Begegnung: Social Media und Bildung

praktischer Hintergrund:

In der Veranstaltung des Lehrgebiets der Mediendidaktik (FernUni in Hagen) zu Social Software haben wir (Organisatoren) versucht mit den Teilnehmenden, die bereits über erste Erfahrungen im Umgang mit Social Software und Social Media verfügten, Dynamiken von Social Media von Anfang an spürbar zu gestalten. Der sichtbar gewordene Austausch und die Reaktionen Bekannter und Unbekannter auf eigene Beiträge im öffentlichen (und nicht öffentlichen) Raum beflügelte die Motivation der Teilnehmenden, sich zum Einem an der Veranstaltung intensiv zu beteiligen und sich mit den Inhalten konzentrierter auseinanderzusetzen.

theoretischer Hintergrund:

„Werden Social Media für Lernprozesse verwendet, so dienen sie hauptsächlich dem Wissensmanagement, also dem Finden, Organisieren, Verfügbarmachen und Präsentieren von Wissen (Nohr 2001: 414f.). Dieses Management ist aber nicht eingebunden in eine übergeordnete Struktur, sondern geht von einem persönlichen Motiv und Interesse aus und dient zur Vernetzung in einem Persönlichen Lernnetzwerk. […] Die Lernenden sollten nicht nur dazu angeleitet werden, Lernprozesse eigenständig durchführen zu können, sondern auch darüber nachdenken, wie sie sich motivieren können. […]
Die eigene Aktivität auf Social Media vermittelt entscheidende Kompetenzen, weil sie die Möglichkeiten von Kollaboration, des Teilens von Wissen, des Kommentierens, Verlinkens erfahrbar macht. Es darf nicht vergessen werden, dass sich viele Wirkungen und Lerneffekte erst nach intensiver und langfristiger Tätigkeit einstellen.
(Wampfler, P. (2013). Grundzüge einer Social-Media-Didaktik, medienimpulse, Beiträge zur Medienpädagogik, 3/2013, online verfügbar unter: http://www.medienimpulse.at/articles/view/561)
In einem storify haben wir den Ablauf versucht sichtbar zu gestalten. Storify kombiniert Tweets, Posts, Fotos etc. zu einer Story (= Storify) (Weitere Informationen zu storify hat Kristine Honig im Artikel „storify: Bau dir deine story“ zusammengetragen.).

Gestaltung und Entwicklung von neuen Medien – Lehren und Lernen mit Social Software-Tools in Hagen am 4./5.12.2015 (M3)

Termin: Freitag, 04.12.2015 17.00 bis 19.00 Uhr Samstag, 05.12.2015 09.00 bis 16.00 Uhr Leitung: Christine Schulmann Social Software-Tools, wie z. B. Wiki-Systeme, Weblogs, Podcasts, Social Bookmarks und E-Portfolios ermöglichen die Vernetzung von Menschen und Gruppen über das Internet und den damit verbundenen Austausch von Daten und Informationen sowie die Entstehung neuen Wissens. Sie sind sowohl Kommunikations- als auch Lernwerkzeuge und können innerhalb realer und virtueller Lernumgebungen didaktisch eingesetzt werden. Mobile Endgeräte ermöglichen dem Nutzer hierbei einen zeit- und ortsunabhängigen Zugriff. Social Software ist als ein Trend im Bereich von Educational Technology anzusehen. Worum es dabei geht, und mit welchen Tools gearbeitet wird und wie diese, innerhalb eines theoretischen Rahmens in Lehr- und Lernprozesse integriert werden können möchten wir mit Ihnen in diesen 2 Tagen vertiefen.

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durch die PV begleitende Präsentation (Prezi):

am WOE wollen wir mit unseren Masterstudierenden über Bildungspotenziale von Social Software-Tools diskutieren @fernunihagen #digilearnFU15

 (bis zum 03.12.2015) Folgende Social Software-Tools sollen auf ihren Bildungspotenzial hin diskutiert und mit ihnen experimentiert werde

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(bis zum 03.12.2015) Erstes Feedback gab es dann schnell😀, wir freuen uns auf diese Veranstaltung! Ausdrücklich wurden unsere Vorbereitungen (einer ersten digitalen Vorstellung vor dem Zusammentreffen) zur Veranstaltung gelobt, das steigerte natürlich unsere Motivation🙂

http://gophi.tumblr.com/post/134787692564/digitale-erstvorstellung-digilearnfu15

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(bis zum 03.12.2015) Lob erhalten wir auch in folgendem Blogbeitrag:

„Am Freitag geht es nach Hagen, zur Präsenzveranstaltung: „Lehren und Lernen mit neuen Medien“. Es ist jetzt schon ganz toll, wir haben ein Vorstellungsbord auf Padlet und das ganze wird auf twitter unter #digilearnFU15 dokumentiert. Super, kann ich da nur sagen, so stellt man sich einen eEducation Masterstudiengang vor.“

(04.12.2015) … und dann machten sich die Teilnehmenden und wir uns schon auf den Weg ...

//platform.twitter.com/widgets.js(04/05.12.2015) Vor Ort in Hagen angekommen, stiegen wir schnell in das Thema der Veranstaltung ein.

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(04/05.12.2015) … und von außerhalb, erhielten wir ebenso tolles Feedback und Anregungen. Die Teilnehmenden und wir (die Veranstaltenden) empfanden die so entstandene Dynamik als sehr anregend und motivierend!

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(04./05.12.2015) … was sogar soweit ging, dass die Teilnehmenden immer neugieriger, wissbegieriger und auch in diesem Sinne positiv fordernder wurden. So hatten sie von der Lehr-Werkstatt erfahren, in der verschiedene didaktische Szenarien und deren mediale Unterstützung vorgestellt wurden (uni-interner Link: https://moodle2.fernuni-hagen.de/course/view.php?id=44) . Diese wurden im weiteren Verlauf der Veranstaltung diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

//platform.twitter.com/widgets.js(06.12.2015) Insgesamt ist die Veranstaltung sehr gut angekommen, weil sich Teilnehmende und Veranstaltende mit ihren Vorstellungen und Bedürfnissen entgegenkommen sind. Vielen lieben Dank für dieses schöne Wochenende😀

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//platform.twitter.com/widgets.jsOuttakes😉

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