#FernUniCamp16: Digitalisierung und FernLehre

Am 23.09. und am 24.09.2016 will die FernUni in Hagen ein FernUniCamp anbieten. Schwerpunkt ist die Frage nach dem Einfluss der Digitalisierung in der Fernlehre. Hinter den Kulissen darf ich diese Veranstaltung mit organisieren. Zwei dieser Organisationstage habe ich über SnapChat dokumentiert und mit Hilfe von YouTube aufgezeichnet.

Und so sieht es manchmal hinter den Kulissen aus😉. Am 02.05.2016 haben wir den Trailer zum #FernUniCamp16 aufgenommen, der am Ende des Blogs bewundert!! werden kann. (Alles andere wird ignoriert ;P)

Am 02.05.2016 haben wir den Trailer zum #FernUniCamp16 aufgenommen, der am Ende des Blogs bewundert!! werden kann. (Alles andere wird ignoriert ;P).

Am 20.06.2016 habe die von der FernUniversität zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten begutachtet.

Idee des #FernUniCamp16

Bei einem BarCamp können je nach Bedarf digitale und analoge Anteile miteinander kombiniert. Die Struktur eines BarCamps greift Elemente der Digitalisierung auf. Das Besondere an einem Barcamp ist:

  1. Zentraler Bestandteil von Barcamps ist der Einsatz digitaler Elemente. Die Diskussion der Inhalte findet sowohl vor Ort als auch digital im Netz (bspw. über Twitter) statt. Ebenso erfolgt die Dokumentation (z.B. mit Etherpads) durch die Teilnehmenden digital.
  2. Den Teilnehmenden, die zu Teilgebenden eines BarCamps werden, wird Verantwortung übertragen, indem sie ihre eigenen gewünschten Inhalte auf dem BarCamp diskutieren. Deswegen wird auch von „Teilgebenden“ gesprochen.
  3. Es entspricht der Grundphilosophie eines Barcamps, alle Informationen im Internet frei zur Verfügung zu stellen.
  4. Das Konzept „Barcamp“ sieht vor alle Teilgebenden auf gleiche „Augenhöhe“ zu stellen, weswegen sich in der Regel alle auf einem Barcamp „Duzen“. Zusammen mit dem aktiven Einbinden aller Personen, entsteht auf diesem Weg ein intensiver Wissensaustausch, es werden neue Ideen generiert, gemeinsame Projekte angestoßen und Kontakte geknüpft.

Um zum gänzlich offenen Format eines BarCamps hinzuleiten, soll am 23.09.2016 mit einem bekannteren Format des Workshops und eines Kolloquiums, mit digitalen Themen, begonnen werden.

  1. Workshop, angeboten vom Digitalen Medien Service (Alexander Reinshagen): „Blick hinter die Kulissen des Audiovisuelle Zentrums an der FernUni (Studioführung) und Stop Motion Workshop mit der eigenen Smartphone-Kamera!“

Jeder am Workshop Teilgebende erhält die Chance für wenige Sekunden Erfahrungen mit der professionellen Kameraaufnahme zu sammeln, indem der über den Teleprompter angezeigten Text gesprochen wird. Des Weiteren erhalten die Teilgebenden die Möglichkeit über die Stop Motion-Technik eigene kleine einminütige Filme (150 Bilder sind das in etwa ;)) umzusetzen und dabei etwas über den Aufbau, den Aufwand und den Spaß der Produktion solcher kleinen Filme zu erfahren.

  1. Workshop, angeboten von der FernUniBibliothek (Sandra Caviola und Felix Stenert): „’Geht da noch was?’ Status Quo, Perspektiven und Grenzen der wissenschaftlichen Informationsversorgung im Kontext Fernlehre.“

Im Laufe der letzten Jahre musste sich das Profil der FernUniBibliothek im Zuge der Digitalisierung verändern. Die ersten Etappen dieses Wandels sind genommen! Welche stehen noch an? Was würdet Ihr Euch von einer wissenschaftlichen FernBibliothek erwarten? Wie würde diese aussehen, wenn ihr diese mitgestalten könntet? Mit diesen Anregungen wollen wir uns in dem Workshop nach einer kurzen Bestandsaufnahme der aktuellen Situation, mit euch austauschen.

  1. Workshop, angeboten von Eric Steinhauer: „Urheberrecht und Open Access: eine kritische Diskussion der Themen zum Wissenschaftsurheberrecht mit gesellschaftl. Folgen“

Der Zugriff auf wissenschaftliche Publikationen ist für wissenschaftliche Projekte die Grundlage. Wissenschaftliche Publikationen sind jedoch kostenintensiv. Aus diesem Grunde können sich viele (Fern)Universitätsbibliotheken nicht alle gewünschten Artikel leisten. Ausschließlichkeitsrechte von Verlagen an wissenschaftlichen Inhalten sind problematisch, und durch die Möglichkeiten des Internets ist die Herstellung einer wissenschaftlichen Öffentlichkeit kein verlegerisches Monopol mehr. Der Workshop versucht die Spannbreite der Problematik aufzuzeigen und mit euch zu diskutieren.

Des Weiteren wollen wir für Interessierte am 23.09.2016 ein Kolloquium anbieten, in dem Ihr Masterarbeiten oder auch Dissertationen vorstellen könnt. Im offenen Peer-Review Verfahren werden diese dann diskutiert.

Der 24.09.2016 steht unter dem Prinzip eines offenen BarCamps.

 

One thought on “#FernUniCamp16: Digitalisierung und FernLehre

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s