Wie sollte sich Firmen / Vereine etc. (nicht natürliche „Personen“) auf Facebook präsentieren? (#fb #webmontag #leipzig)

Mein erster Webmontag in Leipzig ist mit einem interessanten Vortrag in den Abend gestartet. Thomas Wagner eröffnete seinen Vortrag (PDF) mit der Frage danach, wie sich Firmen und Vereine auf Facebook optimal präsentieren könnten.

Das dies notwendig erscheint, zeigen die Statistiken. Die Fachhochschule Salzburg gibt einige Zahlen wieder, aus denen das Nutzerverhalten auf Facebook ein wenig deutlicher wird.

Laut Statistik sind mehr als 30 Prozent der Anwender über 35 Jahre alt, während bei 18- bis 24-Jährigen innerhalb der vergangenen 12 Monate das größte Wachstum verzeichnet wurde.

Auf dem „Meinungs-Blog“ von Matthias Bachor berichtet er darüber, dass vor allem der App Store über Weihnachten von Facebook rasant gewachsen ist (Artikel).

Worauf sollten Firmen, Vereine etc. bei ihrer Präsentation auf Facebook achten?

Facebook gibt seine Mitgliederprofile nicht für eine kommerzielle Nutzung frei. D.h. hinter jeder Anmeldung sollte eine natürliche Person stehen. Leider kenne ich viele Beispiele, wo das nicht der Fall ist. Aufzählen möchte ich an dieser Selle aber keine. Es ist leicht auf das Fehlverhalten anderer zu zeigen😉. Eine natürliche Person kann bspw. eine Fanpage, bestehend aus einer Pinnwand, Info-Seite, Fotos, Links, Rezessionen und Diskussionen anlegen, die dann für die Darstellung der Firma, des Vereins etc. genutzt werden kann.

Das Anlegen einer Fanpage ermöglicht mehrere Administratoren. Zudem können Statistiken eingesehen werden, Fanzahlen werden nicht begrenzt und die Seite kann von Fans weiter empfohlen werden. Die Fanpage ist immer öffentlich und somit von Suchmaschinen erfassbar. Ebenso können Apps mit eingebunden werden.

Gelungen finde ich diese Umsetzung von Horst Sievert, der auf seine Fanpage zu  Senioren-Lernen-Online verweist.

Natürlich muss so ein Profil regelmäßig gepflegt werden.

Fazit:

Wieder einmal erscheint es mir intelligenter, wenn sich Firmen konstruktiv mit Neuerungen, wie bspw. Facebook (auch wenn Facebook jetzt schon 7 Jahre alt ist), auseinandersetzen, statt den Umgang zu verbieten. Doch inwieweit können sich Firmen, Vereine etc. Social Media Anwendungen entziehen / verbieten, um für ihre Zielgruppe attraktiv zu bleiben? Sicher sind Social Media Anwendungen nicht für jede Firma / Verein etc. gleichermaßen anzuwenden, sondern an das Konzept der jeweiligen Firma / Verein etc. anzupassen. Social Media Marketing und Social Media Optimization werden unabdingbarer Teil des Marketingmixes. Aus Broadcast-Marketing (Firmenbotschaften richteten sich an Gruppen) wird zunehmend Diskurs-Marketing. In den Gesprächskreisen der Kunden – in den sozialen Netzen – müssen Unternehmen präsent sein. Denn auch Nicht-Kommunikation ist eine Form der Kommunikation: Nämlich eine für die Marke negative.

 

ähnliche Artikel:  „Spielchen für Statistiker auf fanpages“ (20.10.2011)

2 thoughts on “Wie sollte sich Firmen / Vereine etc. (nicht natürliche „Personen“) auf Facebook präsentieren? (#fb #webmontag #leipzig)

  1. Schön, dass dir die SLO-Fanseite auf Facebook gefällt. Das sind alles nur Versuche, um mehr ältere Erwachsene zur Nutzung von Computer und Internet zu bewegen. Das wird allerdings wohl nur auf indirektem Wege über Jüngere passieren.

    Trotzdem: Danke!

  2. Hallo Jana,

    danke für die Erwähnung in Deinem Blogbeitrag. Ich hoffe Dir hat der Abend Spaß gemacht und ich konnte das ein oder andere neue und interessante vermittlen…

    Zu Facebook hätte ich noch viel mehr erzählen können…

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