Geocaching als Hobby für mich entdeckt

Es war vielleicht nicht die glücklichste Entscheidung den ersten Cache im hohen Schnee des Thüringer Waldes zum Anfang des Jahres zu suchen. Gefunden hatte ich außer Schnee nichts. Dank einiger Hinweise über das Internet, konnte ich dennoch einen schönen Winterspaziergang genießen. Frustriert waren nur meine Mitwanderer, denen ich eine neue Form des Wanderns versprochen hatte. Trotz der frustrierenden Begleiterscheinungen des ersten Caches, schwärmte ich weiterhin für diese moderne Form der Freizeitgestaltung, ließ die praktischen Erfahrungen, aber vorerst auch aus Zeitgründen, abseits meiner persönlichen Erfahrungen liegen.
Aus theoretischer Perspektive schwärme ich schon seit längerer Zeit vom Geocaching. Die Idee technische Erfahrungen mit der natürlichen Umwelt zu verbinden ist pädagogisch reizvoll. Die Community und auch losen Netzwerke um das Geocaching empfinde ich faszinierend.
Aus diesem Grunde habe ich mich letzte Woche wiederum an einen Cache gewagt. Wieder gestaltete sich der Anfang holprig. Den ersten Hinweis konnte ich nicht finden und so gab ich vorerst auf und wendete mich dem nächsten in der Nähe zu. „Zwei für die Finsternis“ fing hingegen gleich zu Anfang vielversprechend an. Die ersten beiden erfolgreich gelösten Rätsel des Multicaches schürten die alte Leidenschaft. Kurz vor dem Ziel musste ich wiederum passen. Diesmal werde ich nicht so leicht aufgeben. Die nächsten Tage, so habe ich mir vorgenommen möchte ich diesen erfolgreich lösen.
Da ich nicht weiß, wie so ein Ende einer erfolgreichen Cachesuche aussehen kann, habe ich mir heute einen einfachen „Traditional Cache“ erfolgreich absolviert, dass Spinnen und andere nicht sehr einladende Tiere meinen Weg säumen würden, hatte ich zwar erwartet, aber nicht in den Ausmassen. Gelernt habe ich heute dabei, dass ich zukünftig immer Handschuhe mitnehmen werde. Es macht einfach nicht sehr viel Spaß und es kostet eine Menge Überwindung in hohle Baumstümpfe zu fassen oder mit Spinnennetzen übersäte Zäune abzusuchen. Über mich selbst habe ich zudem erfahren, dass mich verschachtelte Caches eher ansprechen. Rätsel und der begleitende Weg zum Finale pushen mich über einen längeren Zeitraum als ein einmaliges Ereignis, welches nebenbei einfach so auf einem Spaziergang mitgenommen werden kann.

3 thoughts on “Geocaching als Hobby für mich entdeckt

  1. Glückwunsch zum ersten Fund! Dafür, dass Du hier so viele Worte um Dein neues Hobby machst, ist der Logeintrag im Onlinelog aber ziemlich knapp ausgefallen…😉

    Weiter viel Spaß beim Suchen! Vielleicht trifft man sich ja mal unterwegs…

  2. Stimmt, ich könnte ja meine Dokumentationen im Blog beim entsprechenden Logeintrag verlinken😉.

    thx

  3. Pingback: Mit Google Earth Wege messen « gophis Versuch einer Methexis

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