regionale Social Media Projekte: @wirlebenac

Eine Menge wunderbarer Projekte existieren in unserer Welt. Eine Vielzahl davon bereichern die Region, andere sind überregional. Zuerst stelle ich euch in diesem Blogartikel eines der regionalen Social Media Projekte aus der Region Aachen vor, von dem ich begeistert bin, da es die Menschen der Region zu Interaktionen anregt. Anschließen werde ich eine kleine Überleitung zu allgemeineren Gedanken zu Lokal und Global in Bezug zum Internet.

regionales Social Media Projekt: @wirlebenac

WirlebenAC ist meiner Meinung nach eines dieser wundervollen regionalen Social Media Projekte, indem die Einwohner in und um Aachen einem gemeinsamen Projekt ihre eigene individuelle Färbung mitgeben. Danke für deine Ausdauer und Energie, Sabine, die du immer wieder in das Projekt reinsteckst und den Personen, von denen du rege unterstützt wirst.

Jede Woche twittert ein anderer aus Aachen bzw. der Umgebung unter dem Account „@wirlebenac“ ein bisschen aus seinem Alltag. Sie berichten von ihren Urlaubsvorbereitungen, von ihren Umzügen, von ihren Familienabenteuern, aus dem Studentenleben, von Kundenterminen und vielem mehr. Das Leben der Aachener ist vielfältig und spannend. Auf dem Blog heißt es:

Bei all‘ unseren Vorhaben in virtueller und echter Welt fasziniert uns die Vielfalt und die krasse Unterschiedlichkeit der Vögelchen hinter den zwitschernden Accounts. Diese Vielfalt zu bündeln und so die nicht ganz alltäglichen Facetten ihres Lebens in freier Wildbahn auszuleuchten, ist das Ziel dieses Projekts.

„Rotation Curation“ bedeutet, dass ein Account weitergereicht wird – hier nach genau einer Woche: an unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen, Meinungen, Erwartungen und Träumen. Ein bißchen ist das also wie das gute alte Schokoladenessen auf Euren Kindergeburtstagen – nur ohne Würfel und mit weniger Geschrei (hoffen wir)…

Zweimal habe ich jetzt selbst schon an diesem Projekt teilgenommen. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich das Twittern für den @wirlebenAC Account deutlich von meinem eigenem Twitteraccount @gophi unterscheidet.

Die Aachener lesen gerne mit und sind scheinbar sehr neugierig wer alles noch in der Nähe oder in dieser Stadt verweilte.

Durch meinen eigenen Twitteraccount habe ich mir in den letzten Jahren eine gewisse Gelassenheit im Umgang mit Twitter entwickelt. Wollte ich am Anfang noch jeden Tweet, der in meine Timeline gespült wurde, lesen, so denke ich mir heute: „Die richtigen Informationen werden mich zur richtigen Zeit schon finden.“ Diese Einstellung ermöglichte mir einen entspannten Umgang mit Twitter und meinen Followern und den für mich interessanten Accounts. Zur Entspannung trug auch das Einrichten von Listen/Kolumnen/Gruppen etc. mithilfe von Tweetdeck bei. Tweetdeck bringt ein wenig Ordnung in das Chaos der vielfältigen Tweets.

Screenshot als Beispiel für die Einrichtung eines Tweetdeck Accounts

Screenshot als Beispiel für die Einrichtung eines Tweetdeck Accounts

Als ich unter dem Account @wirlebenac jeweils zwei Wochen twitterte, fühlte ich ein wenig Stolz in mir aufsteigen, meinen Anteil zu einem regionalen Projekt beitragen zu können. Da ich in Aachen allerdings auch noch nicht so lange wohne, halfen mir diese zwei Wochen, mich ein bisschen mehr mit Aachen zu identifizieren.

Den Austausch empfand ich aufgrund der regionalen Nähe emotionaler als bei manch anderen Tweets. Es fällt mir schwer dieses Gefühl zu beschreiben.

allgemeine Gedanken

Als ich das Internet für mich zu Studienzeiten für mich entdeckte, lag der Reiz für mich vor allem darin, mit wenigen Klicks die ganze Welt virtuell bereisen zu können. So kann ich doch über das Internet mit meiner Gastfamilie in Mexiko viel leichter Kontakt halten. Tweets und Youtube-Videos informieren mich zudem zu aktuellen Stimmungslagen in diesem Land. Mein Gefühl für dieses Land, indem ich eine zeitlang lebte, konnte ich auf diese Weise ein wenig konservieren. Seit einigen Monaten arbeitet nun auch mein Freund in San Francisco. Auch hier hilft mir das Internet viel leichter und in unterschiedlicher Art und Weise den Kontakt zu ihm halten und sogar gemeinsame Zeit mit ihm zu erleben, indem wir gemeinsam auf Entdeckungsreisen gehen, immer verbunden über das Internet.

Danke an (cc) by Fabian Camenzind

Danke an (c) by Fabian Camenzind

Dennoch beobachte ich mit Interesse auch den anderen (entgegengesetzten?) Trend. Die Möglichkeit sich mit Menschen regional über die verschiedenen Kanäle des Internets zu vernetzen, sich auszutauschen, zu diskutieren oder um auch einfach nur Impulse von ihnen zu erhalten, wird gerne nachgekommen. Inhalte mit regionalen Content in Kombination mit fremden Personen sollen eine höhere Interaktionsrate aufweisen, nach einer Untersuchung von Buddy Media, die Facebookposts auf ihre Interaktionsrate hin untersucht haben (Studie: Facebook IQ). Während meiner Zeit unter @wirlebenac, kann ich diese Beobachtung bestätigen.

2 thoughts on “regionale Social Media Projekte: @wirlebenac

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