Antwerpen in 360°: day and night

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Antwerpen: historic house wall – old market

Der HoloBuilder (360° Grad Umgebungen) unterstützt Zeitsprünge in seiner Darstellung. bildschirmfoto-2017-01-08-um-18-58-23Bei meinem Besuch in Antwerpen habe ich diese Funktion ausprobiert.

Der Zeitsprung ist zwar nur kurz, er besteht in einer Morgen- und einer Abendaufnahme desselben Tages, dennoch geben beide 360° Aufnahmen zwei sehr beeindruckende unterschiedliche Momentaufnahmen wieder.

Aufgenommen habe ich den Grotke Markt in Antwerpen (Google Maps) mit der Kamera App Photo Sphere von Google. Der Marktplatz lädt mit seiner wunderschönen historischen Kulisse dazu ein, an dieser Stelle kurz inne zu halten und sich von diesem Stadtbild in andere Welten führen zu lassen.

Die Aufnahme am Tag führte meine Gedanken in das 16. und 17. Jahrhundert. Die zahlreichen prunkvollen Zunfthäuser, die den Platz mit dem Brabobrunnen umgeben, führte meine Fantasie in jene Zeit,  in der sich die Kutschen durch die Gassen von Antwerpen mit allerlei Waren  zielsicher schlängelten. Über diesem hektischen Stadtgeschehen wacht die mythologische Szene des jungen Held Silvus Brabo, dargestellt am Brunnen, der einen Riesen am Ufer der Stadt besiegt hatte.

Die Aufnahme des Abends liess meine Fantasie in eine Art „Winterwonderland“ wandern. Die Lichter des Platzes und der näher stehenden Gebäude verzauberten und luden den Besucher in eine Zeit der Magie, Geheimnisse und Leckereien ein.

Link: https://holobuilder.com/explore?page=details&id=6056457866838016

Antwerpen: market place

Antwerpen: market place – Christmas time

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Arbeitsplätze im Silicon Valley am Beispiel des Runways

Für zwei Wochen hatte ich die Gelegenheit dem Phänomen Silicon Valley, dem Technologiestandort, der

Twitter HQ: cc by MatthewKeys

Twitter HQ: cc by MatthewKeys

die Welt beeinflusst, etwas näher zu kommen. Zwei Wochen in denen ich Dank einiger Kontakte und Vorbereitungen, nicht nur an der Oberfläche der Beobachtung des Silicon Valleys verharrte. Dennoch haben mir diese zwei Wochen nicht ausgereicht, um das vielschichtige und auf allen Ebenen miteinander interagierende Herz des Silicon Valleys auch nur ansatzweise zu erfassen. Bei allem was ich erfahren habe, handelt es sich um ein kleines Puzzlestück, das zu dem Gesamtpuzzle „Idee: Silicon Valley“ zuzuordnen ist. Doch wie sich die Hintergründe, Interaktionen, Zuordnungen, Anzahl der Teile, etc. genau definieren lassen, weiß ich noch nicht, aber vielleicht sind sie auch mit Absicht diffus?

Das Silicon Valley steht nicht nur für einen geografischen Ort, sondern auch für eine Idee, wie wir Menschen in dieser Welt leben können. Das Silicon Valley würde ich selbst nicht mehr nur auf die Vororte San Franciscos, der San Francisco Bay Area beziehen. Mittlerweile haben viele einflussreiche Hightech-Firmen ihren Hauptsitz in San Francisco selbst, wie bspw. DropBox, Twitter, Airbnb und Slack.

Kennzeichen des Silicon Valleys würde ich folgendermaßen definieren:

  • kleine Community, man kennt sich und trifft sich ständig
  • einzigartige Kultur des Teilens, der Kommunikation, der Offenheit, des Machens (Gründens)
  • räumliche Nähe, kurze Distanzen
  • Vielfältigkeit, Mix unterschiedlicher Nationen
  • entwickelt sich in rasender Geschwindigkeit
  • hohe soziale Durchlässigkeit
  • bestimmen was modern und unmodern ist
  • gesundheitsbewusstes Leben
  • Cafés, Restaurants sind oft bis zum letzten Platz besetzt, Leute stehen in der Warteschlange, um den nächsten freien Platz zu erhalten
  • das Leben vor Ort ist teuer (viele Verlierer)
Besuchserlaubnis-Runway

Besuchserlaubnis-Runway

Eines der bekanntesten Coworking-Spaces in der Market Street (Stadtviertel: SoMa), den Runway, den ich am Vormittag besuchen durfte. Da im selben Gebäude auch Twitter seinen Hauptsitz hat, musste ich mir bei jedem Besuch beim Sicherheitspersonal einen Besucherausweis ausstellen lassen. Daraufhin wies mir der Sicherheitsmann einen Fahrstuhl zu, der auch nur auf der Etage hielt, auf der sich das Runway befand.

Der Runway organisiert sich getreu seinem Namen nach um einen breiten Mittelweg. Davon gehen viele Schreibtische, die offene Küche, halboffene und offene Sitzecken, sowie weitere offene flexible Bereiche fürs Pitchen, Treffen etc. ab. In der nachfolgenden Präsentation könnt ihr den Runway in einer 360° Umgebung selbst abschreiten und die Bereiche rechts und links von ihm entdecken.

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Holobuilder-runway: zum Starten auf das Bild klicken

Am Nachmittag geht es zu einem Meeting nach Palo Alto. Eingeladene Investoren und Gründer treffen hier in angenehmer Atmosphäre eines Grillfestes aufeinander. Der Kontakt zu den Anwesenden entsteht schnell. Ich habe sogar fast den Eindruck, dass es unmöglich ist nicht zu kommunizieren.

Grillfest und Netzwerken in Palo Alto

bitstars auf dem Weg ins Silicon Valley

Die technischen Partner von geosurfen, bitstars, haben sich im letzten Herbst für einen mind. drei monatigen unterstützenden Aufenthalt im Silicon Valley über den German Accelerator qualifiziert (bitstars berichtete am 10.Oktober 2014 darüber). Da ich mit einigen Mitarbeitern von bitstars befreundet bin, finde ich diese Entwicklung sehr spannend und begleite diese gerne ein wenig aus der beobachtenden Perspektive mit.

Im Mittelpunkt der Reise steht das aktuelle Projekt, der Holobuilder, für den bitstars in San Francisco und in Palo Alto Feedback und Hinweise für die weitere Entwicklung erhalten wollen.

Der Holobuilder kann mit einem Klick auf das nachfolgende Bild geöffnet werden. In ihr befindet sich eine 360° Aufnahme aus dem Büro von bitstars. Mit der gedrückten Maus könnt ihr euch im Holoplayer bewegen. Ihr könnt also einen kleinen Einblick erhalten, obwohl ihr nicht vor Ort seid ;). Mostafa Akbari, CEO von bitstars, sitzt auf einem Sofa und gibt ein kleines Interview. Das Interview wurde mit der Kamera aufgenommen und ist in Form von zwei YouTube Videos in der 360° Umgebung im Holoplayer verlinkt. Dazu braucht ihr auf Infoboxen klicken, um die jeweiligen Videos zu starten. (Weiter unten im Blog wurde das Interview verschriftlicht.)

Das Laden der Einbindung kann etwas dauern und ist an Google Chrome und Firefox optimiert.

Für mich sind bei einer solchen Unternehmen vor allem folgende Fragen interessant:

  • Wie wird das Silicon Valley hier in Deutschland wahrgenommen?
  • Was wird darüber berichtet? Wer berichtet darüber?
  • Was ist an den ganzen Berichten drann?

Ich wünsche bitstars sehr viel Erfolg im Silicon Valley :).

Interview mit Mostafa Akbari, CEO von bitstars vor der Reise ins Silican Valley über den German Accelerator

Interview mit Mostafa Akbari, CEO von bitstars vor der Reise ins Silican Valley

  1. Frage: Wie kommt es, dass bitstars ins Silicon Valley fliegt?

Wir von bitstars haben uns beim German Accelerator beworben und haben ein Platz im Programm erhalten. So fliege ich für bitstars für mindestens drei Monate in die USA. Dort werde ich im Silicon Valley mich aufhalten.

Ein Monat in Palo Alto und dann zwei Monate im San Francisco.

  1. Was ist der German Accelerator?

Der German Accelerator unterstützt deutsche Startups beim Eintritt in den US Markt. Man kann entweder ins Silicon Valley gehen oder nach New York. Dort nehmen wir nach unserer Ankunft an Workshops und einem Bootcamp, als Vorbereitung die eigenen Ziele im SV zu erreichen, teil. Ebenso erhalten wir einen Mentor an die Seite und oben drauf noch ein Arbeitsplatz in zentraler Lage vor Ort.

Wir sind schon sehr gespannt.

  1. Warum habt ihr euch entschieden ins Silicon Valley zu gehen?

Wir wollen sehen, wie unser Holobuilder.com und andere unsere Services in den USA ankommen. Der Markt ist dort etwas weiter als in Deutschland. Geräte wie Google Glass oder Occulus Rift haben einen höheren Bekanntheitsgrad als hier.

Daneben kommen noch mehre andere VR und AR Geräte aus dem Silicon Valley. Das andere wichtige Thema für uns ist das Investment. Wir wollen dort die Fühler ausstrecken und erkunden welche Möglichkeiten für uns offen stehen. Dadurch dass AR und VR ein Thema im SV ist, verstehen die Investoren auch schneller das Thema.

  1. Was was macht bitstars?

Wir ermöglichen jedermann einfach sich seine eigenen 3D Erlebnis zu kreieren. Es existieren heute schon Portale für 3D Modele oder Panorama 360 Bilder, die in unsere Oberfläche integriert werden können. Diese sind ähnlich zu Flickr oder andere Bild-Datenbanken, man kann mit dem Content nichts anfangen. Wir ermöglichen jedermann über einen Creator seinen eigenen 3D Raum zu gestalten oder einfach eine Reparaturanleitung für eine Maschine zu erstellen. Das ganze ohne Programmieren oder irgendwie Vorkenntnisse mit 3D Programmen zu haben.