Mit geosurfen eigene Adventures erstellen

Vorüberlegungen:

Um eine Wave auf geosurfen zu erstellen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder bist du draußen unterwegs und siehst etwas spannendes, was du in einer Wave anderen zeigen willst, so kannst du mit dem Wave Creator in der App einfach eine Wave erstellen. Allerdings zeigt sich, dass längere und ausgetüftelte Texte nicht immer gern über eine App-Oberfläche geschrieben werden. Schon gar nicht, wenn du über so ein kleines Display beim Smartphone verfügst, wie ich und keine Tastatur anschließen kannst.

Über das Interface am Browser gestaltet sich der Entwurf einer Wave ebenso einfach. Der Nachteil ist hier nur, dass du oft nicht vor Ort bist (da du ja dann vor dem Bildschirm zu Hause sitzt) und dir interessante Details an dieser Station entgehen könnten, die deine Wave attraktiv gestalten können.

Idealerweise finde ich daher, wenn ich eine Wave erstelle, die Kombination aus der App- und Weboberfläche, indem ich über mein Smartphone die Stations-Orte und Fotos sammele und im Web später die Texte nach bearbeite.

Heute gehe ich nur auf die Erstellung einer Wave über die Weboberfläche ein.

Idealerweise habe ich mir vorher schon den Inhalt bzw. das Thema und die wichtigsten Stationen zusammen gestellt.

allgemeine Angaben zur Wave:

Daraufhin erfolgt in einem ersten Schritt das Anlegen der Wave mit den allgemeinen Parametern. Dazu klicke ich auf den WaveCreator (natürlich nachdem ich mich zuvor eingeloggt habe ;)), der sich auf der rechten Seite des Bildschirms befindet.

Daraufhin öffnet sich eine leere Vorlage einer zu erstellenden Wave.

Muss-Faktoren in der Angabe:

  1. In diese Vorlage muss der Titel der Wave eingetragen werden (kann später auch umbenannt werden),
  2. sowie eine Beschreibung zur Wave. In die Beschreibung sollten allgemeine Angaben für den Spieler dargestellt werden, welchen Inhalt die Wave thematisch aufgreift, bzw. ob irgendwelche Besonderheiten, wie Öffnungszeiten etc. auf der Strecke liegen.

Kann-Faktoren in der Angabe:

  1. Um die Wave für potenzielle Spieler interessanter zu gestalten, versehe ich die Wave mit Bildern.
  2. Zusätzlich versuche ich den zeitlichen Aufwand, den ein Spieler für die Wave benötigt abzuschätzen und einzugeben. Natürlich handelt es sich dabei immer nur um einen Schätzwert. Woher weiß ich denn, ob der Spieler zwischendurch Kaffee trinken will, vielleicht an einem sonnigen Plätzchen  verweilen will, Freunde zum Plauschen trifft, genauso schnell oder langsam unterwegs ist, wie ich oder vielleicht wesentlich cleverer in den Rätseln, als ich ihn ursprünglich eingeschätzt hätte😉
  3. Zuerst entferne ich das Häckchen aus dem Öffentlichkeitsfeld. Manchmal arbeite ich nämlich mehrere Tage an einer Wave. Erst, wenn sie abgeschlossen ist, gebe ich sie zum Spielen frei. Ist das Häckchen aus dem Feld entfernt, ist die Wave nur für mich auf der Karte sichtbar. Erst mit dem Häckchen wird die Wave für andere Spieler sichtbar und damit spielbar.
  4. Die Angaben zur Geländeschwierigkeit finde ich für den Spieler ebenso wichtig. Hier erfährt der Spieler, ob Gelände-Herausforderungen während des Spielens auf ihn warten.
  5. Für weitere Informationen sind auch die Eigenschaften angedacht.

Karte-Satellit:

Nachdem ich die allgemeinen Parameter eingegeben habe, begebe ich mich oft in die Satellitenansicht der Karte. Ich finde, hier kann ich besser sehen, wohin die Station tatsächlich gesetzt werden muss. Jedoch hat sich auch schon wenige Male die Straßenkarten-Ansicht für mich bewährt.


Stationen anlegen:

Auf der linken Seite der Karte, finde ich das Symbol “Station” neben dem Symbol meines Standortes. Die Station ziehe ich daraufhin auf die Karte und lasse sie dort los, wo sie platziert werden soll. Daraufhin erscheint unter dem Sationensymbol ein Fenster mit den Stationen, die ich bereits angelegt habe.

Folgendermaßen sieht meine Beispiel-Tour für Neu-Ulm aus:

Stelle ich später fest, dass es praktischer ist, die einzelnen Stationen in einer anderen Reihenfolge anzulaufen, gehe ich auf die Stationen-Übersicht und ziehe die entsprechende Station an die gewünschte Stelle.

Danach versehe ich jede einzelne Stationen mit Details und Aufgaben bzw. Rätsel, wie im abgebildeten Beispiel:

Aktuell kann ich folgende Rätselarten mit einbauen. Jedes Rätsel kann mit einem Hinweis versehen werden. Fällt es dem Spieler, weil ich ihn überschätzt habe, doch schwerer das Rätsel zu beantworten, so kann er über den Hinweis, hilfreiche Informationen für das Lösen des Rätsels erhalten.

einfache Frage:

Bei der einfachen Frage, ist nur eine Antwort richtig. (Unterschied zu multiple choice Fragen

)

Zahlenfrage:

Hier kann ich Rätsel entwerfen, in denen der Spieler eine genaue Zahl eingeben muss.

multiple choice Aufgaben:

In multiple choice Aufgaben können mehrere richtige Antworten gesucht und angegeben werden.

Zuordnungsaufgaben:

In Zuordnungs-Rätsel muss der Spieler aus vorgegebenen Antworten das richtige Begriffspaar finden.

Bilder in Rätseln einarbeiten:

Gerne verwende ich auch Bilder, mit denen die Stationen ausgelegt sind, um dort Rätsel zu verstecken

.

Nachdem alle Stationen angelegt sind, muss ich die Wave speichern.

Danach erscheint sie auf der Karte. Um sie von den Waves anderer User zu unterscheiden ist sie leicht andersfarbig markiert.

Viel Spaß beim Erstellen🙂

2 thoughts on “Mit geosurfen eigene Adventures erstellen

  1. Pingback: Welche Kriterien können eine virtuelle Tour für den Spieler interessant gestalten? | gophis mobile Rund-Reise

  2. Pingback: Welche Kriterien können eine virtuelle Tour für den Spieler interessant gestalten? | für mehr Einblick: unser Blog

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s