Regionale Bildung 4.0 – Eindrücke des ersten Tages

Heute begann das Projekt „Regionale Bildung 4.0“ und ich freue mich sehr darauf, mit Hilfe dieses Projektes bei den eigenen Überlegungen durch den anstehenden Austausch voranzukommen. Weiterhin habe ich auch die Hoffnung mit eigenen Impulsen etwas der Community zurück geben zu können.

Das Projekt ist in zwei Stufen unterteilt.

  1. Stufe: ist der Leuchtfeuer 4.0 MOOC. Hierbei handelt es sich um einen zweiwöchigen Online-Kurs, der auf der MOOC Plattform mooin. Dieser MOOC stellt folgende Themen in den Vordergrund:Bildschirmfoto-2017-04-16-um-13.18.51-600x330
    1. Neue Entwicklungen
    2. Neue Berufe
    3. Neue Räume
    4. Öffnungsprozesse
    5. Motivation & Nutzen
    6. Finanzen & Organisation
  2. Stufe: besteht in einer Expedition zu verschiedenen regionalen und digitalen Modellansätzen im ländlichen und städtischen Raum. Was lernt man an Orten wie Makerlabs und CoWorking Spaces und inwiefern wandeln sich Institutionen wie Bibliotheken und Volkshochschulen, um mithalten zu können? (Zusammenfassung auf edysssee (Esther Debus-Gregor) am 16.04.2017 „Neue Lernräume entdecken: Leuchtfeuer 4.0 – der MOOC„)

Zielgruppen

  1. Entscheidungsträger/innen, Kreative, Nerds, Selbstständige, KMU und an der Zukunft interessierte Menschen im ländlichen Raum
  2. In nahezu allen Verbänden, Unternehmen und Institutionen existiert eine Innovationsspitze an Personen, die ca. 10-15% der Beteiligten umfasst und die bereit sind für innovative Transformationen angesichts der Herausforderungen, vor denen wir gesellschaftlich stehen.
  3. Mit diesen Vorreitern gemeinsam „Bildung“ (also: Weiterentwicklung) quer zu denken zu den etablierten Routinen, ist das Ziel.

Ein humorvoller Beginn war der Anruf von Jöran im Jahr 2027 (JRA059) bei der Bildungsgestalterin Nina Oberländer. Bei #feuer40 geht es im Kern um konsequente Kollaboration – also um eine gemeinsame Verantwortung für das gemeinsame Weiterkommen …

Google-Hangout (Live-Talk): Begrüßung

 

Was fällt mir an diesem ersten Tag auf?

  • Die Diskussion der Inhalte findet auf verschiedenen Kanälen statt. Es ist interessant und es weckt meine Neugierde auf den verschiedenen Kanälen den Diskussionen zu folgen. Welche Inhalte werden auf welchen Kanälen überwiegend kommuniziert? Werden Inhalte doppelt gepostet?
    Bildschirmfoto 2017-04-19 um 18.44.32

    Screenshot aus der Facebook Gruppe (19.04.2017)

    • Zum einem nehme ich auf Twitter eine Diskussion unter #feuer40 wahr, die ich tagsüber doch ausgeprägter (Tweets im schnelleren Ablauf) erwartet hätte.
    • Überrascht bin ich hingegen über die Diskussionsbeiträge auf der MOOC-Plattform „mooin“. In einer klassisch angeordneten Thread-Diskussion beteiligen sich (gefühlt) sehr viele Teilnehmende. Ob das vielleicht an den zu verteilenden Badges und/oder der von vornherein festgelegten Moderation liegt?
    • Dann ist da noch die Facebook Gruppe „Leuchtfeuer 4.0 – Basislager-Küche“ in der sich Kaffee, Kuchen und auch Musikplaylisten virtuell geteilt werden. Auch hier scheinen sich Diskussionen sehr schnell, einfach, weniger fachlich, aber sehr anregend zu entwickeln.

 

  • Ich muss zugeben, ich finde die entwickelten Metaphern, humorvoll und kreativ.

    //platform.twitter.com/widgets.js Da wären die „Basislager-Küche“, die „Expedition“, die „Werkstatt“, das „Neuland-Fernglas“, etc. Diese Umschreibungen machen mich neugierig, aber sie verwirren mich auch. Ich ertappe mich bei den Gedanken, warum die Organisatoren dem anspruchsvollen Projekt Metaphern überstülpen? Lenken diese eher ab oder vereinfachen sie den Inhalt im Verständnis?

 

  • Die sehr ansprechenden Sketchnotes zum Projekt wurden von Andrea Brücken erstellt.Bildschirmfoto 2017-04-19 um 19.47.13 Sie regen zum Querdenken an. Weitere sind auf Andreas Pinterest-Seite zu finden.

 

  • Beeindruckend finde ich für mich, dass die Entwicklungsphase dieses Projektes bereits ab Oktober 2016 begann. Es ist ist für mich manchmal nicht fassbar, wie sehr Projekte im Voraus geplant werden und wie schnell diese dann doch vorbei sind.  Meine Wahrnehmung fühlt sich da hin und hergerissen:
  1. Entwicklungsphase (Oktober 2016)
  2. Produktionsphase
  3. Marketingphase                                                           (Vorträge/Messen/Konferenzen/Live-Interviews/Online-Marketing)
  4. MOOC-Livephase (Mitte April 2017)               (Moderation/Evaluation/Zusammenfassung (E-Book)
  5. Communityphase                                                                                 (Netzwerkaufbau/Spaces-Entwicklung/Partnersuche/Projektbeispiele)
  6. Evaluationsphase (Spätherbst 2017)(Videodokumentation/Präsentation/Workshop/Auswertung/Lessons Learned)

 

Ich freue mich auf die nächsten Tage 🙂

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Ein Kommentar zu “Regionale Bildung 4.0 – Eindrücke des ersten Tages

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