Sind Google-Werkzeuge für die Datenauswertung (Wissenschaft) geeignet?

Wenn ich über Google einen Teil meiner Datenauswertung organisiere, um von jedem Ort der Welt darauf zugreifen zu können, muss ich dann dort schon die Personen anonymisieren?

Hintergrund: Google „liest mit“ und könnte die Wissenschaft für den eigenen Vorteil „missbrauchen“. Andererseits garantiert Google Datenschutz.

Mein Gefühl sagt mir, ich sollte auf Google verzichten. Eigentlich schade, muss ich wohl doch darauf achten immer die aktuellste Version auf einem USB-Stick mit mir herumzutragen.

Instrumentalisieren lasse ich mich nicht!

9 thoughts on “Sind Google-Werkzeuge für die Datenauswertung (Wissenschaft) geeignet?

  1. Schau mal bei http://www.zoho.com vorbei. Die Zoho-Office-Suite ist weiter entwickelt als das Google-Angebot. Eine größere Auswertung würde ich trotzdem nicht unbedingt online machen. Dafür sind mir die Online-Office-Angebote einfach noch zu langsam und unübersichtlich… Bei OOo Calc kann ich mehrere Tabellenblätter mit Diagrammen gleichzeitig offen haben und bearbeiten, das würde ich online gar nicht erst versuchen…

  2. Die Angebote sind wirklich (im wahrsten Sinne des Wortes) miserabel, zumindestens für diese Zwecke nicht optimal, da stimm ich Dir vollkommen zu.
    Mein Problem ist, dass ich aufgrund einiger Reisen gern von jedem Ort an meiner Arbeit weiterwerkeln möchte. … und ich suche nach einer Lösung. Wahrscheinlich sollte ich mich drann gewöhnen nen aktuellen Stick mit mir herumzutragen. Das Herumtragen ist nicht das Problem, eher die Aktualität der Daten😉

    Danke für Deinen Hinweis, Michael, ich schau mir das mal an.

  3. aus einem Gespräch (Instant Messaging):

    X: hmm
    X: naja….
    X: glaube es ist nicht gesetz wiedrig

    g_o_p_h_i : nein ist es nicht
    g_o_p_h_i : nur da google ja sowieso daten sammelt

    X: ich würde es machen wenn ich sonst kein tabellenkalulation hätte

    g_o_p_h_i : wäre das ja ein gefundenes „fressen“
    g_o_p_h_i : und das obwohl ich den leuten anonymität zugesichert habe

    X: naja…deine Mappen sind ja anders, die werden ja nicht inhaltlich gescannt
    X: also Offficiel
    X: die sachen stehen ja nicht offen im Web

    g_o_p_h_i : ich greif jetzt auch auf ein anderes programm zurück

    X: naja, wenn du die sachen z.B. emailen würdest wären sie wesentlich unsicherer

    Danke🙂, so kann ich den interessanten Gedanken dazu festhalten.

  4. Okay, verstehe ich. Bei mir ist eher die Abstimmung mit Arbeitsgruppen und Teams das Problem. Die wenigsten sind bereit die Optionen zur Zusammenarbeit bei Google Sites oder Zoho Office zu nutzen. Vorbehalte? Kein DSL-Anschluss? Die Ursache ist mir noch nicht ganz klar.

    Hast du dir mal den Skydrive von Microsoft angesehen?

    http://skydrive.live.com/

    Soll wie eine Festplatte im Netz funktionieren, habe es bislang nicht selbst genutzt. Das könnte USB-Stick-Ersatz sein. Problem hier: Du brauchst auch Software, um die Daten bearbeiten zu können… Die ist hier wohl nicht enthalten. So genau weiß ich das aber nicht.

  5. Ist ja witzig, da werd ich vielleicht doch wieder meinen alten MSN Account reaktivieren müssen oder wollen ?

  6. Ich habe mal gelesen, dass der Google-Datenschutz mit dem Datenschutz in Deutschland nicht vereinbar ist. In deutschen Unternehmen werden die Google-Dienste daher nicht (offiziell) eingesetzt.

    Eine Alternative wäre vielleicht die GMX-Mediathek, auf die man per Webdav(s) zugreifen kann und sich so sehr schön in alle Betriebssysteme integriert. Ich glaube, ein (evtl. 2) GB gibt es kostenlos.

    Eine andere Alternative wäre beispielsweise http://www.getdropbox.com. Leider noch in einer geschlossenen Beta-Phase, es funktioniert aber schon so gut, dass es nicht mehr lange bis zur öffentlichen Beta dauern sollte. Wie teuer das mal sein wird, steht auch noch nicht fest. Evtl. gibt es aber ein paar GB kostenlos. Das Programm legt unter Mac/Windows einen Ordner an. Alle Daten in dem Ordner werden ständig mit dem Server synchronisiert (incl. Versionsverwaltung). Man kann gemeinsame Ordner anlegen, sodass Änderungen zeitnah beim Team sind.
    Falls du Interesse hast, sag Bescheid. Ich habe noch einen Invite übrig.

  7. Hi,

    warum anonymisierst du die Daten nicht einfach vorher? Sind die Namen für die Auswertung relevant? Kodier die Namen doch einfach und speichere nur die kodierte Version bei google. Der Aufwand dafür dürfte gering sein, und du kannst wie gewünscht dein Online-Office-Paket verwenden

  8. Wenn es dir nur darum geht, auf deine Daten global zugreifen zu können, dann könntest du http://drop.io/ probieren.
    Allerdings bliebt dort das Problem, dass die Daten immer aktuell gehalten werden. Da ist der USB-Stick dann meist einfacher.

    Ansonsten würde ich auch sicherlich keine Auswertungen über Google machen, erst recht nicht, wenn datenschutztechnisch relevante Daten dabei sind.
    Ich warte darauf, dass Google Wissenschaftler einstellt, die die GoogleDocs durchforsten, um schneller als unvorsichtige andere Wissenschaftler zu publizieren und evtl. sogar Patente für Google zu sichern.

  9. Ich danke Euch für Eure Anregungen. Mittlerweile nehme ich altbewährte Programme und transportiere, die auf einem USB-Stick hin- und her.

    Das Gedankenspiel haben die Google-Werkzeuge ja nur eröffnet. Diese Gedanken lassen sich meiner Meinung nach auf das ganze Web ausdehnen.😉

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