persönlichen Lernnetzwerk. […] Die Lernenden sollten nicht nur dazu angeleitet werden, Lernprozesse eigenständig durchführen zu können, sondern auch darüber nachdenken, wie sie sich motivieren können. […]
Die eigene Aktivität auf Social Media vermittelt entscheidende Kompetenzen, weil sie die Möglichkeiten von Kollaboration, des Teilens von Wissen, des Kommentierens, Verlinkens erfahrbar macht. Es darf nicht vergessen werden, dass sich viele Wirkungen und Lerneffekte erst nach intensiver und langfristiger Tätigkeit einstellen.
(Wampfler, P. (2013). Grundzüge einer Social-Media-Didaktik, medienimpulse, Beiträge zur Medienpädagogik, 3/2013, online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/articles/view/561)
In einem storify haben wir den Ablauf versucht sichtbar zu gestalten. Storify kombiniert Tweets, Posts, Fotos etc. zu einer Story (= Storify) (Weitere Informationen zu storify hat Kristine Honig im Artikel „storify: Bau dir deine story“ zusammengetragen.).

Gestaltung und Entwicklung von neuen Medien – Lehren und Lernen mit Social Software-Tools in Hagen am 4./5.12.2015 (M3)

Termin: Freitag, 04.12.2015 17.00 bis 19.00 Uhr Samstag, 05.12.2015 09.00 bis 16.00 Uhr Leitung: Christine Schulmann Social Software-Tools, wie z. B. Wiki-Systeme, Weblogs, Podcasts, Social Bookmarks und E-Portfolios ermöglichen die Vernetzung von Menschen und Gruppen über das Internet und den damit verbundenen Austausch von Daten und Informationen sowie die Entstehung neuen Wissens. Sie sind sowohl Kommunikations- als auch Lernwerkzeuge und können innerhalb realer und virtueller Lernumgebungen didaktisch eingesetzt werden. Mobile Endgeräte ermöglichen dem Nutzer hierbei einen zeit- und ortsunabhängigen Zugriff. Social Software ist als ein Trend im Bereich von Educational Technology anzusehen. Worum es dabei geht, und mit welchen Tools gearbeitet wird und wie diese, innerhalb eines theoretischen Rahmens in Lehr- und Lernprozesse integriert werden können möchten wir mit Ihnen in diesen 2 Tagen vertiefen.

//platform.twitter.com/widgets.js

//platform.twitter.com/widgets.js

durch die PV begleitende Präsentation (Prezi):

am WOE wollen wir mit unseren Masterstudierenden über Bildungspotenziale von Social Software-Tools diskutieren @fernunihagen #digilearnFU15

 (bis zum 03.12.2015) Folgende Social Software-Tools sollen auf ihren Bildungspotenzial hin diskutiert und mit ihnen experimentiert werde

//platform.twitter.com/widgets.js

//platform.instagram.com/en_US/embeds.js

(bis zum 03.12.2015) Erstes Feedback gab es dann schnell :D, wir freuen uns auf diese Veranstaltung! Ausdrücklich wurden unsere Vorbereitungen (einer ersten digitalen Vorstellung vor dem Zusammentreffen) zur Veranstaltung gelobt, das steigerte natürlich unsere Motivation 🙂

http://gophi.tumblr.com/post/134787692564/digitale-erstvorstellung-digilearnfu15

https://secure.assets.tumblr.com/post.js

//platform.twitter.com/widgets.js

(bis zum 03.12.2015) Lob erhalten wir auch in folgendem Blogbeitrag:

„Am Freitag geht es nach Hagen, zur Präsenzveranstaltung: „Lehren und Lernen mit neuen Medien“. Es ist jetzt schon ganz toll, wir haben ein Vorstellungsbord auf Padlet und das ganze wird auf twitter unter #digilearnFU15 dokumentiert. Super, kann ich da nur sagen, so stellt man sich einen eEducation Masterstudiengang vor.“

(04.12.2015) … und dann machten sich die Teilnehmenden und wir uns schon auf den Weg ...

//platform.twitter.com/widgets.js(04/05.12.2015) Vor Ort in Hagen angekommen, stiegen wir schnell in das Thema der Veranstaltung ein.

//platform.twitter.com/widgets.js

http://gophi.tumblr.com/post/134582056169/titanpad-digilearnfu15-erstes-feedback-zu

https://secure.assets.tumblr.com/post.js

//platform.twitter.com/widgets.js

//platform.twitter.com/widgets.js

//platform.twitter.com/widgets.js

//platform.twitter.com/widgets.js

//platform.twitter.com/widgets.js

(04/05.12.2015) … und von außerhalb, erhielten wir ebenso tolles Feedback und Anregungen. Die Teilnehmenden und wir (die Veranstaltenden) empfanden die so entstandene Dynamik als sehr anregend und motivierend!

//platform.twitter.com/widgets.js

//platform.twitter.com/widgets.js

//platform.twitter.com/widgets.js

//platform.twitter.com/widgets.js

(04./05.12.2015) … was sogar soweit ging, dass die Teilnehmenden immer neugieriger, wissbegieriger und auch in diesem Sinne positiv fordernder wurden. So hatten sie von der Lehr-Werkstatt erfahren, in der verschiedene didaktische Szenarien und deren mediale Unterstützung vorgestellt wurden (uni-interner Link: https://moodle2.fernuni-hagen.de/course/view.php?id=44) . Diese wurden im weiteren Verlauf der Veranstaltung diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

//platform.twitter.com/widgets.js(06.12.2015) Insgesamt ist die Veranstaltung sehr gut angekommen, weil sich Teilnehmende und Veranstaltende mit ihren Vorstellungen und Bedürfnissen entgegenkommen sind. Vielen lieben Dank für dieses schöne Wochenende 😀

//platform.twitter.com/widgets.js

//platform.twitter.com/widgets.jsOuttakes 😉

//platform.twitter.com/widgets.js

Mein #barcampkoeln 2015

Der Duft von gutem Kaffee kann Menschen zu jeder Uhrzeit inspirieren. Mit seinem Aroma lädt ein zum Netzwerken und sein Temperament unterstützt Diskussionen in ihrer Tiefe und Dynamik. Kaffee ist dementsprechend der ideale Begleiter für BarCamps. (inspiriert vom Sponsor des BarCamp Köln @Sonntagmorgen)

Vorneweg: Ich fand das BarCamp Köln 2015 toll, es hat mich inspiriert und es hat mich nachdenklich gemacht. Ich habe neue und bekannte Gesichter getroffen, die mich einerseits an alte und aufgegebene Projekte erinnerten und mich zu neuen oder auch wiederbelebenden Schritten ermutigten. Euch sage ich allen DANKE! Genauso, wie den Organisatoren und den Sponsoren, die diese Plattform erst ermöglichten.

Ausgangs- und Orientierungspunkt war die Plattform des BarCamps: http://www.barcamp.koeln/2015/. Organisatorische Informationen zum Wann?, Wie? Wo?, Wer? etc. konnten dort entnommen werden, aber auch erste Sessionideen, die Betreuung des Empfangs etc. wurden dort an- und abgesprochen und wahrscheinlich werden dort auch einige Beiträge und Ergebnisse gesammelt. Es lohnt sich also immer mal wieder auf dieser Plattform vorbei zusehen.
Auch ich habe mir eine Aufgabe gesucht, um an dem BarCamp teilgeben zu dürfen (so wie alle Anwesenden auch) und so spiele ich „Empfangsdame“ :). Diese Rolle wollte ich doch schon immer einmal ausprobieren.
Nachfolgend ist der Beitrag in Inspirierendes, Nachdenkliches, Ausprobierendes und den Dank unterteilt.

Inspirierendes!

Session: Best of 165+ Social Media Tools von @GetOliverLeon

In dieser Session wurde in rund 1 Stunde ein Ritt durch verschiedene Social Media Tools und ihre Anwendungsbereiche unternommen. Sehr beeindruckt hat mich, dass Oliver immer auch Alternativen aufgezählt hat und so bleibt es einem selbst überlassen, einmal auszuprobieren mit welchen Tools er am besten zurecht kommt. Einige Tools klangen dabei so spannend, dass ich diese nach näherer Betrachtung gerne auf unserem Social Software Blog (FernUni) unseren Studierenden vorstellen möchte, die damit vielleicht ihr Studium unterstützen können.

Session: Persönliches Wissensmanagement von @weltenkreuzer:

Aus dieser Session nehme ich mit, dass ich (m)einen persönlichen Informationsfluss in der Verarbeitung von Informationen aus dem Web oder wissenschaftlicher Literatur für unsere Studierenden, für ein besseres Verständnis, visualisieren könnte. Auf der zweiten Ebene könnte man diesen Informationsfluss mit entsprechenden unterstützenden Tools unterlegen.

Sessions zum Bloggen: Erstens: Pers. Blogs & Jobsuche mit @christinawunder und @bloggerabc und Zweitens: Blog positiontieren mit @end_phase

Beide Sessions und ihre Teilgebenden/nehmende haben mich motiviert, mich wieder einmal intensiver mit meinem persönlichem Blog auseinander zusetzen. Ich blogge sehr gern und ich habe es die letzten Wochen auch nicht vernachläsigt, dennoch habe ich erkannt, dass ich noch eine Menge an meinem eigenem Blog arbeiten kann. Ich kann es beispielsweise für meine Leser freundlicher gestalten, indem ich die Anregungen von @end_phase aufnehme und mein Blog thematisch in Reiter aufteile, die jeweils einzeln über einen RSS-Feed abonniert werden können. Ich habe in den Diskussionen nämlich festgestellt, wie schwer ich mich auf ein bestimmtes Thema festlegen kann, dass aber dadurch meine Leser verunsichert sind.

Insgesamt scheint es mir, dass Blogger, die neu anfangen besser geraten ist, sich thematisch festzulegen, um überhaupt in den öffentlichen Disput zu gelangen.

Session: BarCamp in Unternehmen mit @hirnrinde

Bei dieser Session war ich persönlich nicht anwesend, dennoch weiß ich, dass diese sehr lohnenswert ist und so durfte ich auch in den Kontakt mit drei BarCamperinnen treten, die diese sehr inspirierende und ermutigende Session besucht haben und mir von ihrem Projekt berichteten an der FH Köln ein BarCamp umzusetzen, welches dazu dient ihre Studierenden auch nach dem Besuch der Fachhochschule eine Plattform des Austausches zu ermöglichen. Ich werde das Projekt weiter beobachten und bin auf die Ergebnisse sehr gespannt. Auch ich arbeite an der FernUni in Hagen an einem Forschungsprojekt, dessen Ziel es ist, herauszufinden, wie FernStudierende in ihrem Bestreben sich auszutauschen unterstützt werden können.
Folgender Blogartikel auf Cortexdigital ist in diesem Zusammenhang spannend: „7 Gründe für ein internes BarCamp“ (30.08.2014)

Nachdenkliches!

Die Gespräche zwischen den einzelnen Sessions haben mich entgegengesetzt zur ansteckenden Begeisterung aus den Sessions heraus, nachdenklich werden lassen. Unter anderem haben @hirnrinde und @anachorete bei mir Gedanken der Reflexion bezüglich des #educamps (Plattform: educamps.org) bestärkt. In Gesprächen wurde für mich deutlich, dass der Umgang mit Sponsoren von Seiten des EduCamps auf anderen BarCamp-Formaten kaum nachvollzogen werden kann. Das EduCamp „schneidet sich quasi ins eigene Fleisch“ in dem es mit ihrer Handhabung potenzielle Sponsoren abschreckt, bzw. mögliche Sponsoren aus dem Wissen um das Prozedere der Abstimmung heraus, kein Interesse haben ein EduCamp zu unterstützen, wenn die EduCampenden laufende Sponsorenanfragen beeinflussen können (Hintergrundinfo: Es können bestehende Sponsorenanfragen von der Community um das EduCamp wiederrufen werden.).

Worin die Motivation gründet, dass aus dem EduCamp heraus eine Diskussion um Sponsoren entstanden ist, kann bspw. im Blogeintrag von Birgit Rydlewski: Ansichten einer Landtagsabgeordneten (01.09.2012) nachgelesen werden.

Das EduCamp ist für mich ein BarCamp welches stetig und nie aufgebend versucht und Zielgruppen (Lehrer) zu motivieren, dass BarCamp-Format zu nutzen, um sich in lockerer und wertschätzender Atmosphäre über Möglichkeiten des Webs/Internets/Technik zu informieren und damit ihre eigenen Veranstaltungen aufzuwerten bzw. bei Bedarf zu bereichern. So können Lehrende (aus Brandenburg) das EduCamp 2015 in Berlin als Lehrerfortbildung anerkennen lassen bzw. wird das EduCamp in diesen Tagen an die GMW angegliedert, um auch dortigen Teilnehmern das BarCamp Format näher zu bringen. Diese stetigen Anstrengungen finde ich bewundernswert. Genauso wie die Wertschätzung, dass auch Jugendliche und Kinder Sessions, aus eigenem Antrieb heraus, auf dem EduCamp angeboten haben.

Ausprobierendes!

Besonders gefallen hat mir am BarCamp Köln, dass auch nicht zu wenige Sessions angeboten wurden, in denen man sich selbst ausprobieren und experimentieren durfte.

Stolz bin ich vor allem auf diese Kreation mit Vine, die wir zu Dritt erstellt haben 😀

Dank!

QSC AG (Location-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoeln Sijox (Premium-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoeln sparhandy (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoelnachtung! THE LAB (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoeln
BVCM Bundesverband für Community Management (gehört zu den Basis Sponsoren BarCamp Köln 2015) #barcampkoelnsonntagmorgen (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoeln
Delinat (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoelnCarsten Rossi (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoeln
VICO Research & Consulting (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoelnJobportal REWE Digital (Basis-Sponsor BarCamp Köln 2015) #barcampkoeln

zusätzliche Empfehlungen/Links (,die ich gerne mitnehme):

 Auf storify ist diese Zusammenfassung ebenso zu finden: https://storify.com/gophi/mein-barcampkoeln
//storify.com/gophi/mein-barcampkoeln.js[<a href=“//storify.com/gophi/mein-barcampkoeln“ target=“_blank“>View the story „Mein #barcampkoeln 2015“ on Storify</a>]

regionale Social Media Projekte: @wirlebenac

Eine Menge wunderbarer Projekte existieren in unserer Welt. Eine Vielzahl davon bereichern die Region, andere sind überregional. Zuerst stelle ich euch in diesem Blogartikel eines der regionalen Social Media Projekte aus der Region Aachen vor, von dem ich begeistert bin, da es die Menschen der Region zu Interaktionen anregt. Anschließen werde ich eine kleine Überleitung zu allgemeineren Gedanken zu Lokal und Global in Bezug zum Internet.

regionales Social Media Projekt: @wirlebenac

WirlebenAC ist meiner Meinung nach eines dieser wundervollen regionalen Social Media Projekte, indem die Einwohner in und um Aachen einem gemeinsamen Projekt ihre eigene individuelle Färbung mitgeben. Danke für deine Ausdauer und Energie, Sabine, die du immer wieder in das Projekt reinsteckst und den Personen, von denen du rege unterstützt wirst.

Jede Woche twittert ein anderer aus Aachen bzw. der Umgebung unter dem Account „@wirlebenac“ ein bisschen aus seinem Alltag. Sie berichten von ihren Urlaubsvorbereitungen, von ihren Umzügen, von ihren Familienabenteuern, aus dem Studentenleben, von Kundenterminen und vielem mehr. Das Leben der Aachener ist vielfältig und spannend. Auf dem Blog heißt es:

Bei all‘ unseren Vorhaben in virtueller und echter Welt fasziniert uns die Vielfalt und die krasse Unterschiedlichkeit der Vögelchen hinter den zwitschernden Accounts. Diese Vielfalt zu bündeln und so die nicht ganz alltäglichen Facetten ihres Lebens in freier Wildbahn auszuleuchten, ist das Ziel dieses Projekts.

„Rotation Curation“ bedeutet, dass ein Account weitergereicht wird – hier nach genau einer Woche: an unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen, Meinungen, Erwartungen und Träumen. Ein bißchen ist das also wie das gute alte Schokoladenessen auf Euren Kindergeburtstagen – nur ohne Würfel und mit weniger Geschrei (hoffen wir)…

Zweimal habe ich jetzt selbst schon an diesem Projekt teilgenommen. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich das Twittern für den @wirlebenAC Account deutlich von meinem eigenem Twitteraccount @gophi unterscheidet.

Die Aachener lesen gerne mit und sind scheinbar sehr neugierig wer alles noch in der Nähe oder in dieser Stadt verweilte.

Durch meinen eigenen Twitteraccount habe ich mir in den letzten Jahren eine gewisse Gelassenheit im Umgang mit Twitter entwickelt. Wollte ich am Anfang noch jeden Tweet, der in meine Timeline gespült wurde, lesen, so denke ich mir heute: „Die richtigen Informationen werden mich zur richtigen Zeit schon finden.“ Diese Einstellung ermöglichte mir einen entspannten Umgang mit Twitter und meinen Followern und den für mich interessanten Accounts. Zur Entspannung trug auch das Einrichten von Listen/Kolumnen/Gruppen etc. mithilfe von Tweetdeck bei. Tweetdeck bringt ein wenig Ordnung in das Chaos der vielfältigen Tweets.

Screenshot als Beispiel für die Einrichtung eines Tweetdeck Accounts

Screenshot als Beispiel für die Einrichtung eines Tweetdeck Accounts

Als ich unter dem Account @wirlebenac jeweils zwei Wochen twitterte, fühlte ich ein wenig Stolz in mir aufsteigen, meinen Anteil zu einem regionalen Projekt beitragen zu können. Da ich in Aachen allerdings auch noch nicht so lange wohne, halfen mir diese zwei Wochen, mich ein bisschen mehr mit Aachen zu identifizieren.

Den Austausch empfand ich aufgrund der regionalen Nähe emotionaler als bei manch anderen Tweets. Es fällt mir schwer dieses Gefühl zu beschreiben.

allgemeine Gedanken

Als ich das Internet für mich zu Studienzeiten für mich entdeckte, lag der Reiz für mich vor allem darin, mit wenigen Klicks die ganze Welt virtuell bereisen zu können. So kann ich doch über das Internet mit meiner Gastfamilie in Mexiko viel leichter Kontakt halten. Tweets und Youtube-Videos informieren mich zudem zu aktuellen Stimmungslagen in diesem Land. Mein Gefühl für dieses Land, indem ich eine zeitlang lebte, konnte ich auf diese Weise ein wenig konservieren. Seit einigen Monaten arbeitet nun auch mein Freund in San Francisco. Auch hier hilft mir das Internet viel leichter und in unterschiedlicher Art und Weise den Kontakt zu ihm halten und sogar gemeinsame Zeit mit ihm zu erleben, indem wir gemeinsam auf Entdeckungsreisen gehen, immer verbunden über das Internet.

Danke an (cc) by Fabian Camenzind

Danke an (c) by Fabian Camenzind

Dennoch beobachte ich mit Interesse auch den anderen (entgegengesetzten?) Trend. Die Möglichkeit sich mit Menschen regional über die verschiedenen Kanäle des Internets zu vernetzen, sich auszutauschen, zu diskutieren oder um auch einfach nur Impulse von ihnen zu erhalten, wird gerne nachgekommen. Inhalte mit regionalen Content in Kombination mit fremden Personen sollen eine höhere Interaktionsrate aufweisen, nach einer Untersuchung von Buddy Media, die Facebookposts auf ihre Interaktionsrate hin untersucht haben (Studie: Facebook IQ). Während meiner Zeit unter @wirlebenac, kann ich diese Beobachtung bestätigen.

Gastbeitrag auf wirlebenAC

An Experimenten mit Twitter bin ich sehr interessiert.
So bin ich seit gestern Mittag Curator von wirlebenAC und twittere eine Woche aus meinem Leben, bevor der Account weiter gereicht wird.
In einem Blogbeitrag auf wirlebenAC beschreibe ich meinen ersten Tag:

Experimente sind spannend und eröffnen mir oft die Möglichkeit zur Selbstreflexion, bzw. Weiterbildung.

Daher bin ich begeistert, als Curator in dieser Woche tätig sein zu dürfen und aus dieser Perspektive meine neue Heimat Aachen zu entdecken.

Vorbereitungen

Viele Gedanken zogen vor dem ersten Tag an mir vorbei: Was für Themen soll ich anbieten? Worüber soll ich twittern? Was interessiert euch? Sogar ein kleines Rätsel hatte ich in seiner Grundidee zu den kleinen Details Aachener “Sehenswürdigkeiten” entwickelt (und glaubt mir ich saß drei Tage daran ;)).

Gedanken dazu, wie drei Twitteraccounts, drei Blogs, etc. bespielt werden können, haben mich den Samstag nach etlichen Redaktionsplänen recherchieren lassen. Einen passenden habe ich nicht gefunden :(.

Und dann … aller Vorbereitungen zuwider, entschied ich mich von meinem Bauchgefühl lenken zu lassen. Das heißt nicht, dass ich nun ein Konzept habe, nicht mal im Ansatz, aber warum soll ich die Zeit nicht nutzen, um euch zuzuhören, um eure Themen zu verstehen? Ich bin schließlich in eure Stadt gezogen, von der ich ein Teil werden will? (Meine eigenen Themen bringe ich dann schon irgendwie ein ;).

erste Erkenntnisse des Curatorendaseins

Zu meinen zwei Twitteraccounts (@gophi / @geosurfen) habe ich einen gewachsenen Bezug. Ich kenne meine Follower, weiß woher sie kommen und wofür sie sich interessieren. Mit dem Twitteraccount @wirlebenAC habe ich gefühlt zu 90% der Follower kein Gefühl und weiß nur, dass sie sich für das Curatorenprojekt interessieren. Dennoch kann ich Kims (@kim_1992) Empfindungen am ersten Tag (Blogpost) nachfühlen. Ihr seid neuen Curatoren sehr aufgeschlossen, das habe ich in meinen ersten Stunden auf mit dem Twitteraccount @wirlebenAC mehrmals erfahren dürfen.

Ihr begrüßt, zeigt Interesse, helft bei Problemen und seid nicht streng, wenn etwas nicht gleich funktioniert. Ihr vermittelt mir das Gefühl eine interessante und sich unterstützende Gemeinschaft zu sein.

Aber was interessiert euch? Unter @gophi interessiert man sich eher für Bildungs- und mobile bzw. Web-Themen. Bei @geosurfen dreht sich alles um das Spiel selbst. So habe ich mir angewöhnt, private Themen eher aussen vor zulassen. Aber das ist das, was  ihr wissen wollt! Daher befinde ich mich bei manchen Tweets in der Formulierung in einem ständigen Kampf 😉

Ich kann euch auch nicht versprechen, jeden Tweet in der Timeline von wirlebenAC zu lesen, so wie sich Simon, letzte Woche die Mühe gemacht hatte. Seinen Vorsatz finde ich toll. Ich muss zugeben, ich kann ihn nicht umsetzen. Dabei hat das gar nichts mit weniger Respekt und Interesse euch gegenüber zu tun. Es ist einfach schlichtweg von mir nicht leistbar, da ich sonst jede Minute in den Twittertimelines hängen würde. Ich nenne es Mut los zulassen (bei mir auf dem Nachtschrank liegt übrigens gerade das Buch von Willsm Buhse und Sören Stamer „Die Kunst, loszulassen – Enterprise 2.0, in das ich mal wieder rein lese (Amazon)) und habe Vertrauen darauf, dass wichtige Tweets immer den Weg zu einem finden, dafür gibt es verschiedene Methoden.


P.S. das mit dem Rätsel passt dann leider doch nicht hier her. Erstens habt ihr euer eigenes Rätsel und eure Struktur. Diese will ich nicht brechen, da ich das Konzept von wirlebenAC super finde und zudem habe ich festgestellt, passt es viel besser zu einem anderen meiner Accounts, so dass die Arbeit nicht verloren geht 😉 Diese werde ich wohl unter dem dem GeoSurfen-Blog bewerben.


welli

P.P.S. Bei der Unterstützung eines Wellis über eine Tierpatenschaft bin liebend gern mit dabei. Ich selbst habe mehrere dieser „Racker“ zu Hause. Deswegen frage ich, warum nur einen Welli unterstützen? Es heißt Wellensittiche in Einzelhaltung vereinsamen (kann ich zustimmen) und sie bauchen immer Artgenossen, sind ja auch Schwarmtiere 😉


P.P.P.S. Nein, wenn auch Nahe liegend, mein Nick kommt ursprünglich nicht von der Walt Disney Figur „Goofy“. Mittlerweile habe ich zwar auch schon ein paar Parallelen zwischen uns beiden gefunden, aber wie sagt man: „Wer sucht, der findet.“ 😉